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"Ich bin nicht fotogen."
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“Ich bin nicht fotogen!” Das ist der Satz, den man als Portraitfotograf von Kundinnen und Kunden wohl am häufigsten zu hören bekommt - noch bevor man überhaupt die Chance hat, das erste Mal auf den Auslöser zu drücken.

Auf Fotos gut auszusehen ist jedoch nicht angeboren. Es gibt Gene, die die Augenfarbe oder die Haarfarbe festlegen, und Gene, die mitbestimmen, ob wir Grübchen beim Lachen, füllige Augenbrauen, eine ausgeprägte Kinnpartie oder auch eine hohe Stirn haben. Ein Fotogen, das darüber entscheidet, ob wir auf Fotos gut aussehen, gibt es jedoch nicht. Das kann ich als diplomierter Biologe mit einer soliden Ausbildung in Genetik definitiv sagen.

Aber da ich den Satz “Ich bin nicht fotogen!” auch von Menschen höre, denen ich umstandslos eine Karriere als Fotomodell zutrauen würde, scheint es hier ohnehin nicht darum zu gehen, welches Aussehen wir von unseren Eltern mitbekommen haben.

“Ich bin nicht fotogen!” meint denn auch in aller Regel nicht, dass jemand mit seinem Aussehen grundsätzlich unzufrieden ist. Vielmehr mag man nicht, wie man auf Fotos aussieht. Im alltäglichen Leben kommt man mit seinem Aussehen durchaus zurecht - aber eben nicht auf Fotos. Und wenn man diese Erfahrung oft genug macht, dann ist es naheliegend, die Schuld bei sich selbst zu suchen.

Auf Fotos gut auszusehen liegt aber nicht in der eigenen Verantwortung sondern in der Verantwortung des Fotografen!

Für die meisten Menschen ist die Situation vor der Kamera nämlich alles andere als normal. Auf die Mehrheit meiner Kundinnen und Kunden trifft das mit Sicherheit zu. Aber auch jene, die über eine gewisse Kameraerfahrung verfügen - sei es schauspielernd oder modelnd -, sehen nicht automatisch toll aus, wenn ich meine Kamera auf sie richte.

Warum ist das so? Der Grund dafür ist, dass sich Menschen vor der Kamera ihres Körpers und ihres Gesichts bewusst werden. Das fühlt sich im Extremfall so an, wie wenn wir durch einen Raum voll Menschen schreiten, die uns urplötzlich alle anschauen.

Körperhaltung und Gesichtsausdruck, um die sich normalerweise unser Unterbewusstsein kümmert, rücken mit einem Schlag in unser Bewusstsein. Was quasi per Autopilot gesteuert wurde verlangt nun unsere ganze Aufmerksamkeit. Und wenn der Fotograf hier nicht eingreift, kann uns das schnell ins Straucheln bringen.

Vor der Kamera versuchen wir unsere Körperhaltung und unseren Gesichtsausdruck zu steuern. Doch anders als vor dem heimischen Spiegel sehen wir nicht, was wir mit unserem Körper und unserem Gesicht anstellen. Und weil uns die Erfahrung vor der Kamera fehlt, steht dann am Ende oft ein maskenhaftes Lachen, ein leerer Blick, ein unnötiges Doppelkinn usw.

Wenig verwunderlich, dass wir diese Fotos von uns nicht mögen.

Ein Portraitfotograf, der etwas von seinem Handwerk versteht, wird es freilich gar nicht erst soweit kommen lassen. Stattdessen wird er von Anfang an die Regie übernehmen.

Für mich heißt das, meine Kundinnen und Kunden durch das gesamte Shooting zu führen, ihnen zu zeigen, wie sie sicher vor der Kamera agieren, ihnen die notwendigen Tricks für einen überzeugenden Auftritt zu verraten und dafür zu sorgen, dass sie auf ihren Fotos selbstbewusst, aufgeschlossen und richtig gut aussehen.

Wer zum Fotografen geht darf durchaus erwarten, Bilder zu bekommen, die er auch gerne herzeigt. Alles andere ist nicht hilfreich, wenn es um die Positionierung der eigenen Brand geht.

"Ich bin nicht fotogen!" gibt's nicht.

Farbe oder Schwarz-Weiß? Was ist besser?
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Neulich bin ich wieder einmal gefragt worden, warum meine Headshots alle farbig sind. Portraits in Schwarz-Weiß sähen doch auch ganz schick aus.

Warum sollte also das Businessportrait auf der Webseite, das Profilbild auf Linkedin und Xing oder das Bewerbungsfoto auf dem Lebenslauf nicht schwarz-weiß sein sein?

Dafür gibt es einen guten Grund!

Egal ob als Businessportrait, Profilbild oder auch Bewerbungsfoto, dein Headshot ist oft der erste Eindruck, den sich andere Menschen von dir machen. Dein Headshot soll Vertrauen wecken, eine Verbindung herstellen, eine face-to-face Begegnung ersetzen, kurz: Nähe schaffen.

Und genau darin ist das farbige Bild seinem schwarz-weißen Pendant überlegen.

Medizinische Probleme außer Acht gelassen leben wir in einer farbigen Welt. Das gilt in der Regel auch, wenn sie uns medial vermittelt wird, wenn wir den Fernseher anmachen oder eine Zeitschrift aufschlagen. Deshalb ist ein Schwarz-Weiß-Foto immer eine Abstraktion von unserer farbigen Welt. Und wie jede Abstraktion schafft sie Distanz und gerade keine Nähe.

Oder wie es der renommierte US-amerikanische Fotograf Joel Sternfeld, der Anfang der 1980er Jahre der Farbfotografie in der Kunstwelt zum Durchbruch verhalf, formulierte:

Black and white is abstract; color is not. Looking at a black and white photograph, you are already looking at a strange world.
— Joel Sternfeld. Photographer

Natürlich kann diese “strange world” faszinierend sein. Mir fallen zuhauf Fotografen und Fotografinnen ein, von deren Schwarz-Weiß-Portraits ich immer wieder begeistert bin. Aber das sind alles keine Portraits, die im Kontext von Branding, Casting und Business verwendet werden.

Für Businessportrait, Profilbild oder auch Bewerbungsfoto gilt also: Farbe ist besser als Schwarz-Weiß, weil sie Nähe zum Betrachter schafft.

Wenn ich mit meinem Portrait aus der täglichen Bilderflut, der wir täglich ausgesetzt sind, herausstechen will, dann mache ich das deshalb nicht durch den Verzicht auf Farbe, sondern durch einen Headshot, bei dem Lichtsetzung, Hintergrund, Styling, Körperhaltung und Gesichtsausdruck so zusammenkommen, dass sie die Bildaussage perfekt umsetzen.

Interview zum Thema "Headshots" mit Daniela Heggmaier

Vor kurzem hatte ich das große Vergnügen, von Autorin und PR-Mentorin Daniela Heggmaier interviewt zu werden. Natürlich ging es um Headshots und welche Bedeutung sie als Profil- und Bewerbungsfotos sowie Businessportraits haben. Nachlesen könnt ihr das Interview auf Daniela’s Blog, der das Thema Selbst-PR in den Blick nimmt. Zum Thema “Selbst-PR” hat Daniela auch ein gleichnamiges Buch geschrieben, das ich euch bereits vor einiger Zeit hier vorgestellt habe.

Viel Spaß beim Lesen!

Headshots für Life Coach Astrid Lohnes
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Auch wenn es wie ein Allgemeinplatz klingt: Das schöne an meinem Beruf ist, dass ich ständig neue Menschen kennenlerne. Darunter sind erstaunlich viele, die sich in der Mitte ihres Berufslebens entschieden haben, noch einmal etwas neues anzufangen.

Zu ihnen gehört Astrid Lohnes, der ich Headshots für den neuen Internetauftritt machen durfte.

Astrid ist Life Coach, d.h. sie hilft Menschen in Lebenskrisen, ihre Probleme zu lösen, damit sie dem Leben wieder mit Neugier, Vertrauen und Begeisterungsfähigkeit begegnen können. Astrid nennt das ihre Philosophie des living lightly.

Den Weg hin zu mehr Leichtigkeit im Leben hat Astrid in Asien entdeckt, wo sie viele Jahre als Coach für einen internationalen Konzern tätig war. In dieser Zeit setzte sie sich nicht nur intensiv mit der fremden Kultur auseinander, sondern machte auch – beruflich wie privat –  prägende Erfahrungen, die zu ihrer Entscheidung geführt haben, die “Geschäftswelt” zu verlassen und eine neues Lebenskapitel aufzuschlagen.

Ausgestattet mit einem reichen Erfahrungsschatz und den notwendigen Techniken, die sie von Lehrern auf der ganzen Welt gelernt hat, begann sie, Menschen in Lebenskrisen zu unterstützen, ihnen einen Weg zu mehr Leichtigkeit aufzuzeigen. Und genau das macht sie nach etlichen Jahren im Ausland nun in München.

Leichtigkeit ist auch der Begriff, der einem als erstes einfällt, wenn man Astrid kennenlernt. Leichtigkeit hat sie nämlich ganz, ganz viel und die überträgt sich deshalb unweigerlich auf ihr Gegenüber. Das ist aber nur die eine Seite. Denn bei aller Leichtigkeit steht Astrid fest auf dem Boden. Im Gespräch merkt man schnell, dass sie über reiche Lebenserfahrung verfügt und nicht einfach aus der Ruhe zu bringen ist.

Von diesen zwei Seiten profitieren ihre Klienten und deshalb sollten sie sich auch in den Headshots für ihren Internetauftritt widerspiegeln. Ich denke, dass ist uns gelungen.

Ich sage jedenfalls noch einmal herzlichen Dank für ein tolles Shooting (und einen genialen italienischen Zitronenkuchen).

Mehr zu Astrid und ihrer Tätigkeit findet ihr unter: https://astridlohnes.com

Wenn ihr auch Headshots für euren Internetauftritt benötigt, dann meldet euch einfach bei mir. Ich freue mich!

Die 9 wichtigsten Einsatzmöglichkeiten für deinen Headshot
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Als ich anfing, Headshots zu machen, habe ich immer wieder mit der Bezeichnung dieses fotografischen Genres gehadert. Der Begriff “Headshot” ist im deutschen Sprachraum wenig bekannt und führt bei vielen, die ihn zum ersten Mal hören, zu einem Stirnrunzeln.

Deshalb habe ich mit anderen Begriffen experimentiert: Profilbild, Businessportrait, Bewerbungsfoto usw. Doch alle diese Begriffe waren mir letztlich viel zu eng gefasst, so dass ich bald wieder zu dem Begriff “Headshot” zurückgekehrt bin.

Natürlich kannst du deinen Headshot als Profilbild verwenden, aber eben auch als Businessportrait und ebenso als Bewerbungsfoto. Und damit sind seine Einsatzmöglichkeiten noch längst nicht erschöpft.

Denn ein Headshot kann überall dort verwendet werden, wo es darum geht, als Personal Brand aufzutreten und für sich und seine Leistungen zu werben. Er ist zentrales Element deiner Selbst-PR.

Wofür kannst du deinen Headshot alles verwenden?

Ich habe dir im Folgenden die 9 wichtigsten Einsatzmöglichkeiten zusammengestellt.

  1. Als Profilbild im Sozialen Netzwerk bestimmt dein Headshot den ersten Eindruck, den man sich von dir macht. Und für den gibt es bekanntlich keine zweite Chance.

  2. Als Bewerbungsfoto zeigt dich dein Headshot als Wunschkandidaten für deine Traumposition und setzt dich von gleich qualifizierten Mitbewerbern ab.

  3. Als Portraitfoto auf deiner Website gibt dein Headshot deinem Leistungsangebot ein Gesicht und schafft so Vertrauen bei potentiellen Kunden.

  4. Als Businessportrait – on- wie offline – unterstreicht dein Headshot deine Führungskompetenz, auf die Mitarbeiter, Kunden und Investoren setzen.

  5. Als Pressebild liefert dein Headshot den Medien einen visuellen Anker, ohne den ein Text nur schwer auskommt.

  6. Als Schauspielerportrait auf der Casting Card präsentiert dich dein Headshot als Idealbesetzung für die Rolle, die du unbedingt haben möchtest.

  7. Als Mitarbeiterfoto auf der Website deines Arbeitgebers stellt dich dein Headshot als Teil eines leistungsfähigen Teams vor, das Kunden ebenso wie Stellenbewerber für sich einnimmt.

  8. Als Autorenportrait auf dem Buchdeckel befriedigt dein Headshot die Neugier der Leser, die wissen wollen, wie der Urheber ihrer Lektüre aussieht.

  9. Und als Motivationsfoto an die Wand gepinnt oder auf den Schreibtisch gestellt erinnert dich dein Headshot daran, dass du der selbstbewusste, aufgeschlossene und gut aussehende Mensch bist, der seine Ziele erreichen wird!

Expertentipp: Damit du deinen Headshot auch tatsächlich so vielseitig einsetzen kannst, solltest du darauf achten, von deinem Fotografen die notwendigen Nutzungsrechte für deine Bilder zu erhalten. Mehr zu diesem Thema findest du in meinem Beitrag “WIE SIEHT ES MIT DEN NUTZUNGSRECHTEN AUS?

Wenn du jetzt auch ein so vielseitig einsetzbares Portrait von dir haben möchtest, dann melde dich bei mir. Uneingeschränkte Nutzungsrechte sind in meinen Paketen übrigens schon enthalten.

Portrait für den Steuerberater

Als ich vor etwas mehr als zwei Jahren den Entschluss gefasst hatte, Fotograf zu werden, hat mir ein erfahrener Kollege geraten: "Bevor du irgendetwas anderes machst, suche dir einen Steuerberater! Kamera kannst du dir später auch noch kaufen!" Letztere hatte ich zu diesem Zeitpunkt zwar schon. Den Steuerberater habe ich mir dennoch schnell gesucht, und das war eine meiner besten Entscheidungen. Seitdem begegne ich dieser Berufsgruppe mit unendlichem Respekt und ebensolcher Dankbarkeit. So hat es mich doppelt gefreut, als mich Haralampos Damianidis kontaktiert hat, um mich mit den Portraits für seinen neuen Internetauftritt zu beauftragen.

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Haralampos, der in Kassel geboren und groß geworden ist, hat sich dieses Jahr nach einer langen Zeit bei internationalen Konzernen als Steuerberater in München selbständig gemacht. Damit verwirklicht er seinen Traum von der eigenen Kanzlei. Existenzgründer, die er in die Selbständigkeit begleitet, gehören nicht zufällig zu seinen Schwerpunkten – neben Unternehmen, Freiberuflern und Privatpersonen.

Für seine Website wollte Haralampos ein Businessportrait, das sein Arbeitsumfeld einbezieht und der Startseite als Banner einen visuellen Anker verleiht. Um das moderne Design seiner Website aufzugreifen, haben wir uns für ein Brustportrait vor einem hellen, klar strukturierten Hintergrund entschieden, der durch den gewählten Schärfeverlauf nicht zu viel Aufmerksamkeit für sich beansprucht. Denn letztlich geht es um die portraitierte Person, deren Persönlichkeit man im Bild greifbar machen möchte. Ich denke, dass hat hier geklappt.

Mir hat die Zusammenarbeit mit Haralampos jedenfalls ausgesprochen viel Spaß gemacht. Auf seiner Website charakterisiert er sich als kompetent, zuverlässig und vorausschauend. Dem möchte ich noch ein äußerst sympathisch hinzufügen.

Nochmals ein herzliches Dankeschön!

Ach ja, Headshots haben wir natürlich auch gemacht; zu sehen auf Haralampos Website unter “Über mich”: https://steuer-hda.de/

Und wenn du jetzt auch ein Businessportrait oder einen Headshot für deine Website haben möchtest, dann melde dich einfach!

Businessportraits für den Firmenauftritt
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Vor kurzem hatte ich das große Vergnügen, Businessportraits bzw. Headshots für das Management der Schweizer Comet AG zu fotografieren. Das auf etliche Länder verteilte Team hatte eine gemeinsame Veranstaltung in München. Das bot die Gelegenheit, einheitliche Portraits für einen kohärenten Firmenauftritt aufzunehmen. Um den zeitlichen Aufwand für die zu Portraitierenden möglichst gering zu halten, hatte ich mein Studio vor Ort im Hotel aufgebaut. Der Kunde hatte alles perfekt vorbereitet, so dass das Shooting reibungslos ablief. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, und das Ergebnis spricht für sich. Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten.

Möchtet ihr auch Headshots aus einer Hand für einen kohärenten Firmenauftitt? Dann setzt euch mit mir in Verbindung. Gerne mache ich euch ein individuell auf eure Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot.

5 Tipps, die du unbedingt beachten solltest, wenn du einen Fotografen für dein neues Portraitfoto suchst

Jeder kennt das Problem: Man benötigt ein neues Portraitfoto von sich, weil das Profilbild im Sozialen Netzwerk hoffnungslos veraltet ist, auf dem Lebenslauf noch ein aktuelles Bewerbungsfoto fehlt oder der überarbeitete Internetauftritt nach einem neuen Businessportrait verlangt. Die Idee, einen fotografisch ambitionierten Freund um Hilfe zu bitten, hat zwar zu einem lustigen Abend, nicht aber zu geeigneten Bildern geführt. Und die Frage an den Freundes- und Bekanntenkreis nach einer guten Empfehlung ist ebenfalls ins Leere gelaufen. Jetzt sucht man in den Weiten des Internets nach einem geeigneten Fotografen und wird von dem Angebot, das einem die Suchmaschinen ausspucken, schier überwältigt. Schnell stellt sich die Frage: Auf was muss man achten, wenn man einen Fotografen für sein neues Portraitfoto sucht?

Als jemand, der zwar meist hinter der Kamera steht, aber auch immer wieder Portraitfotos von sich machen läßt, möchte ich dir hier 5 Tipps geben, die du unbedingt beachten solltest, damit du auch wirklich geeignete Bilder bekommst:

1. Suche dir einen Spezialisten!

Dein Portraitfoto fungiert als deine visuelle Visitenkarte – egal ob im Sozialen Netzwerk, auf der Bewerbung oder der Firmenwebsite. Es sollte dich attraktiv, selbstbewusst und aufgeschlossen zeigen und sich in der täglichen Bilderflut behaupten. Das fordert dem Fotografen spezifische Fähigkeiten ab, die nicht einfach im Vorbeigehen zu entwickeln sind. Im Prinzip ist es hier wie in der Medizin. Dort bist du mit deinen Gesundheitsproblemen auch am besten beim zuständigen Spezialisten aufgehoben. Der Spezialist, zu dem du für ein neues Portraitfoto, gehen solltest, ist der Headshot Fotograf.

2. Schaue dir das Portfolio deines zukünftigen Fotografen genau an!

Das Portfolio ist das Schaufenster deines Fotografen und sollte seine Spezialisierung sowie seine Handschrift sichtbar machen. Fehlt deinem Fotografen ein einheitlicher Bildstil, weißt du nicht, was du für dein Geld bekommst. Das Portfolio sollte deshalb auch eine gewisse Größe haben (etwa 20 Portraitsfotos) und unterschiedliche Menschen zeigen, damit du darauf vertrauen kannst, dass dein Fotograf auch von dir ein überzeugendes Portraitfoto in seinem Bildstil machen wird.

3. Versuche einen persönlichen Eindruck von deinem zukünftigen Fotografen zu gewinnen!

Portraitfotografie lebt von der Interaktion des Fotografen mit dem Portraitierten. Wenn dir dein Fotograf unsympathisch ist, dann wird es dir schwer fallen, dich vor der Kamera zu öffnen. Schau dir deshalb die Über mich-Seite deines Fotografen an, auf der hoffentlich auch ein erstklassiger Headshot von ihm zu finden ist. Suche nach ihm in den Sozialen Netzwerken oder rufe einfach bei ihm an. So oder so, versuche auf jeden Fall dir ein Bild von der Person zu machen, die dich fotografieren wird.

4. Kläre im Vorfeld die Nutzungsrechte an deinen Portraitfotos!

Als Urheber muss dir der Fotograf die Nutzungsrechte an deinen Portraitfotos einräumen, damit du diese überhaupt jenseits deiner vier Wände verwenden darfst. Der Umfang der erteilten Rechte kann stark variieren. Ein Bewerbungsfoto, dessen Nutzung auf On- und Offline-Bewerbungen beschränkt ist, darf zum Beispiel nicht auf einer Firmenhomepage oder für eine Vortragsankündigung verwendet werden. Überlege dir also, wie du deine Portraitfotos nutzen möchtest, und kläre vorab, ob diese Nutzungsarten im Preis enthalten sind. (Mehr zu diesem Thema erfährst du in meinem Blogbeitrag "Wie sieht es mit den Nutzungsrechten aus?")

5. Achte auf Hilfestellung zur Vorbereitung auf dein Shooting!

Im Vorfeld eines Shootings tauchen immer wieder Fragen auf, die einen als Kunden verunsichern können und deshalb auf den Erfolg des Shootings Einfluß haben. Die Kleidungswahl ist dabei vielleicht die häufigste, aber bei weitem nicht die einzige Frage. Dein Fotograf sollte dich hier nicht allein lassen und dir bei der Vorbereitung helfen. Das kann er mit einer FAQ-Seite, die deine Fragen beantwortet, telefonisch oder bei einem Treffen. Auf keinen Fall sollte dein Fotograf aber dieses Problem unthematisiert lassen.

Wenn du diese 5 Tipps beachtest, solltest du einen geeigneten Fotografen für deine neuen Portraitfotos finden.

Zusatztipp: Die Headshot Crew bietet auf ihrer Website das größte Verzeichnis professioneller Headshot & Portraitfotografen. Du musst auf https://headshotcrew.com/locate nur deinen Wohnort eingeben und siehst dann, welche Headshot Fotografen in deiner Nähe sind.

Du kannst aber auch einfach einen Termin bei deinem Headshot & Portraitfotografen in München vereinbaren. Ich freue mich!