Und wann hat sich dein Fotograf zuletzt fotografieren lassen?

Hast du einen Fotografen schon einmal gefragt, wann er sich zuletzt fotografieren hat lassen? Und hast du dann etwas in der Art erwidert bekommen, dass man als Fotograf lieber hinter als vor der Kamera steht? Das würde mich nicht wundern. Viele meiner Kollegen sind ziemlich kamerascheu. Da unterscheiden sie sich in nichts von Nicht-Fotografen, von denen ebenfalls viele erschreckt schauen, wenn eine Kamera auf sie gerichtet wird. Aber gerade das ist der Grund, warum man als Fotograf regelmäßig die Seiten wechseln sollte.

Nur vor der Kamera erlebt man, wie unangenehm es sich anfühlt, wenn eine längere Stille entsteht, weil der Fotograf mit sonstwas beschäftigt ist, oder wie verloren man sich vorkommt, wenn sich die Kommunikation des Fotografen auf “jetzt in die Kamera schauen” und “bitte lächeln” beschränkt, oder wie stark es einen verunsichert, wenn man keine Rückmeldung dazu bekommt, wie man sich vor der Kamera verhält. Das kann selbst für alte Hasen durchaus erhellend sein. Andererseits kann man sich von den Kollegen natürlich auch einiges abschauen und das sollte man nützen. Ganz besonders gilt das, wenn man vor die Kamera eines international angesehenen Topfotografen tritt.

Shot by my mentor Peter Hurley

Shot by my mentor Peter Hurley

Und genau dazu hatte ich kürzlich Gelegenheit, als Peter Hurley aus New York nach München kam. Peter gilt – sicherlich zurecht – als einer der besten Headshot Fotografen überhaupt, und ich schätze mich sehr glücklich, von ihm die Feinheiten dieses fotografischen Genres gelernt zu haben. In München hat Peter einen Workshop abgehalten, bei dem ich ihm etwas helfen konnte, vor allem aber über die Schultern schauen durfte. Und nicht zuletzt ergab sich hier die Gelegenheit, von ihm fotografiert zu werden.

Ein Headshot steht oder fällt mit dem Gesichtsausdruck, und Peter ist ein Meister darin, den Menschen vor seiner Kamera die unterschiedlichsten Ausdrücke ins Gesicht zu zaubern. Der Headshot in diesem Beitrag spricht für sich. So habe ich mich noch nie gesehen! Und auch wenn sich diese Aufnahme nicht unbedingt als Profilbild eignet, ist sie ein Lieblingsbild von mir. Natürlich habe ich von Peter, seitdem ich ihn kenne, schon ganz viel darüber gehört, wie man Menschen vor der Kamera führt und das auch in meine eigene Arbeit integriert. Zu erleben wie sich sein Coaching anfühlt, war dennoch eine unbezahlbare Erfahrung, von der meine Kunden zweifellos profitieren werden. Und natürlich bekam ich auch Headshots für meine neue Website...

Wenn du wissen möchtest, was Peter angestellt hat, als er dieses Foto von mir gemacht hat, dann melde dich einfach! Das gilt natürlich auch, wenn du einen Termin für eine Headshot Session bei mir vereinbaren möchtest.