Exklusiv für Männer: Beauty & Styling Tipps für Eure Headshot Session

Wer möchte auf seinen Headshots nicht gut aussehen? Niemand! Und so verwundert es auch nicht, dass Männer nach Beauty & Styling Tipps für ihre Photosession suchen. Das meiste, was sie dazu im Internet finden, beschränkt sich allerdings auf Kleidungsfragen. Weiterführende Ratschläge richten sich in der Regel an Frauen und bieten wenig, woran sich Männer orientieren können.

Um diesem Manko abzuhelfen, gebe ich hier – exklusiv für Männer – meine Beauty & Styling Tipps für eure nächste Headshot Session.

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Die Frage “Was soll ich anziehen?” habe ich bereits in einem früheren Blogbeitrag behandelt. Ich kann mich deshalb im Folgenden ganz auf Gesicht und Frisur konzentrieren. Wir beginnen mit dem Hauptproblem vieler Männer.

Das Hauptproblem: die Lippen

Trockene und spröde Lippen sehen generell nicht schön aus. Auf Headshots stechen sie aber ganz besonders ins Auge. Deswegen halte ich für meine Kunden Lippenbalsam, Vaseline und ähnliches bereit. Allerdings ist deren einmalige Anwendung vor dem Shooting ein Notlösung. Gepflegte Lippen bekommt ihr nur durch regelmäßigen Gebrauch geeigneter Produkte. Spätestens, wenn ihr den Shootingtermin im Kalender stehen habt, ist es deshalb an der Zeit, mit der täglichen Lippenpflege zu beginnen, um mit schönen Lippen vor die Kamera zu treten. (Und die Lippenpflege solltet ihr dann auch beibehalten.)

Hausmittel für gesunde und attraktive Gesichtshaut

Regelmäßige Pflege tut auch der Gesichtshaut gut. Wichtiger noch als einschlägige Pflegeprodukte sind für eine gesunde und attraktive Haut aber viel Schlaf, eine ausreichende Hydrierung und keine zu intensive Sonnenbestrahlung. Das läßt sich nicht immer alles durchhalten. In den Tagen vor eurer Headshot Session solltet ihr aber auf jeden Fall viel Wasser trinken, ein wenig früher ins Bett gehen und die pralle Sonne meiden. Was dann noch an Hautunreinheiten zu sehen ist, kann euer Fotograf leicht retuschieren. Ein spezielles Makeup ist nicht notwendig.

Und bei glänzender Haut?

Wenn, dann ist der Einsatz von Kosmetika bei zu feuchter bzw. zu fettiger Haut angebracht. Denn die Studioblitze werden in diesem Fall zu stark reflektiert, und das führt zu unschön glänzenden Hautpartien. Man(n) sieht verschwitzt aus. Die Lösung für dieses Problem ist allerdings nicht die Puderdose eurer Frau oder Freundin, sondern ein Anti-Glanz-Gel. Das gibt es von verschiedenen Herstellern. Ich habe einige Produkte ausprobiert und verwende im Studio nun das Anti-Shine Mattifying Gel von Peter Thomas Roth; nicht ganz billig, aber sehr wirksam und ebenso hautverträglich.

Frischer Haarschnitt! Aber nicht unmittelbar vor dem Shooting

Egal ob ihr das Haar kurz oder lang tragt, ein Besuch beim Friseur ist immer eine gute Idee. Allerdings solltet ihr zwischen Friseurtermin und Portraitshooting ein paar Tage verstreichen lassen. Zum einen braucht es manchmal, bis man mit dem frischen Schnitt zurecht kommt. Und zum anderen werden – insbesondere am Haaransatz – häufig Hautpartien sichtbar, die sonst nicht der Sonne ausgesetzt sind und deshalb deutlich heller als der Rest des Gesichts sind. Das sieht nicht schön aus.

Besser kein Wetlook

Das Problem zu heller Haut stellt sich auch, wenn ihr für euer Haar einen Wetlook bevorzugt. Helle Kopfhaut reflektiert das Studiolicht relativ stark und das kann dann dazu führen, dass euer Haar deutlich dünner aussieht, als es eigentlich ist. Deshalb ist es besser beim Fototermin auf den Wetlook zu verzichten und beim Styling gegebenenfalls Haarwachs zu verwenden, das diesen Effekt vermeidet.

Alles in allem sind es gar nicht so viele Dinge, die ihr beachten müsst, um auf euren Fotos richtig gut auszusehen. Aber die wenigen machen einen großen Unterschied.

Und wenn ihr jetzt einen Headshot möchtet, auf dem ihr richtig gut ausseht, dann vereinbart am besten gleich einen Termin mit eurem Headshot und Portraitfotografen in München.

Pressefoto? Brauch ich nicht. Oder vielleicht doch?

Man liest Zeitungen und Zeitschriften ja immer durch die Brille der eigenen Profession. Der Blick fällt dann unweigerlich auf die Dinge, die einen beruflich am meisten beschäftigen. Bei mir sind das Headshots bzw. die Art und Weise, wie Menschen mit ihren Portraitfotos für sich und ihre Sache werben.

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Was mir da immer wieder ins Auge springt sind die Fotos, die man am Ende von Gastbeiträgen oder Interviews findet und die den Bildnachweis “privat” tragen. Genau! Ich meine diese leicht unscharfen, über- oder unterbelichteten Portraits, denen man sofort ansieht, dass sie nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren.

Ihre Aufgabe ist es eigentlich, der Expertin bzw. dem Experten hinter den Worten ein Gesicht zu geben und Vertrauen in ihre bzw. seine Kompetenz zu schaffen. Tatsächlich erzeugen diese Aufnahmen in ihrer Unzulänglichkeit aber nur den Eindruck mangelnder Professionalität und unterlaufen damit eben jenen Expertenstatus, den sie eigentlich stützen sollen.

Schon klar: Bei den Presseleuten muss immer alles ganz schnell gehen und da bleibt dann nicht die Zeit, noch zum Fotografen zu gehen, um ein professionelles Portrait machen zu lassen. Da muss als Pressefoto dann herhalten, was gerade auf der Festplatte zu finden ist. Man rechnet doch auch nicht damit, dass einen die Presse um einen Beitrag oder ein Interview zu seinem Spezialthema bittet.

Und genau hier liegt das Problem. Denn dieses “Zu was brauch ich ein Pressefoto? Mich fragt doch eh niemand!”, das in der Verwendung der “Privataufnahmen” mitschwingt, signalisiert, dass man das eigene Expertenwissen nicht wirklich ernst nimmt. Aber wie kann man dann von anderen erwarten, dass sie das tun?

Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Presse einen nach seiner Expertenmeinung fragt und im Nachgang dann auch um ein Portraitbild bittet, gar nicht so gering. Ich kenne zwar keine Zahlen, aber doch erstaunlich viele Menschen, deren Portraitfoto schon einmal unter einem Gastbeitrag oder Interview in einer Publikation zu finden war. Und so geht es anderen sicherlich auch. Der Bedarf an Sachauskunft ist schließlich riesig.

Die Hautärztin wird gefragt, wie man am besten Sonnenbrand vermeidet, der Fitnesstrainer, wie man am schnellsten eine Strandfigur bekommt, die Steuerberaterin, wann sich eine Ehe finanziell rechnet, der Karrierecoach, was in die Bewerbung rein muss, die Politologin, wie die Wahlen in Ungarn zu deuten sind, der Winzer, was man von der diesjährigen Ernte erwarten darf,... Die Liste läßt sich beliebig weiterführen.

Und es sind nicht nur die Zeitungen und Zeitschriften, die am Kiosk zu finden sind, in denen Expertenmeinung gefragt ist. Vielmehr gibt es eine geradezu unerschöpfliche Zahl an Firmen-, Branchen-, und Vereinszeitschriften; von den diversen Plattformen im Internet will ich hier gar nicht sprechen.

Wenn man von der Presse um einen Beitrag oder ein Interview gebeten wird, ist das natürlich eine prima Gelegenheit, mit seiner Sachkenntnis zu punkten. Es ist aber auch eine Möglichkeit, für die eigene Marke zu werben und z.B. neue Kunden zu gewinnen. Da ist aber mehr als Sachkenntnis gefragt.

Der Hautarzt soll sich ja nicht nur mit Sonnenbrand auskennen, sondern auch sympathisch wirken, so dass man sich ihm anvertrauen möchte; von der Steuerberaterin wird nicht nur profunde Kenntnis des Steuerrechts erwartet, sondern sie soll auch den Eindruck machen, dass sie die Interessen ihrer Klienten gegenüber dem Finanzamt durchsetzen kann; usw. usw. Und diese “Zusatzqualifikationen” lassen sich über ein entsprechendes Portraitfoto vermitteln.

Auch wenn man nicht ständig in der medialen Öffentlichkeit präsent ist, macht es also Sinn, ein Pressefoto parat zu haben, das für die eigene Person bzw. Marke wirbt.

Dreh- und Angelpunkt sind dabei nicht zuletzt die Nutzungsrechte. Denn die Bildaussage und die stilistische Umsetzung des Pressefotos kann durchaus dem Profilbild im Sozialen Netzwerk oder dem Businessportrait auf der eigenen Webseite entsprechen. Deren Verwendung als Pressefoto muss allerdings von den mit erworbenen Nutzungsrechten abgedeckt sein. Sonst kann es Schwierigkeiten mit dem Urheber geben. (Mehr zu diesem Thema in meinem Blogbeitrag: Wie sieht es mit den Nutzungsrechten aus?)

Anders formuliert: Eigentlich benötigt man kein spezielles Pressefoto, sondern eine professionelle Portraitaufnahme bzw. einen professionellen Headshot, den man auf den verschiedenen Plattformen und eben auch als Pressefoto verwenden kann.

Das verhindert nicht nur, dass man im Fall der Presseanfrage auf eine unzulängliche “Privataufnahme” zurückgreifen muss, sondern hilft einem auch als Personenmarke wahrgenommen zu werden. Damit sind wir aber schon beim nächsten Thema.

Wenn ihr jetzt einen Headshot möchtet, den ihr auch als Pressefoto verwenden könnt, dann vereinbart am besten gleich einen Termin mit eurem Headshot und Portraitfotografen in München. Entsprechende Nutzungsrechte liefere ich mit.

Was soll ich anziehen? Meine 5 besten Kleidungstipps für eure nächste Headshot-Session

Zu den häufigsten Fragen, die mir Kundinnen und Kunden im Vorfeld ihrer Headshot-Session stellen, gehört die nach der richtigen Kleidung. Anders formuliert: Was soll ich anziehen?

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Bekanntlich machen Kleider Leute. Und obgleich man auf Headshots neben dem Kopf nur die Schulterpartie zu sehen bekommt, trägt die Kleidungswahl erheblich zur Bildaussage bei. Kleidung sendet immer eine Botschaft und sei es nur die, dass sich ihr Träger dieser Zeichenfunktion entziehen möchte.

Es macht also durchaus Sinn, vor seiner Headshot-Session seine Kleidungswahl eingehender zu durchdenken. Und um euch dabei zu helfen, habe ich hier meine 5 besten Kleidungstipps versammelt.

1. Stellt eure Kleidung RECHTZEITIG für euren Fototermin zusammen

Die Erfahrung lehrt, dass immer genau die Kleidungsstücke im Wäschekorb oder nicht auffindbar sind, die man unbedingt anziehen möchte. Das ist zumindest bei wichtigen Terminen so, und dazu gehört eure Headshot-Session. Also: Sucht eure favorisierten Stücke RECHTZEITIG zusammen und kontrolliert auch, ob die Salatsoße beim letzten Waschen rausgegangen ist und alle Knöpfe noch dort sind, wo sie hingehören. Das erspart unliebsame Überraschungen.

2. Vermeidet große Muster und zu grelle Farben

Viel leichter als die Frage, was ihr anziehen sollt, lässt sich die Frage beantworten, was ihr besser nicht anzieht–nämlich alles, was zu sehr von eurem Gesicht ablenkt. Dazu gehört Kleidung mit großen Mustern, Logos und Applikationen. Die Farben sollten nicht zu grell sein und der Hemdkragen farblich nicht abgesetzt, auch nicht innenseitig. Ansonsten gibt es weite Spielräume, die vor allem durch die Botschaft definiert werden, die ihr mit eurer Kleidung senden möchtet.

ZUSATZTIPP: Achtet darauf, dass eure Unterbekleidung weder im Kragen zu sehen ist noch durch eure Oberbekleidung durchscheint. Das wirkt nämlich wenig elegant.

3. Orientiert euch an den Dresscodes eurer Berufsgruppe

Wenn ihr unsicher seid, dann orientiert euch am besten am Dresscode eurer Berufsgruppe. Die Unternehmensberaterin kleidet sich in Kostüm oder Hosenanzug, die Fitnesstrainerin in Sportklamotten. Der Banker trägt Anzug und Krawatte, der Tänzer T-Shirt, Tanktop oder Hoodie. Wollt ihr einer Berufsgruppe zugerechnet werden, solltet ihr euch deshalb an deren Dresscode orientieren. Das gilt auch, wenn ihr noch gar nicht Teil dieser Berufsgruppe seid.

4. Bringt Alternativen zu eurer Headshot-Session mit

Auch wenn ihr ganz sicher seid, das richtige Kleidungsstück gefunden zu haben, bringt immer auch ein, zwei Alternativen zu eurer Headshot-Session mit. Denn was zu Hause vor dem Spiegel perfekt ausgesehen haben mag kann sich im Studio unter völlig anderen Bedingungen als unvorteilhaft erweisen. Tatsächlich sieht man manchmal erst auf dem Foto, sprich: Bildschirm, ob ein Kleidungsstück geeignet ist. Ein guter Fotograf wird euch hier beratend zur Seite stehen.

5. Wählt Kleidungsstücke, in denen ihr euch wirklich wohl fühlt

Bei allem Nachdenken über die richtige Kleidung für euren Fototermin solltet ihr nicht aus den Augen verlieren, dass ihr euch in eurer Kleidung wohl fühlen sollt. Das ist vielleicht sogar das Wichtigste. Denn wer sich in seiner Kleidung unwohl fühlt, sieht schnell verkleidet aus und erweckt den Eindruck, fehl am Platze zu sein. Darum noch einmal: Wählt Kleidungsstücke, in denen ihr euch wohl fühlt.

Und wenn ihr jetzt genau wisst, in welcher Kleidung ihr euch fotografieren lassen wollt, dann vereinbart am besten gleich einen Termin mit eurem Headshot und Portraitfotografen in München. Und bringt dann auch ein, zwei Alternativen mit.

Headshot, TippsThomas Wieland
Quer, hoch, quadratisch oder kreisförmig? In welchem Format sieht euer Headshot am besten aus?

XING, LinkedIn oder auch Facebook nehmen euch die Entscheidung ab. Für euer Profilbild ist dort ein Quadrat bzw. ein Kreis vorgesehen. Doch für welches Format sollt ihr euch entscheiden, wenn es keine Vorgaben gibt, z.B. auf eurer Webseite oder eurem Werbeflyer? In welchem Format sieht euer Headshot am besten aus?

 Quer, hoch, quadratisch oder kreisförmig?

Quer, hoch, quadratisch oder kreisförmig?

Um Missverständnissen vorzubeugen: Wie bei allen Geschmacksfragen kann es hier keine alleingültige Antwort geben. Letztlich müsst ihr selbst entscheiden, welches Format euch am besten gefällt. Als überzeugter Anhänger des Querformats bei Headshots kann ich euch aber verraten, weshalb ich dieses Format verwende, und euch so vielleicht bei der eigenen Entscheidung helfen.

Zunächst ist das Querformat das Format des bewegten Bildes, egal ob Kino, Fernsehen oder YouTube. Wenn wir unsere Film- und Videostars sehen, dann sehen wir sie im Querformat. Und das gilt natürlich auch, wenn die Kamera ganz nah ranfährt und unsere Stars im Closeup zeigt. Diese Referenz schwingt immer mit, wenn wir Headshots im Querformat betrachten, und davon profitiert die abgebildete Person.

Das wird besonders deutlich, wenn wir an ein Portraitfoto im Hochformat denken. Was uns da als erstes einfällt, ist das Passfoto. Und dem fehlt nicht erst, seitdem es biometrischen Kriterien entsprechen muss, jegliche Ausstrahlung.

Das Querformat bietet sich aber nicht nur wegen seiner positiven Referenzen an, sondern auch weil es der abgebildeten Person Raum gibt, ohne sie deshalb klein zu machen.

Wie die Formatreihe oben zeigt, erlaubt eigentlich nur das Querformat, Gesichter bildfüllend in Szene zu setzen und trotzdem noch großzügig Raum rechts oder links neben der abgebildeten Person frei zu lassen. Dieser negative space gibt der portraitierten Person Raum zum “Atmen”. Die Person definiert hier den Raum und nicht umgekehrt. Das unterstützt einen souveränen Auftritt.

In den anderen Formaten lässt sich ein ähnlich großzügiger negative space nur dadurch erzeugen, dass man mit der Kamera zurücktritt, d.h. einen größeren Bildausschnitt wählt. Damit wird aber nicht nur das Gesicht, um dessen Ausdruck es in einem Headshot ja vor allem geht, im Vergleich zur Bildfläche kleiner. Man muss auch mehr Oberkörper zeigen, der unterhalb der Schulterpartie aber kaum zur Bildaussage beiträgt.

Der positive Effekt des negative space verliert sich übrigens, wenn das Bild deutlich breiter als hoch ist. Die abgebildete Person wirkt dann wieder vom Raum dominiert und damit schnell “verloren”. Für mich ist das der Grund, weshalb ich im Format 4x5 fotografiere und nicht im klassischen Vollformat (2x3).

Jenseits seiner unterstützenden Funktion für die Bildaussage hat es aber auch einen ganz praktischen Grund, warum ich das Querformat bei Headshots bevorzuge: Es lässt sich–wie das Beispiel oben zeigt–problemlos in andere Formate überführen, ohne dass das Ergebnis unprofessionell aussieht. Das ist bei anderen Formaten nicht der Fall, wie vermutlich schon jeder einmal erlebt hat, der zum Beispiel ein Portrait im Hochformat quadratisch zuschneiden wollte. Da bekommt man schnell einen floating head–einen vom Rumpf abgetrennten Kopf, der im Bild zu schweben scheint.

Also: Auch wer zu dem Ergebnis kommt, dass ihm z.B. das Hochformat am besten gefällt, ist besser damit bedient, vom Fotografen seinen Headshot im Querformat zu bekommen. Denn da sind die anderen Formate gleichsam enthalten.

Wenn ihr jetzt einen erstklassigen Headshot im Querformat möchtet, der euch selbstbewusst, aufgeschlossen und richtig gut aussehen läßt, dann vereinbart am besten gleich einen Termin mit eurem Headshot und Portraitfotografen in München. Ihr bekommt euren Headshot von mir übrigens immer auch im quadratischen Zuschnitt, damit ihr ihn gleich als Profilbild im Sozialen Netzwerk hochladen könnt.

Wissenschaftler raten, sich bei der Wahl des Profilbildes auf andere zu verlassen

Wenn es darum geht, ein Bild für sein Profil im Internet auszusuchen, sollte man die Wahl des am besten geeigneten Bildes besser anderen überlassen. Zu diesem Schluss kommt eine empirische Studie, die Psychologen um David White von der University of New South Wales Sydney in der Fachzeitschrift Cognitive Research: Principles and Implications publiziert haben.

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Die Wissenschaftler baten etwa 100 Studierende jeweils 12 unterschiedliche Portraitbilder von sich und einer unbekannten Person hinsichtlich ihrer jeweiligen Eignung als Profilbild für Facebook, ein Karrierenetzwerk (z.B. LinkedIn) und eine Datingsite (z.B. neu.de) zu bewerten. Außerdem sollten sie angeben, in welchem Ausmaß die Bilder den Eindruck von Attraktivität, Glaubwürdigkeit, Überlegenheit, Kompetenz und Vertrauen vermittelten.

Nachdem die Wissenschaftler die Ergebnisse mit einer weiteren Gruppe von Studierenden abgesichert und die Daten ausgewertet hatten, kamen sie zu einem interessanten Ergebnis: Wenn die Studierenden Bilder von Fremden hinsichtlich ihrer Eignung für eine bestimmte Plattform oder hinsichtlich des Eindrucks auf den Betrachter bewerten sollten, kamen sie zu einer ähnlichen Einschätzung wie die anderen Probanden. In dem Moment aber, in dem sie ihre eigenen Bilder beurteilen sollten, wich ihre Einschätzung von der Mehrheitsmeinung deutlich ab. Selbst- und Fremdbewertung gingen meßbar auseinander.

Anders formuliert: Die Bilder, mit denen sich die Studierenden selbst im Internet präsentiert wollten, unterschieden sich von den Bildern, die Fremde mehrheitlich für sie ausgewählt hätten. Ganz offensichtlich legen wir verschiedene Maßstäbe an, wenn wir Profilbilder von uns selbst und die von anderen beurteilen.

Das mag für den einen oder die andere nicht so überraschend sein, sollte uns aber dennoch zu denken geben. Denn unser Profilbild soll ja vor allem die ansprechen, mit denen wir uns anfreunden, für die wir arbeiten oder die wir als Kunden gewinnen wollen und nicht nur unserer Eitelkeit schmeicheln.

Also was tun? Die Auswahl des Profilbildes am besten Fremden überlassen?

Ganz soweit würde ich nicht gehen. Denn ein Profilbild, das man nicht mag, ist wie ein Kleidungsstück, in dem man sich nicht wohl fühlt. Beide sind nicht geeignet, das Vertrauen in sich selbst zu stärken. Und im Idealfall sollte ein Profilbild das eigene Selbstbewusstsein fördern und nicht hemmen. Du solltest dein Profilbild also mögen. Dein Lieblingsbild von dir muss es deshalb aber nicht sein. Wichtiger ist, dass es für seinen Verwendungskontext relevante Eigenschaften deiner Person vermittelt; in einem Karrierenetzwerk z.B. Kompetenz und Aufgeschlossenheit. Um sicher zu stellen, dass sich diese Eigenschaften auch tatsächlich in deinem Profilbild wiederfinden, solltest du dich deshalb bei der Bildauswahl von jemandem beraten lassen, der einen professionellen Blick mitbringt.

Das kann zum Beispiel die Karriereberaterin oder der Headshot Fotograf sein. Sie können dir bei der Auswahl der Bilder helfen und dir aufgrund ihrer Erfahrung sagen, warum welches Bild für welchen Verwendungskontext am besten geeignet ist. Auf diese Weise kannst du dich mit einem Profilbild im Internet präsentieren, das du nicht nur magst, sondern das auch tatsächlich für dich wirbt.

Die oben zitierte Studie findest du unter folgendem Link: https://doi.org/10.1186/s41235-017-0058-3

Und wenn du jetzt ein Profilbild möchtest, das dich selbstbewusst, aufgeschlossen und richtig gut aussehen lässt, dann vereinbare am besten gleich einen Termin mit deinem Headshot und Portraitfotografen in München. Ich berate dich selbstverständlich auch bei der Bildauswahl.

Warum fehlt da was vom Kopf?

Etliche Fotografen schneiden ihre Headshots so zu, dass ein Teil des Oberkopfes verloren geht. Ich bin da keine Ausnahme. Doch obwohl diese Praxis gar nicht so selten ist, besteht durchaus Erklärungsbedarf dafür, warum wir das machen. Anders formuliert: Warum fehlt da was vom Kopf?

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Wie alle gestalterischen Elemente soll bei einem Headshot auch die Wahl des Ausschnitts die Bildaussage unterstützen. Ziel ist es in der Regel, die portraitierte Person selbstbewusst (und aufgeschlossen) zu zeigen. Zunächst braucht es dazu natürlich einen entsprechenden Gesichtsausdruck, den es dann aber durch weitere Elemente zu betonen gilt.

Zu nennen ist etwa die Kameraposition, die nicht zu hoch gewählt sein sollte, damit der Betrachter nicht auf die portraitierte Person “herabschaut”. Wichtiger für unsere Ausgangsfrage ist aber, dass die Augen der portraitierten Person im oberen Bildbereich–etwa auf der oberen Drittellinie–liegen sollten, da das einen selbstbewussten Ausdruck unterstützt. Das ist hier gezeigt.

 Die Augen liegen auf der oberen Drittellinie.

Die Augen liegen auf der oberen Drittellinie.

Der Effekt, den diese Positionierung der Augen hat, wird besonders deutlich, wenn man zum Vergleich ein Bild wählt, in dem die Augen näher zur Bildmitte platziert sind, wie ich das beim folgenden Beispiel im rechten Bild getan habe. Hier arbeitet die Wahl des Ausschnitts–mit tiefer positionierten Augen und leerem Raum über dem Kopf–dem selbstbewussten Gesichtsausdruck entgegen. 

 Die höhere Positionierung der Augen im linken Bild unterstreicht den selbstbewussten Gesichtsausdruck. Die Positionierung im rechten Bild wirkt dem entgegen.

Die höhere Positionierung der Augen im linken Bild unterstreicht den selbstbewussten Gesichtsausdruck. Die Positionierung im rechten Bild wirkt dem entgegen.

Der angeschnittene Kopf ist also dadurch begründet, dass der Fotograf die Augen der portraitierten Person nahe der oberen Drittellinie platzieren möchte, um einen selbstbewussten Gesichtsausdruck zu betonen. Der Kopf wandert im Bild nach oben und damit ein Teil des Oberkopfes über den Bildrand hinaus.

Nun könnte man den Bildausschnitt natürlich auch einfach großzügiger wählen und mehr Brustpartie zeigen. Dadurch würden die Augen der portraitierten Person automatisch im oberen Bildbereich zu liegen kommen, ohne dass man deshalb den Oberkopf abschneiden muss.

Dagegen spricht allerdings, dass es bei Headshots um Gesicht und Gesichtsausdruck geht, die es prominent ins Bild zu rücken gilt. Und so wichtig es dabei ist, die Schulterpartie der abgebildeten Person zu zeigen, um über die Kleidung eine berufliche bzw. soziale Verortung zu ermöglichen (und einen körperlosen Kopf zu vermeiden), so wenig hat die Brustpartie einen zusätzlichen Informationswert, weshalb auf sie verzichtet werden sollte.

Letzteres gilt auch deshalb, weil Headshots meist in relativ kleinen Abmessungen verwendet werden. Man denke zum Beispiel an ihren Einsatz als Profilbild im sozialen Netzwerk. Wenn hier die Hälfte des Bildes für grauen Anzugstoff verschwendet wird, hat es der Betrachter schwer, etwas aus dem Gesicht der portraitierten Person herauszulesen. Deshalb ist es besser, ein wenig vom Oberkopf abzuschneiden als einen größeren Ausschnitt zu wählen, um die Augen im Bild nach oben zu bringen.

Wer jetzt glaubt, dass nur Headshot-Fotografen auf die Idee kommen können, Köpfe anzuschneiden, der sollte sich eine beliebige Zeitschrift vornehmen und aufmerksam die Portraits darin studieren. Ich war selbst überrascht, wie häufig dort ein Teil des Oberkopfes fehlt. Aber das fällt meist gar nicht auf, da unser Hirn offensichtlich die fehlende Kopfpartie problemlos mitdenkt–kein Grund also, sich über angeschnittene Köpfe zu sorgen.

Dennoch will ich nicht ohne den Hinweis schließen, dass es selbstredend auch Verwendungszwecke für Headshots gibt, bei denen ein “ganzer Kopf” die bessere Lösung ist. Für mich ist das ein Grund, immer mit "ganzem Kopf" zu fotografieren und meine Headshots erst am Ende der Nachbearbeitung zuzuschneiden. So kann ich meinen Kunden beide Optionen geben.

Ob mit oder ohne Oberkopf, wenn du einen erstklassigen Headshot möchtest, der dich selbstbewusst, aufgeschlossen und richtig gut aussehen läßt, dann vereinbare am besten gleich einen Termin mit deinem Headshot und Portraitfotografen in München.

Was ist der Unterschied zwischen einem Headshot und einem Portraitfoto?

Zu den Fragen, die mir als Headshot- und Portraitfotografen regelmäßig gestellt werden, gehört die nach dem Unterschied zwischen einem Headshot und einem Portraitfoto. Die Frage ist eigentlich nicht richtig gestellt, denn ein Headshot ist ein Portraitfoto. Aber das ist natürlich keine befriedigende Antwort, weil umgekehrt nicht jedes Portraitfoto auch ein Headshot ist. Also anders gefragt: Worin unterscheiden sich Headshots von anderen Produkten der Portraitfotografie?

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Häufig helfen bei derartigen Definitionsfragen formale Eingrenzungen, und das ist auch hier ein guter erster Schritt. Headshots zeichnen sich – der Begriff legt es nahe – dadurch aus, dass sie sich auf das Gesicht der abgebildeten Person konzentrieren und die Umgebung ausblenden. Kopf und Schulterpartie vor unscharfem oder neutralem Hintergrund sind deshalb fester Bestandteil der Bildsprache von Headshots. Doch das findet man natürlich auch bei vielen anderen Portraits, bei denen es sich trotzdem nicht um Headshots handelt.

Neben der formalen Dimension ist es deshalb sinnvoll, den Verwendungszweck von Headshots in den Blick zu nehmen, so dass man zu folgender Definition gelangt: Als Headshot, /ˈhedʃɑːt/, wird im englischen Sprachraum ein Portraitfoto bezeichnet, das das Erscheinungsbild einer Person – insbesondere ihr Gesicht – in realistischer Weise einfängt, um für Branding und Casting verwendet zu werden.

Branding und Casting werden hier sehr weit verstanden. Denn Headshots sind längst nicht mehr auf die Filmindustrie, in der sie als Marketingtool für Schauspieler aufgekommen sind, beschränkt. Sie werden ebenso als Businessportrait auf der Website verwendet wie als Profilbild im sozialen Netzwerk, als Bewerbungsfoto auf dem Lebenslauf oder als Autorenportrait auf dem Buchumschlag, um nur einige Beispiele zu nennen.

In allen diesen Fällen soll der Headshot für die abgebildete Person und ihre Fähigkeiten (bzw. ihr Leistungsangebot) werben. In den allermeisten Fällen heißt das, die abgebildete Person soll kompetent, aufgeschlossen und sympathisch wirken – kurz: den Betrachter für sich einnehmen. 

Natürlich gibt es auch Headshots, die andere Eigenschaften in den Vordergrund stellen, etwa wenn es um Schauspielerportraits geht, die ein bestimmtes Rollenprofil nahe legen sollen. Doch immer geht es darum, eine klare Botschaft im Sinne der abgebildeten Person zu transportieren. Nichts wäre schlimmer, als wenn der Betrachter eines Headshots ins Grübeln kommt, ob die darauf gezeigte Person den Aufgaben, die ihr gestellt werden, auch tatsächlich gewachsen ist.

Headshots lassen sich also als auf Kopf und Schulterpartie beschränkte Portraitfotos verstehen, die für die abgebildete Person werben sollen.

Wie verhält es sich dann mit anderen Bereichen der Portraitfotografie? Eine ähnlich griffige Formel läßt sich hier nicht angeben. Die Spielarten der Portraitfotografie sind zu vielfältig, um sie über einen Kamm zu scheren. Gemeinsam ist ihnen allerdings – und da sind Headshots miteingeschlossen – die Interaktion zwischen dem Fotografen und der zu portraitierenden Person, die ist die Voraussetzung eines jeden Portraits und macht für mich den besonderen Reiz der Portraitfotografie aus. Aber damit sind wir schon beim nächsten Thema.

Wenn du noch mehr zum Thema Headshot erfahren möchtest, empfehle ich dir meinen Blogbeitrag "WAS IST DENN BITTE EIN HEADSHOT?". Und wenn du nicht nur über Headshots lesen, sondern auch einen haben möchtest, dann vereinbare am besten gleich einen Termin bei deinem Headshot und Portraitfotografen in München.

Mit frischem Haarschnitt und neuem Headshot ins neue Jahr

Die Ferien sind vorbei und das neue Jahr nimmt zügig Fahrt auf. Für mich stand gestern zunächst allerdings der Besuch beim Friseur auf dem Programm, ehe es mit dem Fotografieren losging. Der Münchner im Allgemeinen und der Glockenbacher im Besonderen macht ja nichts lieber als zum Friseur zu gehen. Da bin ich keine Ausnahme, ist es doch kein Zufall, dass es hier im Viertel deutschlandweit – zumindest gefühlt – die höchste Dichte an Friseursalons gibt.

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Nichtsdestotrotz ist der Friseurbesuch zu Jahresbeginn etwas besonderes. Denn mit dem frischen Haarschnitt setzt man ja auch ein deutliches Zeichen, dass man sich vom Ballast des vergangenen Jahres endgültig getrennt hat, um nun mit viel Schwung und Energie die Ziele des neuen Jahres in Angriff zu nehmen. Und frischen Schub verleiht einem der frische Haarschnitt ohnehin, fühlt man sich doch gleich auf der Überholspur, wenn einem der Wind um die wieder freigelegten Ohren pfeift.

Das mag sich jetzt für den einen oder die andere wie capillar-philosophischer Unsinn anhören. Ich sehe mich freilich in meinen Überlegungen durch die Beobachtung bestärkt, dass die ohnehin stark frequentierten Friseure im Viertel dieser Tage geradezu gestürmt werden. Ganz offensichtlich wissen auch meine Mitmenschen um die Bedeutung eines frischen Haarschnitts fürs neue Jahr, womit wir nahtlos beim Thema “Headshot” angekommen wären.

Denn ebenso wie der frische Haarschnitt signalisiert auch der neue Headshot – als Profilbild im Sozialen Netzwerk oder als Businessportrait auf der eigenen Website – Aufbruch, Entwicklung, Veränderung, vor allem aber Lust auf Neues. Und genau deshalb ist der Jahresbeginn der ideale Zeitpunkt für einen neuen Headshot. Ich bin nach dem Friseur jedenfalls gleich ins Studio gegangen…

Egal ob mit oder ohne neuen Haarschnitt – wenn du dich im neuen Jahr mit einem neuen Headshot präsentieren möchtest, helfe ich dir sehr gerne kompetent, aufgeschlossen und richtig gut auszusehen. Am besten du vereinbarst gleich einen Termin!

Portrait für den Steuerberater

Als ich vor etwas mehr als zwei Jahren den Entschluss gefasst hatte, Fotograf zu werden, hat mir ein erfahrener Kollege geraten: "Bevor du irgendetwas anderes machst, suche dir einen Steuerberater! Kamera kannst du dir später auch noch kaufen!" Letztere hatte ich zu diesem Zeitpunkt zwar schon. Den Steuerberater habe ich mir dennoch schnell gesucht, und das war eine meiner besten Entscheidungen. Seitdem begegne ich dieser Berufsgruppe mit unendlichem Respekt und ebensolcher Dankbarkeit. So hat es mich doppelt gefreut, als mich Haralampos Damianidis kontaktiert hat, um mich mit den Portraits für seinen neuen Internetauftritt zu beauftragen.

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Haralampos, der in Kassel geboren und groß geworden ist, hat sich dieses Jahr nach einer langen Zeit bei internationalen Konzernen als Steuerberater in München selbständig gemacht. Damit verwirklicht er seinen Traum von der eigenen Kanzlei. Existenzgründer, die er in die Selbständigkeit begleitet, gehören nicht zufällig zu seinen Schwerpunkten – neben Unternehmen, Freiberuflern und Privatpersonen.

Für seine Website wollte Haralampos ein Businessportrait, das sein Arbeitsumfeld einbezieht und der Startseite als Banner einen visuellen Anker verleiht. Um das moderne Design seiner Website aufzugreifen, haben wir uns für ein Brustportrait vor einem hellen, klar strukturierten Hintergrund entschieden, der durch den gewählten Schärfeverlauf nicht zu viel Aufmerksamkeit für sich beansprucht. Denn letztlich geht es um die portraitierte Person, deren Persönlichkeit man im Bild greifbar machen möchte. Ich denke, dass hat hier geklappt.

Mir hat die Zusammenarbeit mit Haralampos jedenfalls ausgesprochen viel Spaß gemacht. Auf seiner Website charakterisiert er sich als kompetent, zuverlässig und vorausschauend. Dem möchte ich noch ein äußerst sympathisch hinzufügen.

Nochmals ein herzliches Dankeschön!

Ach ja, Headshots haben wir natürlich auch gemacht; zu sehen auf Haralampos Website unter “Über mich”: https://steuer-hda.de/

Und wenn du jetzt auch ein Businessportrait oder einen Headshot für deine Website haben möchtest, dann melde dich einfach!

Businessportraits für den Firmenauftritt
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Vor kurzem hatte ich das große Vergnügen, Businessportraits bzw. Headshots für das Management der Schweizer Comet AG zu fotografieren. Das auf etliche Länder verteilte Team hatte eine gemeinsame Veranstaltung in München. Das bot die Gelegenheit, einheitliche Portraits für einen kohärenten Firmenauftritt aufzunehmen. Um den zeitlichen Aufwand für die zu Portraitierenden möglichst gering zu halten, hatte ich mein Studio vor Ort im Hotel aufgebaut. Der Kunde hatte alles perfekt vorbereitet, so dass das Shooting reibungslos ablief. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, und das Ergebnis spricht für sich. Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten.

Möchtet ihr auch Headshots aus einer Hand für einen kohärenten Firmenauftitt? Dann setzt euch mit mir in Verbindung. Gerne mache ich euch ein individuell auf eure Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot.

Was ist denn bitte ein Headshot?

Das ist mit Abstand die häufigste Frage, die mir gestellt wird, wenn ich mich als Headshot Fotograf vorstelle. Kein Wunder! Der Begriff Headshot ist hierzuland wenig gebräuchlich und wird – wenn überhaupt – eher mit Videospielen als einem fotografischen Genre in Verbindung gebracht. Ich habe deshalb versucht, bei uns stärker verbreitete Begriffe zu verwenden. Nach einigem Experimentieren bin ich dann aber wieder zu Headshot zurückgekehrt, weil der Begriff meine fotografische Spezialisierung schlicht am besten beschreibt. Was hat es also mit dem Begriff Headshot auf sich?

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Ursprünglich das Portraitfoto der Schauspieler

Wie das englische Wort vermuten lässt, kommt der Headshot aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum, genauer: aus den USA, wo er eng mit der Geschichte der Filmindustrie verknüpft ist. Als Headshot wurde ursprünglich das Portraitfoto bezeichnet, mit dem sich ein Schauspieler für eine Rolle bewirbt. Das ist in der Regel ein 8x10 Inch-Fotoabzug, auf dessen Rückseite der Lebenslauf des Schauspielers und seine Kontaktdaten zu finden sind. Die ungewöhnlichen Abmessungen stammen aus der Zeit, als Portraits mit analogen Großformatkameras gemacht wurden.

Da die Zahl der Schauspieler die Zahl der zu besetzenden Rollen in den USA (aber natürlich nicht nur dort) um ein Vielfaches übersteigt, sind die Anforderungen an einen Headshot hoch: Ein Headshot soll nicht nur das Erscheinungsbild eines Schauspielers, speziell sein Gesicht, in realistischer Weise wiedergeben. Er soll auch einen besonders interessanten Aspekt seiner Persönlichkeit einfangen und die Aufmerksamkeit des Betrachters, sprich: Casting Directors, auf sich ziehen, so dass er in der Masse der eingegangenen Bewerbungen heraussticht.

Anders formuliert: Ein Headshot soll dem Schauspieler die Tür zum Vorsprechen öffnen.

In den USA ein eigenes fotografisches Genre

Es wäre nun spannend, sich die Geschichte des Headshots – vom theatralisch inszenierten Schwarz-Weiß-Bild im Hochformat zum möglichst authentischen Farbportrait im Querformat – etwas genauer anzusehen. Doch will ich das den Kulturwissenschaftlern überlassen. Hier reicht die Feststellung, dass sich Headshots wegen ihrer großen Bedeutung für die Filmindustrie in den USA schnell zu einem eigenen Genre mit entsprechend spezialisierten Fotografen entwickelt haben. Nicht zufällig gibt es die meisten Headshot Fotografen in den beiden Medienmetropolen Los Angeles und New York.

Die Konkurrenz unter Schauspielern und Headshot Fotografen hat dem Genre ausgesprochen gut getan. Die allgemein hohe Qualität der Headshots, die in der US-Filmindustrie zirkulieren, spricht für sich.

Herausragender Vertreter des Genres und treibende Kraft hinter seiner Entwicklung ist der New Yorker Fotograf Peter Hurley, dessen Headshots eine unverwechselbare Handschrift tragen. Peter, den ich zu meinen Lehrern zählen darf, hat nicht nur den weißen Hintergrund und eine extrem gleichmäßige Ausleuchtung seiner Subjekte in der Headshot Fotografie populär gemacht. Er ist vor allem dafür bekannt, den Menschen vor seiner Kamera dabei zu helfen, authentisch zu agieren, weshalb seine Headshots in besonderer Weise die Persönlichkeit der Portraitierten einfangen.

Bei weitem Nicht nur für Schauspieler interessant

Portraitbilder, die für die abgebildete Person werben und ihr dadurch Türen öffnen, sind natürlich nicht nur für Schauspieler interessant und deshalb war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch andere Berufsgruppen Headshots haben wollten. Mit die ersten waren die Haus- und Wohnungsmakler. Das ist in den USA eine ziemlich große Berufsgruppe, die in besonderem Maße darauf angewiesen ist, das Vertrauen potentieller Kunden zu gewinnen. Die Bedeutung eines kompetent und sympathisch wirkenden Headshots, z.B. auf einem Werbeflyer, kann da schwer überschätzt werden.

Spätestens mit der allgemeinen Verbreitung des Internets sind Headshots in den USA zu einem zentralen Bestandteil des Personal und Corporate Brandings geworden, eignen sie sich doch ideal als Profilbilder für Firmenwebsites oder Soziale Netzwerke wie LinkedIn. Nicht nur Schauspieler wissen deshalb um die große Bedeutung eines erstklassigen Headshots für das eigene Business bzw. die eigene Karriere. Neben den Actor Headshot ist deshalb der Business bzw. Corporate Headshot getreten.

Das hat den Kundenstamm vieler etablierter Headshot Fotografen erweitert und, da Business und Corporate Headshots nicht nur in Los Angeles und New York benötigt werden, Fotografen an unzähligen anderen Orten dazu gebracht, sich auf Headshots zu spezialisieren. Wer in den USA, aber auch in anderen englischsprachigen Ländern, ein Portraitbild benötigt, das für Casting oder Branding geeignet ist, sucht deshalb nach einem Headshot Fotografen.

Und in Deutschland?

In Deutschland ist Headshot Fotografie als Genre weitgehend unbekannt, auch wenn sich das allmählich ändert. Natürlich gibt es auch hierzulande das Schauspielerportrait sowie (relativ wenige) darauf spezialisierte Fotografen. Auf andere Branchen hat das aber kaum Auswirkung, was nicht nur an der bei Schauspielerportraits vorherrschenden Ästhetik liegen dürfte.

Jenseits der darstellenden Künste dominieren in der Arbeits- und Geschäftswelt zwei Genres der Portraitfotografie: das Bewerbungsfoto und das Businessportrait.

Ersteres ist in den USA unbekannt, bei uns dagegen nach wie vor fester Bestandteil einer Bewerbung und folgt weitgehend klaren Regeln. Entsprechend gibt es eine große Zahl von Fotografen und Studios, die Bewerbungsfotos anbieten. Die Entwicklung wird hier aber vor allem durch den Preiswettbewerb getrieben, mit der Folge, dass Bewerbungsfotos oft nicht den besten Ruf genießen. Die Zeiten, in denen die klassische Bewerbung der einzige Weg zur neuen Stelle war, sind aber ohnehin vorbei, weshalb es sich lohnt das Bewerbungsfoto im größeren Rahmen des Personal Branding zu betrachten. Darüber habe ich ausführlich in meinem Blogbeitrag “Wie sieht das perfekte Bewerbungsfoto aus?” geschrieben.

Das Businessportrait ist formal weniger stark definiert als das Bewerbungsfoto und reicht vom Mitarbeiterportrait für die Website bis zum Portrait des Vorstandes im Geschäftsbericht. Die Zahl der Fotografen und Studios, die dieses Genre bedienen, steht der Zahl der Bewerbungsfotografen in nichts nach, wobei die Spezialisten in diesem Genre nicht immer leicht zu finden sind.

Alles in allem ist die Situation hierzulande recht unübersichtlich, weshalb der Laie schnell mit dem Problem konfrontiert wird, an wen er sich denn nun wenden soll, wenn er zum Beispiel ein neues Profilfoto für LinkedIn oder XING oder ein Portrait für eine Vortragsankündigung benötigt.

Dabei eint alle diese Genres, dass die von ihnen gelieferten Portraitfotos für die abgebildete Person und ihre Fähigkeiten werben sollen. Damit sie das in optimaler Weise machen, bedarf es freilich eines ganzen Sets spezieller Fähigkeiten, die nicht einfach im Vorbeigehen zu erwerben sind. Die aus den USA stammende Headshot Fotografie ist hier mit ihrer frühen Spezialisierung und stetigen Weiterentwicklung beispielhaft vorangegangen. Sie liefert Portraitfotos, die ideal für Casting und Branding verwendet werden können – egal ob als Businessportrait auf der Website, als Profilbild im sozialen Netzwerk, als Bewerbungsfoto auf dem Lebenslauf, als Schauspielerportrait auf der Casting Card oder auch als Autorenportrait auf dem Buchumschlag.

Du möchtest dich auch mit einem erstklassigen Headshot präsentieren? Dann bietet dir, die von Peter Hurley ins Leben gerufene Headshot Crew auf ihrer Website das wohl weltweit größte Verzeichnis professioneller Headshot & Portraitfotografen. Du musst auf https://headshotcrew.com/locate nur deinen Wohnort eingeben und siehst dann, welche Headshot Fotografen in deiner Nähe sind.

Du kannst aber auch einfach einen Termin bei deinem Headshot & Portraitfotografen in München vereinbaren. Ich freue mich!

Wenn ein Headshot Fotograf auf Reisen geht

Urlaubszeit ist Reisezeit. Und als ob die Entscheidung, wo es im Urlaub hingehen soll, nicht schon schwer genug wäre, stellt sich für viele damit auch die Frage, welche Kamera und wieviel Zubehör auf die Reise mitgenommen werden soll.

 Mein Travel Kit

Mein Travel Kit

Eine allgemeingültige Antwort kann es darauf natürlich nicht geben. Dem einen ist es vor allem wichtig, die Urlaubserlebnisse in Echtzeit via Social Media mit den Daheimgebliebenen zu teilen, und ist deshalb mit seinem Smartphone bestens ausgerüstet. Die andere hat dagegen den großformatigen Fotoabzug oder das selbstverlegte Fotobuch vor Augen und ist deshalb bereit, Kamera mit Handgriff, mehrere Objektive, Stativ und vielleicht sogar einen Blitz mit Lichtformer durch die Gegend zu schleppen.

Ich will deshalb gar nicht erst versuchen, mehr oder weniger brauchbare Tipps aus der Profiperspektive zu geben. Stattdessen will ich zeigen, was ich bereits auf vielen Reisen erprobt habe und auch auf meine nächste Reise mitnehmen werde. Vielleicht hilft es ja der einen oder dem anderen bei seiner Entscheidungsfindung.

Im Gegensatz zu dem, was ich an Technik bei meinen Headshot und Portraitsessions einsetze, möchte ich auf Reisen möglichst wenig mitnehmen, ohne deshalb große Abstriche bei der Qualität meiner Bilder machen zu müssen. Meine Lösung habe ich in der analogen Fotografie gefunden, die ich auf Reisen auch wegen ihrer entschleunigenden Wirkung schätze.

  • Reisekamera ist meine bewährte Bessa III von Voigtländer. Das ist eine analoge, faltbare Mittelformatkamera (6x6 und 6x7) mit Messsucher, die ganz auf grundlegende Funktionen reduziert ist – so eine Art klassischer Leica auf Testosteron. Die Kamera wiegt etwa ein Kilo, passt gefaltet problemlos in jede Tasche, und ihr fest verbautes 80 mm Objektiv ist für Portraits ebenso geeignet wie für Landschaftspanoramen.
  • Mein Film der Wahl ist Kodak Portra 400 (als SW-Alternative Kodak TRI-X 400 oder Kodak T-MAX 400). Ich habe verschiedene Filmsorten ausprobiert. Portra hat mich wegen seiner cremigen Farben und weichen Übergänge am meisten überzeugt. 400 ISO erlauben es auch bei wenig Licht noch aus der Hand zu fotografieren; Portra ist dennoch sehr feinkörnig. Außerdem ist er sehr leicht zu handhaben und ebenso leicht zu scannen. Dass er relativ teuer ist, trägt dazu bei, die Reise mit eigenen Augen und nicht durch den Kamerasucher zu erleben.
  • Da 400 ISO manchmal zu viel sind, etwa wenn man die Blende für ein Portrait weiter aufmachen möchte, habe ich einen ND-Filter, der zwei Blenden schluckt. Bei der Bessa werden die Filter in die Streulichtblende fest eingesetzt (wie in der Abbildung) und dann bei Bedarf einfach auf das Objektiv geklemmt.
  • Die leere Ersatzspule habe ich dabei, falls beim Filmwechsel die leere Spule, die in der Kamera umgesetzt werden muss, mal im Dreck landet – was sie irgendwann tut!
  • Die Rollfilmdose dient zur Aufbewahrung der Ersatzspule oder einer Filmrolle, die extra vor Licht geschützt werden muss.
  • CR2 Batterien für die Bessa sind zwar nicht allzu schwer zu bekommen. Ohne Ersatzbatterie ziehe ich trotzdem nicht los.
  • Lenspen groß und Lenspen klein, Blasebalg und feuchtes Reinigungstuch für das Objektiv helfen, die Kamera sauber zu halten, wobei Staub etc. in der analogen Fotografie weit weniger problematisch sind als in der digitalen.
  • Notizbuch und Stift dienen mir vor allem um aufzuschreiben, was auf den Fotos zu sehen ist, oder auch potentielle Motive zu vermerken.
  • Und dann darf natürlich auch der Reisepass im Gepäck nicht fehlen.

Alles das passt in eine kleine Umhängetasche, die ich den ganzen Tag mit mir führen kann, ohne Schulterschmerzen zu bekommen. Und die entschleunigende Wirkung der analogen Fotografie ist zuhause dann auch nicht vorbei, da man ganz in Ruhe warten darf, bis die belichteten Filme entwickelt und auf Papier gebracht sind. Im zeitlichen Abstand gibt es dann doppelt schöne Erinnerungen an die getätigte Reise.

Egal, welche Kamera du auf deinen Reisen mitnimmst, ich wünsche dir, erholt und wohlbehalten mit einem großen Sack toller Erinnerungen wieder zurückzukommen.

Wie sieht das perfekte Bewerbungsfoto aus?

Und warum dich diese Frage auch interessieren sollte, wenn du nicht auf Stellensuche bist

Bewerbungsfotos sind ein Thema, das für die meisten Menschen wenig sex appeal hat. Wer sich dafür interessiert, was ein professionelles Bewerbungsbild ausmacht, der möchte sich entweder gerade auf eine neue Stelle bewerben, eine offene Stelle besetzen oder hilft anderen dabei, ihre Karriereziele zu erreichen, wie das z.B. dein Headshot & Portraitfotograf in München macht.

Ich werde dir weiter unten noch zeigen, dass dich das Thema Bewerbungsfoto auch dann interessieren sollte, wenn du nicht auf Stellensuche bist. Denn die klassische Bewerbung ist nur ein von mehreren Wegen, sich einem potentiellen Arbeitgeber zu präsentieren. Entsprechend lohnt es sich, die Bedeutung des Bewerbungsbildes zu überdenken.

Bevor ich Fotograf wurde, haben mich Bewerbungsfotos wenig interessiert. Die meisten habe ich gesehen, wenn ich meinem Chef bei der Bewerberauswahl für eine offene Stelle geholfen habe. Selbst bin ich in dieser Zeit genau ein Mal zum Fotografen gegangen, um Bewerbungsbilder machen zu lassen. Das lief ziemlich unspektakulär ab, die Fotos waren es ebenfalls, und aus dem Job, auf den ich mich damit beworben habe, wurde auch nichts.

Seitdem ich Headshots fotografiere, haben Bewerbungsfotos jedoch meine ganze Aufmerksamkeit. Ich lese alles, was mir dazu vor die Augen kommt, und ich unterhalte mich regelmäßig mit Menschen, die sich Bewerbungsunterlagen ansehen, um zu entscheiden, ob sie jemanden zu einem Gespräch einladen. Und dann bekomme ich natürlich auch wertvolles Feedback von meinen Kunden, die ihre Headshots zur Bewerbung verwenden.

 

Der Überblick

  1. Benötige ich überhaupt noch ein Bewerbungsfoto?

  2. Kann ich mein Bewerbungsfoto selber machen?

  3. Was zeichnet ein perfektes Bewerbungsfoto aus?

  4. Was soll ich für mein Bewerbungsfoto anziehen und wie soll ich mich stylen?

  5. Wie finde ich einen Fotografen, der mir ein professionelles Bewerbungsfoto macht?

  6. Warum sollte mich das Thema Bewerbungsfoto interessieren, auch wenn ich nicht auf Stellensuche bin?


 

Beginnen wir mit Grundsätzlichem.

1. Benötige ich überhaupt noch ein Bewerbungsfoto?

Im Prinzip könntest du dich auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) berufen und deine Bewerbung ohne Foto einreichen. Das AGG sagt zwar nichts über Bewerbungsbilder, hat aber zum Ziel Benachteiligungen wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, der sexuellen Orientierung usw. zu verhindern, weshalb dir aus einem fehlenden Foto kein Nachteil erwachsen darf. Und tatsächlich gibt es Firmen, die explizit keine Bewerbungsfotos mehr haben möchten.

Soweit wie in den USA, wo niemand auf die Idee käme, seiner Bewerbung ein Bild beizufügen, sind wir aber noch lange nicht. In Deutschland ist das Bewerbungsfoto kulturell nach wie vor fest verankert, und Arbeitgeber sind am Erscheinungsbild ihrer Bewerber interessiert, auch wenn sie das in ihren Stellenausschreibungen nicht sagen.

Das kannst du zu deinem Vorteil nutzen! Denn ein professionelles Bewerbungsbild kann dir die Tür zu einem Bewerbungsgespräch öffnen, nicht zuletzt, weil es dich von Mitbewerbern abhebt, die ähnlich qualifiziert sind, aber ein schlechteres Bewerbungsfoto haben.

Das belegt eine empirische Studie des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn, die zeigt, dass Bewerber mit guten Portraitfotos deutlich häufiger zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden als solche mit schlechten. Darüber habe ich in meinem Blogbeitrag “Ein erstklassiges Profilbild vergrössert deine Chancen bei der Bewerbung” geschrieben.

Besagte Studie zeigt auch, dass die meisten Arbeitgeber, wenn der Bewerbung kein Bewerbungsbild beigefügt ist, nach dem Aussehen der Bewerber im Internet suchen. Auf das Bewerbungsfoto zu verzichten verschiebt also nur das Problem.

Fazit: Von den wenigen Ausnahmen abgesehen, in denen ein Arbeitgeber explizit kein Bewerbungsbild haben möchte, solltest du deinen Bewerbungsunterlagen also ein Foto beifügen.

2. Kann ich mein Bewerbungsfoto selber machen?

Kurz und bündig: Nein!

Egal, wie viele Do-it-Yourself-Seiten dir im Internet das Gegenteil sagen, jeder der regelmäßig mit Bewerbungsfotos zu tun hat, sieht auf Anhieb, ob ein Bild von einem professionellen Fotografen gemacht wurde oder nicht. Und das allererste, was ein professionelles Bewerbungsfoto signalisiert, ist, dass du Bewerbung und Karriere ernst nimmst und weder den Weg zum Profi scheust, noch die Kosten, die damit verbunden sind.

Wenn du auffallen möchtest, dann nicht mit einem selbstgemachten Bewerbungsbild, sondern mit einem professionellen, das wirklich erstklassig ist. Und das bekommst du nur von einem spezialisierten Fotografen, der dir vor, während und nach dem Shooting mit seiner Expertise zur Seite steht und dir mit seinem Coaching hilft, selbstbewusst, aufgeschlossen und gut auszusehen, was uns unmittelbar zur nächsten Frage führt.

3. Was zeichnet ein perfektes Bewerbungsfoto aus?

Die übliche Checkliste führt am Ziel vorbei

Üblicherweise bekommst du auf die Frage, was ein perfektes Bewerbungsbild ausmacht, eine Checkliste präsentiert, die ungefähr so aussieht:

  • Dein Bewerbungsfoto sollte dein aktuelles Aussehen zeigen.
  • Der Ausschnitt sollte so gewählt sein, dass Kopf und Schulterpartie sichtbar sind.
  • Du solltest gut ausgeleuchtet sein.
  • Um sympathisch zu wirken, solltest du leicht lächeln.
  • Der Hintergrund sollte neutral sein, um nicht von deiner Person abzulenken.
  • Deine Kleidung sollte dem angestrebten Beruf entsprechen.
  • Die Größe sollte zwischen 6 x 4 cm und 9 x 6 cm liegen.
  • Meist wird Hochformat verwendet; mit Querformat fällst du, wenn der Schnitt gekonnt gewählt ist, aber leichter auf.

Das ist alles nicht falsch und führt trotzdem am Ziel vorbei. Ich bin sicherlich nicht der einzige, der schon zahlreiche Bewerbungsfotos gesehen hat, die alle diese Kriterien erfüllen und trotzdem Zweifel daran wecken, dass man mit ihnen vorteilhaft für sich wirbt.

Ausgangspunkt ist die Bildaussage

Ausgangspunkt eines jeden Bewerbungsfotos sollte die Aussage sein, die es transportieren soll. Es geht hier ja nicht einfach um eine Identitätsfeststellung wie bei einem Passbild. Vielmehr soll dich das Bewerbungsfoto als ideale Besetzung für eine bestimmte Stelle zeigen. Deshalb kann es kein Bewerbungsbild geben, das auf jede Stelle passt. Von einem Bankkaufmann mit täglichem Kundenkontakt wird anderes erwartet als von einer Unternehmensberaterin, die in der C-Suite unterwegs ist. Ein perfektes Bewerbungsfoto erfordert also zunächst, dass man sich Gedanken über die Bildaussage macht.

Das ist der Grund, weshalb dich ein guter Portraitfotograf in einem Vorgespräch kennenlernen und mit dir klären möchte, auf welche Position du dich mit deinem Bild bewerben willst. Denn nur dann kann er diejenigen Seiten deiner Persönlichkeit in Szene setzen, mit denen du bei deinem zukünftigen Arbeitgeber auch punkten kannst.

Ein perfektes Bewerbungsfoto zeigt dich selbstbewusst und aufgeschlossen

Zwei Dinge sind bei jedem Bewerbungsfoto aber unverzichtbar: Dein zukünftiger Arbeitgeber soll sehen, dass du den Aufgaben, die sich dir im Beruf stellen, gewachsen bist und dass du bei den Menschen, mit denen du es innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu tun hast, auf Akzeptanz stoßen wirst.

Dreh- und Angelpunkt dafür ist dein Gesichtsausdruck: Du solltest auf deinem Bewerbungsfoto selbstbewusst und aufgeschlossen aussehen – und das in authentischer Weise. Das gilt für alle Berufe. Zumindest fehlt mir die Fantasie, mir einen Arbeitgeber vorzustellen, der einen unsicheren und verschlossenen Mitarbeiter sucht.

Wo genau der Schwerpunkt liegen sollte, hängt aber von den Anforderungen ab, die sich dir im Beruf stellen werden. Von einer Abteilungsleiterin wird deutlich mehr Selbstbewusstsein erwartet als von einem Teamassistenten, der ohne Selbstbewusstsein freilich auch nicht auskommt.

Ein perfektes Bewerbungsfoto unterstreicht deine Professionalität

Dein Bewerbungsbild soll außerdem deine Professionalität unterstreichen. Das gelingt auf zwei Wegen:

Zum einen solltest du dein Bewerbungsfoto von einem professionellen Fotografen machen lassen. Denn zur eigenen Professionalität gehört immer auch zu wissen, wo deren Grenzen liegen, und sich bei Bedarf die Hilfe eines anderen Profis zu holen. Ein Bild, dem man ansieht, dass es nicht von einem professionellen Fotografen gemacht wurde, würde dem widersprechen.

Zum anderen soll dein Bewerbungsfoto zeigen, dass du dich mit den Anforderungen der Stelle, auf die du dich bewirbst, auseinandergesetzt hast. Hier spielen Gesichtsausdruck und Kleidung die zentrale Rolle. Denn von einer Führungskraft wird ein anderes Auftreten erwartet als von einem Teamplayer – das habe ich gerade erläutert – und ein Finanzberater kleidet sich anders als eine Programmiererin – dazu sage ich gleich mehr.

Ein perfektes Bewerbungsfoto ist ein Hingucker

Ein perfektes Bewerbungsfoto zeigt dich nicht nur selbstbewusst, aufgeschlossen und professionell. Es ist auch ein “Hingucker”, d.h. es sichert die Aufmerksamkeit des Betrachters und bleibt in seinem Gedächtnis hängen.

Das läßt sich am einfachsten erreichen, wenn du auf deinem Bewerbungsbild eine rote Clownsnase trägst oder einen dieser lustigen Faschingshüte aufsetzt.

Okay, zielführender ist es, wenn Licht, Kameraführung und Hintergrund, Körperhaltung und Gesichtsausdruck, Styling und Kleidung in deinem Bewerbungsfoto so zusammenkommen, dass sie die Bildaussage perfekt umsetzen. Das Bewerbungsfoto wird dann in der Masse der Bewerbungen herausstechen und dir einen Startvorteil gegenüber deinen Mitbewerbern verschaffen.

Du sollst dein Bewerbungsfoto mögen, es muss aber nicht dein Lieblingsfoto sein

Dein Bewerbungsfoto ist deine visuelle Visitenkarte, mit der du für dich und deine Fähigkeiten wirbst. Du solltest dein Bewerbungsbild deshalb mögen – im Idealfall ist es sogar ein Booster für dein Selbstvertrauen. Dein Lieblingsfoto muss es deshalb aber nicht sein. Denn die Dinge, die wir vielleicht am meisten an uns schätzen, müssen nicht die Dinge sein, die für einen Arbeitgeber relevant sind. Das gilt auch für unseren engeren Familien- oder Freundeskreis, der uns nicht als Mitarbeiter oder Kollegen sieht, ja uns meistens gar nicht in unserer professionellen Rolle kennt.

Bei der Wahl deines Bewerbungsfotos solltest du dich deshalb von Leuten beraten lassen, die dein Bild auf seine Qualitäten für eine Bewerbung hin beurteilen können. Ein guter Fotograf wird dir sagen, warum er welches Foto für welche Stelle am besten geeignet hält. Und ebenso sind Karriere- und Personalberater Experten, die dir hier weiterhelfen können.

Fazit: Das perfekte Bewerbungsfoto ist auf die Position abgestimmt, auf die du dich bewirbst, und zeigt dich auf authentische Weise selbstbewusst, aufgeschlossen und professionell. Als Hingucker bleibt es sofort im Gedächtnis des Betrachters hängen.

4. Was soll ich für mein Bewerbungsfoto anziehen und wie soll ich mich stylen?

Zunächst: Auch wenn Kleidern nachgesagt wird, dass sie Leute machen. Deine Kleidung kann deinen Gesichtsausdruck zwar unterstützen, aber nie ersetzen. Wer unsicher dreinschaut, wirkt auch im Anzug nicht selbstbewusst. Die Kleidung im Bewerbungsfoto hat deshalb vor allem die Funktion zu zeigen, dass du die kulturellen Anforderungen der Stelle kennst, auf die du dich bewirbst.

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Mache dich also, wenn du unsicher bist, mit dem Dresscode vertraut, der dort hochgehalten wird, wo du hin möchtest, und kleide dich entsprechend. Ganz oft ist das bei Männern ein einfarbiges helles Hemd und darüber ein dunkles Sakko, eventuell noch Krawatte dazu, und bei Frauen die einfarbige helle Bluse und der dunkle Blazer. Das kann aber natürlich auch ganz anders sein. Denn zum einen werden die Kleiderordnungen in vielen Branchen immer lockerer. Und zum anderen sind die Dresscodes etwa in der Finanzbranche natürlich deutlich verschieden von denen in der Kreativbranche, wo du unter Umständen auch mit einem ausgefallenen Kleidungsstück punkten kannst.

Ganz allgemein gilt, dass du auf alles verzichten solltest, was von deinem Gesichtsausdruck ablenkt – große Muster, Logos, Applikationen. Weniger ist in der Regel mehr, und das gilt auch für Makeup und Schmuck. Ein guter Fotograf wird dir hier bei der Vorbereitung auf deinen Fototermin helfen, und er wird dich auch bitten, mehrere Oberteile mitzubringen, damit ihr vor Ort die beste Kombination auswählen könnt. Manchmal sieht man erst auf dem Foto, ob etwas funktioniert oder nicht.

Bei alledem solltest du dich in der Kleidung, die du auf deinem Bewerbungsfoto trägst, wirklich wohl fühlen. Sonst läufst du Gefahr, verkleidet auszusehen. Und wenn du dich tatsächlich verbiegen musst, um einer geforderten Kleidungsordnung zu entsprechen, dann wirst du auf dieser Stelle vermutlich ohnehin nicht glücklich.

Fazit: Orientiere dich bei der Kleidungswahl am Dresscode deiner zukünftigen Kollegen. Achte aber darauf, dass du dich in der gewählten Kleidung auch wirklich wohl fühlst.

5. Wie finde ich einen Fotografen, der mir ein professionelles Bewerbungsfoto macht?

Dazu habe ich ausführlich in meinem Blogbeitrag “5 Tipps, die du unbedingt beachten solltest, wenn du einen Fotografen für dein neues Portraitfoto suchst” geschrieben. Ich will hier die wichtigsten Punkte herausgreifen:

Suche dir einen Spezialisten!

Dein Bewerbungsfoto sollte dich professionell, selbstbewusst und aufgeschlossen zeigen und sich von den Bildern deiner Mitbewerber abheben. Das fordert dem Fotografen Fähigkeiten ab, die nicht einfach im Vorbeigehen zu erwerben sind, weshalb du am besten beim Spezialisten aufgehoben bist, z.B. bei einem Headshot Fotografen.

Schaue dir das Portfolio deines Fotografen gut an!

Das Portfolio sollte die Spezialisierung deines Fotografen deutlich machen sowie seine Handschrift zeigen. Fehlt ein durchgängiger Bildstil, weißt du nicht, was du für dein Geld bekommst. Frage dich: Zeigt das Portfolio ausreichend Bilder, die für eine Bewerbung geeignet sind? Und gefällt mir, was ich sehe?

Versuche, einen persönlichen Eindruck von deinem Fotografen zu gewinnen!

Portraitfotografie lebt von der Interaktion des Fotografen mit den Menschen vor seiner Kamera. Wenn dir dein Fotograf unsympathisch ist, dann wird es dir schwer fallen, dich zu öffnen. Schau dir deshalb die Über mich-Seite deines Fotografen an und versuche dir ein Bild von der Person zu machen, die dich fotografieren wird.

Kläre im Vorfeld die Nutzungsrechte an deinen Bewerbungsfotos!

Als Urheber muss dir der Fotograf die Nutzungsrechte an deinen Portraitfotos einräumen, damit du diese auch verwenden darfst. Ein Bewerbungsfoto, dessen Nutzung auf On- und Offline-Bewerbungen beschränkt ist, darf zum Beispiel nicht umstandslos als Profilbild im Internet verwendet werden. Überlege dir also, wie du dein Bewerbungsfoto nutzen möchtest, und kläre vorab, ob diese Nutzungsarten im Preis enthalten sind.

Achte auf Hilfestellung zur Vorbereitung auf dein Shooting!

Im Vorfeld eines Shootings tauchen immer wieder Fragen auf, die einen als Kunden verunsichern können und deshalb auf den Erfolg des Shootings Einfluß haben. Dein Fotograf sollte dich hier nicht allein lassen und dir bei der Vorbereitung helfen – mit einer FAQ-Seite, die deine Fragen beantwortet, telefonisch oder auch bei einem Treffen. Achte auf ein entsprechendes Angebot!

6. Warum sollte mich das Thema Bewerbungsfoto interessieren, auch wenn ich nicht auf Stellensuche bin?

Der beste Zeitpunkt für ein perfektes Bewerbungsfoto

Der beste Zeitpunkt, um ein perfektes Bewerbungsfoto zu machen, ist, wenn du nicht auf Stellensuche bist.

Das mag auf den ersten Blick nicht ganz einleuchten. Sollte dein Bewerbungsbild nicht aktuell sein? Warum solltest du mit deinem Bewerbungsfoto dann nicht warten, bis du eine neue Stelle suchst? Weil du dann in der Regel mit deinem aktuellen Job unzufrieden bist oder ihn vielleicht schon verloren hast! Beides sind nicht die besten Voraussetzungen, um vor der Kamera selbstbewusst und aufgeschlossen zu agieren. Das ist ganz anders, wenn du dich auf deiner aktuellen Stelle wohl fühlst und dir keine Sorgen um deine berufliche Zukunft machen mußt.

Es gibt aber noch einen weiteren – sogar wichtigeren – Grund, weshalb dich das Thema Bewerbungsfoto interessieren sollte, auch wenn du gerade nicht auf Stellensuche bist. Der kommt allerdings erst in den Blick, wenn wir etwas zurücktreten.

Das perfekte Bewerbungsfoto als Teil deines Personal Branding

Handreichungen zum perfekten Bewerbungsfoto, wie du sie auf vielen einschlägigen Seiten im Internet findest, liegt häufig die Vorstellung eines klassischen Bewerbungsablaufs zugrunde:

Ein Arbeitgeber schreibt eine offene Stelle aus, sammelt und sichtet die eingehenden Bewerbungen und entscheidet dann auf deren Grundlage, wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird oder auch nicht. Das Bewerbungsfoto hilft ihm dabei, einen ersten Eindruck von den Bewerbern zu gewinnen.

In Zeiten, in denen die Bewerbungsunterlagen die einzige Informationsquelle waren, aus der ein Arbeitgeber etwas über einen Bewerber erfahren konnte, mag das so gewesen sein. Heute suchen Arbeitgeber – wie die eingangs zitierte Studie zeigt – jedoch aktiv nach Informationen über ihre Bewerber, um sich ein möglichst vielseitiges Bild von ihrem zukünftigen Arbeitnehmer zu machen. Zumindest solltest du damit rechnen.

Und oft schreiben Arbeitgeber eine Stelle auch gar nicht mehr groß aus, sondern machen sich selbst auf die Suche nach potentiellen Kandidaten. Dabei helfen ihnen Personalberater und professionelle Netzwerke.

In allen diesen Fällen ist die Informationsquelle #1 das Internet, insbesondere Plattformen wie XING, LinkedIn oder auch Facebook. Und deshalb solltest du darauf achten, den erstklassigen Eindruck, den deine Bewerbungsunterlagen vermitteln, nicht durch deinen Auftritt im Internet zu unterlaufen. Das gilt natürlich auch für die Bilder, die dort von dir zirkulieren, etwa dein Profilfoto auf XING und LinkedIn (im Zweifelsfall aber auch die Fotos der letzten Party, die du auf Facebook gepostet hast).

Anstatt dich nur auf deine Bewerbung mit dem perfekten Foto zu konzentrieren, solltest du deshalb ein einheitliches Bild von dir vermitteln, das auch deinen Internetauftritt miteinschließt. Anders formuliert: Verstehe deine Bewerbung als Teil deines Personal Branding und präsentiere dich in kohärenter Weise on- wie offline, so dass du für einen potentiellen Arbeitgeber als Persönlichkeit mit spezifischen Interessen und Fähigkeiten greifbar wirst. Dazu gehört eine Bildstrategie, die sich nicht mit dem perfekten Bewerbungsfoto begnügt, sondern auch die öffentlich zugänglichen Bilder im Internet berücksichtigt, insbesondere die Profilbilder in den Sozialen Netzwerken. Und für letztere gilt im wesentlichen, was ich oben über das perfekte Bewerbungsfoto gesagt habe.

Du kannst die verschiedenen Plattformen, auf denen du vertreten bist, zudem dazu nutzen, unterschiedliche Facetten deiner Persönlichkeit zu zeigen und zum Beispiel das Bewerbungsbild, das dich vor allem als Führungskraft ausweist, um ein Profilbild ergänzen, bei dem du dich stärker als Teamplayer zeigst. Dabei solltest du aber unbedingt auf eine einheitliche Handschrift achten, d.h. die Bilder sollten vom selben Fotografen sein, damit sie über die verschiedenen Plattformen hinweg deiner Person zugeordnet werden können.

Fazit: Dein Bewerbungsbild ist zwar eine wichtige, aber nicht die einzige Quelle, anhand derer sich Arbeitgeber ein Bild von dir machen. Neben einem erstklassigen Bewerbungsfoto solltest du deshalb mindestens auch über ein entsprechendes Profilbild in den Sozialen Netzwerken verfügen.

Du benötigst ein erstklassiges Bewerbungsfoto und ein ebensolches Profilbild? Dann sichere dir am besten gleich einen Termin bei deinem Headshot & Portraitfotografen in München.

5 Tipps, die du unbedingt beachten solltest, wenn du einen Fotografen für dein neues Portraitfoto suchst

Jeder kennt das Problem: Man benötigt ein neues Portraitfoto von sich, weil das Profilbild im Sozialen Netzwerk hoffnungslos veraltet ist, auf dem Lebenslauf noch ein aktuelles Bewerbungsfoto fehlt oder der überarbeitete Internetauftritt nach einem neuen Businessportrait verlangt. Die Idee, einen fotografisch ambitionierten Freund um Hilfe zu bitten, hat zwar zu einem lustigen Abend, nicht aber zu geeigneten Bildern geführt. Und die Frage an den Freundes- und Bekanntenkreis nach einer guten Empfehlung ist ebenfalls ins Leere gelaufen. Jetzt sucht man in den Weiten des Internets nach einem geeigneten Fotografen und wird von dem Angebot, das einem die Suchmaschinen ausspucken, schier überwältigt. Schnell stellt sich die Frage: Auf was muss man achten, wenn man einen Fotografen für sein neues Portraitfoto sucht?

Als jemand, der zwar meist hinter der Kamera steht, aber auch immer wieder Portraitfotos von sich machen läßt, möchte ich dir hier 5 Tipps geben, die du unbedingt beachten solltest, damit du auch wirklich geeignete Bilder bekommst:

1. Suche dir einen Spezialisten!

Dein Portraitfoto fungiert als deine visuelle Visitenkarte – egal ob im Sozialen Netzwerk, auf der Bewerbung oder der Firmenwebsite. Es sollte dich attraktiv, selbstbewusst und aufgeschlossen zeigen und sich in der täglichen Bilderflut behaupten. Das fordert dem Fotografen spezifische Fähigkeiten ab, die nicht einfach im Vorbeigehen zu entwickeln sind. Im Prinzip ist es hier wie in der Medizin. Dort bist du mit deinen Gesundheitsproblemen auch am besten beim zuständigen Spezialisten aufgehoben. Der Spezialist, zu dem du für ein neues Portraitfoto, gehen solltest, ist der Headshot Fotograf.

2. Schaue dir das Portfolio deines zukünftigen Fotografen genau an!

Das Portfolio ist das Schaufenster deines Fotografen und sollte seine Spezialisierung sowie seine Handschrift sichtbar machen. Fehlt deinem Fotografen ein einheitlicher Bildstil, weißt du nicht, was du für dein Geld bekommst. Das Portfolio sollte deshalb auch eine gewisse Größe haben (etwa 20 Portraitsfotos) und unterschiedliche Menschen zeigen, damit du darauf vertrauen kannst, dass dein Fotograf auch von dir ein überzeugendes Portraitfoto in seinem Bildstil machen wird.

3. Versuche einen persönlichen Eindruck von deinem zukünftigen Fotografen zu gewinnen!

Portraitfotografie lebt von der Interaktion des Fotografen mit dem Portraitierten. Wenn dir dein Fotograf unsympathisch ist, dann wird es dir schwer fallen, dich vor der Kamera zu öffnen. Schau dir deshalb die Über mich-Seite deines Fotografen an, auf der hoffentlich auch ein erstklassiger Headshot von ihm zu finden ist. Suche nach ihm in den Sozialen Netzwerken oder rufe einfach bei ihm an. So oder so, versuche auf jeden Fall dir ein Bild von der Person zu machen, die dich fotografieren wird.

4. Kläre im Vorfeld die Nutzungsrechte an deinen Portraitfotos!

Als Urheber muss dir der Fotograf die Nutzungsrechte an deinen Portraitfotos einräumen, damit du diese überhaupt jenseits deiner vier Wände verwenden darfst. Der Umfang der erteilten Rechte kann stark variieren. Ein Bewerbungsfoto, dessen Nutzung auf On- und Offline-Bewerbungen beschränkt ist, darf zum Beispiel nicht auf einer Firmenhomepage oder für eine Vortragsankündigung verwendet werden. Überlege dir also, wie du deine Portraitfotos nutzen möchtest, und kläre vorab, ob diese Nutzungsarten im Preis enthalten sind. (Mehr zu diesem Thema erfährst du in meinem Blogbeitrag "Wie sieht es mit den Nutzungsrechten aus?")

5. Achte auf Hilfestellung zur Vorbereitung auf dein Shooting!

Im Vorfeld eines Shootings tauchen immer wieder Fragen auf, die einen als Kunden verunsichern können und deshalb auf den Erfolg des Shootings Einfluß haben. Die Kleidungswahl ist dabei vielleicht die häufigste, aber bei weitem nicht die einzige Frage. Dein Fotograf sollte dich hier nicht allein lassen und dir bei der Vorbereitung helfen. Das kann er mit einer FAQ-Seite, die deine Fragen beantwortet, telefonisch oder bei einem Treffen. Auf keinen Fall sollte dein Fotograf aber dieses Problem unthematisiert lassen.

Wenn du diese 5 Tipps beachtest, solltest du einen geeigneten Fotografen für deine neuen Portraitfotos finden.

Zusatztipp: Die Headshot Crew bietet auf ihrer Website das größte Verzeichnis professioneller Headshot & Portraitfotografen. Du musst auf https://headshotcrew.com/locate nur deinen Wohnort eingeben und siehst dann, welche Headshot Fotografen in deiner Nähe sind.

Du kannst aber auch einfach einen Termin bei deinem Headshot & Portraitfotografen in München vereinbaren. Ich freue mich!

Ein erstklassiges Profilbild vergrössert deine Chancen bei der Bewerbung

Das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn hat eine Studie durchgeführt, die die große Bedeutung erstklassiger Profilbilder auf Social Media Plattformen für eine erfolgreiche Bewerbung unterstreicht.

Demnach suchen Arbeitgeber gezielt nach Informationen zu ihren Bewerbern im Internet und lassen sich dann bei der Vorauswahl ihrer Kandidaten stark von den dort vorgefundenen Profilbildern beeinflussen. In der Studie wurde der Bewerber mit dem „attraktivsten“ Profilbild sogar um 40 Prozent häufiger zu Vorstellungsgesprächen eingeladen als sein Mitbewerber mit dem „am wenigsten attraktiven“ Profilbild bei sonst gleichen Qualifikationsmerkmalen. Eine Bewerbung ohne ein Bewerbungsfoto, wie sie nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) völlig unproblematisch sein sollte, bedeutet deshalb noch lange nicht, dass das eigene Erscheinungsbild bei der Jobsuche keine Rolle spielt.

Außerdem interessant: Je höher die Qualifikationsanforderung der ausgeschriebenen Stelle war, um so wichtiger wurde das Profilbild.

Präsentierst du dich bereits mit einem erstklassigen Profilbild, das für dich und deine Leistung wirbt, im Sozialen Netzwerk? Wenn nicht, dann solltest du den Termin für deine Headshot Session nicht auf die lange Bank schieben und deine Professionalität mit einem entsprechenden Bild auch visuell untermauern.

Tethered Shooting beim Headshot & Portraitfotografen?

In der Regel mache ich auf meinem Blog einen großen Bogen um technische Fragen. Denn egal, ob sie ihren Headshot als Businessportrait, Bewerbungsfoto oder auch Profilbild verwenden wollen, meine Kunden interessieren sich für die Bilder, die sie bekommen, nicht für die technischen Bedingungen, unter denen sie entstehen. Zumindest bin ich bislang bei keiner meiner Headshot oder Portraitsessions danach gefragt worden, welche Blitzsynchronzeit meine Kamera hat oder auf welche Farbtemperatur meine Blitze ausgelegt sind.

Insofern mag es besonders befremdlich wirken, dass ich nun ausgerechnet das Thema tethered shooting aufgreife, das selbst viele meiner Kollegen lieber links liegen lassen. Doch anders als Blitzsynchronzeiten und Farbtemperaturen ist tethered shooting tatsächlich für alle interessant, die einen Headshot bzw. ein Portraitfoto von sich benötigen. Ich erkläre gleich weshalb. Zunächst will ich aber die Frage beantworten, was tethered shooting überhaupt ist.

 Beim  tethered shooting  wird die Kamera über ein Datenkabel mit dem Computer verbunden.

Beim tethered shooting wird die Kamera über ein Datenkabel mit dem Computer verbunden.

Am besten lässt sich der Begriff als “kabelgebundenes Fotografieren” ins Deutsche übersetzen. Gemeint ist ein technisches Verfahren der Digitalfotografie, bei dem die Kamera über ein Datenkabel mit einem Computer verbunden wird. Zusammen mit einer geeigneten Software erlaubt das die Kamera über den Computer zu steuern und – in unserem Zusammenhang wichtiger – die Bilder direkt auf dem Computerbildschirm zu betrachten.

Letzteres wäre im Prinzip zwar auch auf dem Monitor möglich, der auf der Rückseite der Digitalkameras angebracht ist. Um die Bilder eines Shootings ausreichend beurteilen zu können, ist der aber viel zu klein – und um mit zwei oder mehr Leuten die Details eines Fotos zu besprechen sowieso.

Bei großen Fotoproduktionen, bei denen die Verantwortung für das Ergebnis auf mehreren Schultern liegt und an denen nicht selten auch der Auftraggeber teilnimmt, ist tethered shooting Standard. Denn es erlaubt allen Beteiligten, die Bilder schon während des Shootings zu begutachten und bei Bedarf einzugreifen, um Änderungen vorzunehmen. So ist sichergestellt, dass am Ende des Shootings auch tatsächlich die Fotos im Kasten bzw. auf dem Datenspeicher sind, die man haben möchte.

Und genau das ist natürlich auch das Ziel einer Headshot & Portraitsession, weshalb nicht einsichtig ist, warum hier auf tethered shooting verzichtet werden sollte. Für mich ist das jedenfalls ein Standard, hinter den ich nicht zurückgehen möchte. Und du solltest deinen Fotografen auch danach fragen.

Tethered shooting erlaubt es mir als Portraitfotografen, meine Kunden schon während des Shootings immer wieder vor den Computerbildschirm zu holen, um gemeinsam mit ihnen die gerade aufgenommenen Bilder zu besprechen. Ich möchte wissen, was meinen Kunden gefällt und was nicht, um sicher zu gehen, dass sie am Ende der Session mit ihren Headshots wirklich zufrieden sind. Ein Businessportrait, Bewerbungsfoto oder auch Profilbild, hinter dem man nicht steht, eignet sich schließlich nicht für Branding, Casting & Business.

Ich nütze den Computerbildschirm aber nicht nur, um während des Shootings das Feedback meiner Kunden einzuholen. Der Computerbildschirm ist für mich zugleich ein unersetzbares Coachinginstrument. Erkläre ich meinen Kunden zum Beispiel, wie sie durch ihre Kopfhaltung ihre Kinnlinie verbessern können, dann kann ich ihnen das Ergebnis gleich auf dem Computerbildschirm zeigen. So lernen sie, sicher vor der Kamera zu agieren, und entwickeln ein Gespür dafür, wie sie ihr Erscheinungsbild beeinflussen können. Denn fotogenes Auftreten ist nicht angeboren, sondern kann tatsächlich gelernt werden, und tethered shooting ist dabei ein unverzichtbares Hilfsmittel.

Wenn du also einen Portraitfotografen suchst, dann erkundige dich unbedingt danach, ob er tethered fotografiert. Warum solltest du auf die Vorteile dieser Technik verzichten?

Und für die Kollegen, die jetzt wissen möchten, welche Soft- und Hardware ich verwende, um kabelgebunden zu fotografieren: Die Software heist Capture One Pro, das Datenkabel und die sonstige Hardware sind von Tether Tools. Nicht-Fotografen können diese Details freilich egal sein...

Und wann hat sich dein Fotograf zuletzt fotografieren lassen?

Hast du einen Fotografen schon einmal gefragt, wann er sich zuletzt fotografieren hat lassen? Und hast du dann etwas in der Art erwidert bekommen, dass man als Fotograf lieber hinter als vor der Kamera steht? Das würde mich nicht wundern. Viele meiner Kollegen sind ziemlich kamerascheu. Da unterscheiden sie sich in nichts von Nicht-Fotografen, von denen ebenfalls viele erschreckt schauen, wenn eine Kamera auf sie gerichtet wird. Aber gerade das ist der Grund, warum man als Fotograf regelmäßig die Seiten wechseln sollte.

Nur vor der Kamera erlebt man, wie unangenehm es sich anfühlt, wenn eine längere Stille entsteht, weil der Fotograf mit sonstwas beschäftigt ist, oder wie verloren man sich vorkommt, wenn sich die Kommunikation des Fotografen auf “jetzt in die Kamera schauen” und “bitte lächeln” beschränkt, oder wie stark es einen verunsichert, wenn man keine Rückmeldung dazu bekommt, wie man sich vor der Kamera verhält. Das kann selbst für alte Hasen durchaus erhellend sein. Andererseits kann man sich von den Kollegen natürlich auch einiges abschauen und das sollte man nützen. Ganz besonders gilt das, wenn man vor die Kamera eines international angesehenen Topfotografen tritt.

 Shot by my mentor Peter Hurley

Shot by my mentor Peter Hurley

Und genau dazu hatte ich kürzlich Gelegenheit, als Peter Hurley aus New York nach München kam. Peter gilt – sicherlich zurecht – als einer der besten Headshot Fotografen überhaupt, und ich schätze mich sehr glücklich, von ihm die Feinheiten dieses fotografischen Genres gelernt zu haben. In München hat Peter einen Workshop abgehalten, bei dem ich ihm etwas helfen konnte, vor allem aber über die Schultern schauen durfte. Und nicht zuletzt ergab sich hier die Gelegenheit, von ihm fotografiert zu werden.

Ein Headshot steht oder fällt mit dem Gesichtsausdruck, und Peter ist ein Meister darin, den Menschen vor seiner Kamera die unterschiedlichsten Ausdrücke ins Gesicht zu zaubern. Der Headshot in diesem Beitrag spricht für sich. So habe ich mich noch nie gesehen! Und auch wenn sich diese Aufnahme nicht unbedingt als Profilbild eignet, ist sie ein Lieblingsbild von mir. Natürlich habe ich von Peter, seitdem ich ihn kenne, schon ganz viel darüber gehört, wie man Menschen vor der Kamera führt und das auch in meine eigene Arbeit integriert. Zu erleben wie sich sein Coaching anfühlt, war dennoch eine unbezahlbare Erfahrung, von der meine Kunden zweifellos profitieren werden. Und natürlich bekam ich auch Headshots für meine neue Website...

Wenn du wissen möchtest, was Peter angestellt hat, als er dieses Foto von mir gemacht hat, dann melde dich einfach! Das gilt natürlich auch, wenn du einen Termin für eine Headshot Session bei mir vereinbaren möchtest.

Wie sieht es mit den Nutzungsrechten aus?

Wer zum Headshot oder Portraitfotografen geht, um sich Bewerbungsfotos, Businessportraits oder auch Profilbilder für das Soziale Netzwerk machen zu lassen, will perfekt in Szene gesetzt werden und sich nicht mit Nutzungsrechten befassen. Für die meisten Nicht-Juristen ist das ein eher trockenes Thema. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Wenn du dir auf jeden Fall Ärger ersparen möchtest, dann solltest du deinen Fotografen jedoch unbedingt nach den Nutzungsrechten fragen, die er dir für deine Bilder einräumt.

Als Urheber hat der Fotograf nämlich das Recht über die Nutzung seines Werkes zu bestimmen, auch wenn es in deinem Auftrag geschaffen wurde. Das verhält sich bei Fotos nicht anders als bei Musik oder Film. Dahinter steht nicht zuletzt das Ziel einer angemessenen Entlohnung für den Urheber. Wenn du dein Portraitfoto also nicht nur an die heimischen Wände hängen, sondern etwa für eine Bewerbung, dein Profil im Sozialen Netzwerk oder auf deiner Website verwenden möchtest, muss dir der Fotograf die entsprechenden Nutzungsrechte einräumen.

Und hier kann es kompliziert werden, denn Art und Umfang der Nutzungsrechte können ganz unterschiedlich ausfallen. Nutzungsrechte können einfach oder – voll oder eingeschränkt – ausschließlich sein und zeitlich, räumlich und/oder inhaltlich eingeschränkt werden. Das will ich hier gar nicht im Detail ausführen. Welche Nutzungsrechte Fotografen für ihre Werke einräumen kann deshalb stark variieren. Das machen sie nicht um ihre Kunden zu ärgern, sondern ein Preismodell zu kreieren, das den Bedürfnissen ihrer Kunden entspricht und ihnen gleichzeitig erlaubt, mit der Fotografie ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Wenn du ein Bewerbungsfoto machen lässt, heißt das deshalb nicht, dass du es auch automatisch auf Facebook posten darfst. Das Businessportrait auf deiner Website darfst du unter Umständen nicht für deinen Werbeflyer verwenden. Oder die Nutzung deines für das Soziale Netzwerk gedachten Profilbildes auf einer gedruckten Vortragsankündigung kann durch die Nutzungsrechte nicht abgedeckt sein. Und das kann dann zu Streitigkeiten mit deinem Fotografen führen, der diese erweiterte Nutzung zu Recht entlohnt sehen will.

Deshalb mein Tipp für deine nächste Headshot oder Portraitsession: Überlege dir, wofür du deine Bilder alles benötigst, und erkundige dich dann bei deinem Fotografen, ob diese Nutzungen auch abgedeckt sind. Und um Missverständnisse zu vermeiden, sollten die Nutzungsrechte, die du mit deinen Bildern erwirbst, dann auch auf der Rechnung stehen.

Und zum Schluß will ich noch die Frage beantworten, wie ich das selbst als Headshot & Portraitfotograf in München mit den Nutzungsrechten halte. Das ist bei mir ganz einfach: Ich räume meinen Kunden uneingeschränkte Nutzungsrechte für ihre Headshots ein, damit sie sich über dieses Thema dann keine Gedanken mehr machen müssen, sondern ihr Portraitfoto einfach verwenden können, wenn sie es benötigen.

Möchtest du auch einen Headshot, den du uneingeschränkt verwenden kannst? Dann sichere dir jetzt einen Termin!

Interview mit greta 1/2017

Vor kurzem bin ich von der Journalisten und Buchautorin Sandra Winkler interviewt worden, was mir riesig Spaß gemacht hat. Es ging um einen Artikel über Frauen und Männer, die einen beruflichen Neustart gewagt haben. Als ehemaliger Technikhistoriker und jetziger Headshot & Portraitfotograf durfte ich da auch meine Erfahrungen beisteuern. Der Artikel ist nun in der neuen Frauenzeitschrift greta erschienen, und ich finde ihn sehr lesenswert – nicht nur für Berufswechsler. Danke!

Münchens Headshot & Portraitfotograf hat einen neuen Webauftritt!

In den letzten Tagen habe ich Inhalt und Design meines Webauftritts überarbeitet, um es meinen Besuchern möglichst einfach zu machen, die für sie interessanten Inhalte zu finden – und das unabhängig davon, welches Ausgabegerät sie benutzen. Was zuletzt noch gefehlt hat, war ein aktueller Headshot, um mich selbst den Besuchern meiner Website zu präsentieren. Als Headshot Fotograf sollte man ja mit gutem Beispiel vorangehen. Das ist nun auch geschafft, denn am Wochenende hat mich Peter Hurley – der zurecht als einer der besten Headshot Fotografen weltweit gilt – bei seinem Münchenbesuch vor die Kamera geholt. Darüber werde ich getrennt berichten. Jedenfalls ist der neue Webauftritt fürs erste fertig, worüber ich mich sehr freue. Gedankt sei an dieser Stelle allen, die mir mit Rat und Tat beiseite gestanden haben. Viel Spaß beim Surfen auf meiner neuen Website!

Bist du auch gerade dabei, deinen Webauftritt zu überarbeiten? Dazu gehört ein aktueller Headshot, der dich selbstbewusst, aufgeschlossen und gut aussehen läßt. Am besten du sicherst dir gleich einen Termin und ersparst dir so unnötige Enttäuschungen!