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Verschränkte Arme auf Headshots?
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Verschränkte Arme vor der Brust – vielen gilt das als "klassische" Pose in der Businessfotografie. Entsprechend weit ist diese Körperhaltung verbreitet, nicht zuletzt auf den Profilbildern, die auf Plattformen wie LinkedIn und XING verwendet werden.

Aber das heißt natürlich nicht, dass vor der Brust verschränkte Arme dort auch tatsächlich etwas zu suchen haben.

Wie verhält es sich mit dieser Pose? Soll man auf Business Headshots die Arme verschränken?

Das Bild zu diesem Beitrag legt es nahe: Meine Antwort ist ein klares Nein.

Dafür gibt es gute Gründe.

Ein Headshot, egal ob er als Profilbild, Businessportrait oder Bewerbungsfoto verwendet wird, ist eine visuelle Visitenkarte. Als solche bestimmt er den ersten Eindruck, den man sich von einer Person macht.

Seine Aufgabe ist die persönliche Ansprache zu ersetzen, Vertrauen in die abgebildete Person zu schaffen, sie selbstbewusst und aufgeschlossen zu präsentieren.

Eben dieser Aufgabe wird die Verschränkte-Arme-vor-der-Brust-Pose jedoch nicht gerecht.

Zwar gibt es unterschiedliche Lesarten dieser Körperhaltung, die – wie Psychologen betonen – immer im Kontext gesehen werden muss und deshalb nicht eindeutig ist. Die Spanne reicht von ängstlich bis dominant. Einig ist man sich aber, dass verschränkte Arme weder Aktionsbereitschaft noch Aufgeschlossenheit signalisieren.

Genau das würde man aber von einer Person erwarten, die einem das erste Mal gegenüber tritt. Wir freuen uns, wenn sie die Initiative ergreift, um uns kennenzulernen, wenn sie aufgeschlossen und interessiert auf uns zugeht.

Nicht umsonst sprechen wir davon, dass uns jemand mit offenen Armen empfängt.

Vor der Brust verschränkte Arme senden also die falsche Botschaft aus, wenn es darum geht, Kontakte zu knüpfen, Kunden zu gewinnen oder seine Karriere voranzutreiben.

Aber warum ist diese Pose dann so häufig in der Businessfotografie anzutreffen?

Das liegt vor allem daran, dass sich viele Menschen vor der Kamera unsicher fühlen und nicht wissen, was sie mit ihren Händen machen sollen.

Verschränkt man die Arme, sind die Hände aufgeräumt. Nur leidet in der Regel die Bildaussage darunter.

Für eine überzeugende Bildaussage müssen die Arme aber gar nicht mit aufs Foto. Kopf und Schulterregion sind völlig ausreichend. Denn Selbstbewusstsein und Aufgeschlossenheit lassen sich über den Gesichtsausdruck transportieren.

Da ist ein enger Bildzuschnitt völlig ausreichend.

Hinzu kommt, dass Headshots häufig in kleinen Formaten verwendet werden: Wer auf seinem Profilbild auf LinkedIn oder XING erkannt werden möchte, sollte sein Gesicht möglichst groß zeigen und den knappen Platz nicht an verschränkte Arme verschwenden.

Und wenn für andere Verwendungszwecke tatsächlich ein deutlich weiterer Zuschnitt, sprich: ein Halbkörperportrait benötigt wird, wird ein erfahrener Fotograf eine Lösung jenseits der verschränkten Arme finden.

Dein Gesicht steht für dein Business
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Menschen machen Geschäfte mit Menschen. Das ist Vertrauenssache.

Kunden, Unternehmen oder Klienten wollen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Deswegen ist es wichtig, dass du dich bei deinem Internetauftritt nicht hinter deinem Angebot versteckst, sondern Gesicht zeigst. Am besten geht das mit einem Portraitfoto.

Üblicherweise kommt das auf die “Über mich”-Seite.

Bis ein Besucher deiner Webseite dort landet, dauert es allerdings einige Zeit. Im schlimmsten Fall hat er deine Seite verlassen, bevor er überhaupt einen ersten Eindruck von dir bekommen hat.

Willst du das verhindern, dann solltest du dein Portraitfoto auf der Eingangsseite deines Internetauftritts platzieren. Das Portraitfoto übernimmt dann die Funktion einer ersten persönlichen Ansprache. Es vermittelt einen Eindruck von dir und schafft idealerweise Vertrauen in dich und dein Angebot.

Ein Beispiel, wie so etwas aussehen kann, ist die Webseite von Nadja Henrich, zu der ich die Portraitfotos beisteuern durfte.

Nadja ist Beraterin und Coach und hilft Einzelpersonen, Teams und Organisationen in Entwicklungs- und Veränderungsprozessen.

Das geht nur in enger Interaktion mit ihren Kunden. Da ist Persönlichkeit gefragt. Und die hat natürlich mehrere Facetten.

Das läßt sich für den Internetauftritt nutzen.

Neben dem Portraitfoto auf der Eingangsseite gibt es von Nadja deshalb auf den Unterseiten weitere Portraitfotos. Die wirken nicht nur als optischer Anker, sondern ordnen den verschiedenen Leistungen auch ein Gesicht zu, das uns beim Gang durch die Webseite immer vertrauter wird.

Wie das konkret aussieht? Zur Webseite von Nadja kommst du über diesen Link:

www.nadjahenrich.com

Entwickelt wurde Nadjas Webauftritt übrigens von Florian Mayr von id4web, dem ich an dieser Stelle für die unkomplizierte Zusammenarbeit danken möchte.

Ach ja, ausgezeichnete Marillenmarmelade macht Nadja auch. Davon hat sie mir nämlich ein Glas zu ihrer Headshot Session mitgebracht.

Hab ich tolle Kunden? YES!

Nochmals ein großes Dankeschön an Nadja Henrich!

Warum du dich von mir fotografieren lassen solltest
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Es gibt Tausende Fotografen in München. Warum solltest du ausgerechnet zu mir kommen? Das ist eine berechtigte Frage und hier ist meine Antwort:

Ich bin Spezialist. Ich fotografiere keine Hochzeiten, keine Autos, keine Events, keine Immobilien und auch keine Babybäuche. Ich fotografiere Headshots. Das habe ich von einem der weltbesten Fotografen dieses Genres gelernt. Und das ist was ich täglich mache. Ich weiß ganz genau, wie das geht.

Ich arbeite ergebnisorientiert. Meine Sessions bemessen sich nicht nach 30, 60 oder 120 Minuten und auch nicht nach 50, 100 oder 200 Kameraauslösungen. Von mir bekommst du die Fotos, die du für dein Selbstmarketing benötigst–egal, wie lange das dauert oder wie oft ich dazu auf den Auslöser drücke.

Ich coache dich. Von mir wirst du kein “Bitte lächeln!” oder ähnlichen Quatsch hören. Stattdessen zeige ich dir, wie du sicher vor der Kamera agierst, verrate dir alle notwendigen Tricks und sorge dafür, dass du selbstbewusst, aufgeschlossen und richtig gut aussiehst. Denn Coaching ist das A und O erstklassiger Headshots.

Ich habe eine ganz einfache Preisgestaltung. Bei mir mußt du dich nicht durch lange Preislisten kämpfen oder vor versteckten Kosten fürchten. Du zahlst eine Pauschale für deine Session und einen festen Preis für jedes Foto, das du daraus haben möchtest. Und da sind High-End-Retusche und alle Nutzungsrechte natürlich dabei.

Und nicht zuletzt: Ich habe richtig Spaß an meiner Arbeit! Das ist leider nicht selbstverständlich, dafür aber ansteckend.

"Ich bin nicht fotogen."
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“Ich bin nicht fotogen!” Das ist der Satz, den man als Portraitfotograf von Kundinnen und Kunden wohl am häufigsten zu hören bekommt - noch bevor man überhaupt die Chance hat, das erste Mal auf den Auslöser zu drücken.

Auf Fotos gut auszusehen ist jedoch nicht angeboren. Es gibt Gene, die die Augenfarbe oder die Haarfarbe festlegen, und Gene, die mitbestimmen, ob wir Grübchen beim Lachen, füllige Augenbrauen, eine ausgeprägte Kinnpartie oder auch eine hohe Stirn haben. Ein Fotogen, das darüber entscheidet, ob wir auf Fotos gut aussehen, gibt es jedoch nicht. Das kann ich als diplomierter Biologe mit einer soliden Ausbildung in Genetik definitiv sagen.

Aber da ich den Satz “Ich bin nicht fotogen!” auch von Menschen höre, denen ich umstandslos eine Karriere als Fotomodell zutrauen würde, scheint es hier ohnehin nicht darum zu gehen, welches Aussehen wir von unseren Eltern mitbekommen haben.

“Ich bin nicht fotogen!” meint denn auch in aller Regel nicht, dass jemand mit seinem Aussehen grundsätzlich unzufrieden ist. Vielmehr mag man nicht, wie man auf Fotos aussieht. Im alltäglichen Leben kommt man mit seinem Aussehen durchaus zurecht - aber eben nicht auf Fotos. Und wenn man diese Erfahrung oft genug macht, dann ist es naheliegend, die Schuld bei sich selbst zu suchen.

Auf Fotos gut auszusehen liegt aber nicht in der eigenen Verantwortung sondern in der Verantwortung des Fotografen!

Für die meisten Menschen ist die Situation vor der Kamera nämlich alles andere als normal. Auf die Mehrheit meiner Kundinnen und Kunden trifft das mit Sicherheit zu. Aber auch jene, die über eine gewisse Kameraerfahrung verfügen - sei es schauspielernd oder modelnd -, sehen nicht automatisch toll aus, wenn ich meine Kamera auf sie richte.

Warum ist das so? Der Grund dafür ist, dass sich Menschen vor der Kamera ihres Körpers und ihres Gesichts bewusst werden. Das fühlt sich im Extremfall so an, wie wenn wir durch einen Raum voll Menschen schreiten, die uns urplötzlich alle anschauen.

Körperhaltung und Gesichtsausdruck, um die sich normalerweise unser Unterbewusstsein kümmert, rücken mit einem Schlag in unser Bewusstsein. Was quasi per Autopilot gesteuert wurde verlangt nun unsere ganze Aufmerksamkeit. Und wenn der Fotograf hier nicht eingreift, kann uns das schnell ins Straucheln bringen.

Vor der Kamera versuchen wir unsere Körperhaltung und unseren Gesichtsausdruck zu steuern. Doch anders als vor dem heimischen Spiegel sehen wir nicht, was wir mit unserem Körper und unserem Gesicht anstellen. Und weil uns die Erfahrung vor der Kamera fehlt, steht dann am Ende oft ein maskenhaftes Lachen, ein leerer Blick, ein unnötiges Doppelkinn usw.

Wenig verwunderlich, dass wir diese Fotos von uns nicht mögen.

Ein Portraitfotograf, der etwas von seinem Handwerk versteht, wird es freilich gar nicht erst soweit kommen lassen. Stattdessen wird er von Anfang an die Regie übernehmen.

Für mich heißt das, meine Kundinnen und Kunden durch das gesamte Shooting zu führen, ihnen zu zeigen, wie sie sicher vor der Kamera agieren, ihnen die notwendigen Tricks für einen überzeugenden Auftritt zu verraten und dafür zu sorgen, dass sie auf ihren Fotos selbstbewusst, aufgeschlossen und richtig gut aussehen.

Wer zum Fotografen geht darf durchaus erwarten, Bilder zu bekommen, die er auch gerne herzeigt. Alles andere ist nicht hilfreich, wenn es um die Positionierung der eigenen Brand geht.

"Ich bin nicht fotogen!" gibt's nicht.

Exklusiv für Männer: Beauty & Styling Tipps für Eure Headshot Session

Wer möchte auf seinen Headshots nicht gut aussehen? Niemand! Und so verwundert es auch nicht, dass Männer nach Beauty & Styling Tipps für ihre Photosession suchen. Das meiste, was sie dazu im Internet finden, beschränkt sich allerdings auf Kleidungsfragen. Weiterführende Ratschläge richten sich in der Regel an Frauen und bieten wenig, woran sich Männer orientieren können.

Um diesem Manko abzuhelfen, gebe ich hier – exklusiv für Männer – meine Beauty & Styling Tipps für eure nächste Headshot Session.

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Die Frage “Was soll ich anziehen?” habe ich bereits in einem früheren Blogbeitrag behandelt. Ich kann mich deshalb im Folgenden ganz auf Gesicht und Frisur konzentrieren. Wir beginnen mit dem Hauptproblem vieler Männer.

Das Hauptproblem: die Lippen

Trockene und spröde Lippen sehen generell nicht schön aus. Auf Headshots stechen sie aber ganz besonders ins Auge. Deswegen halte ich für meine Kunden Lippenbalsam, Vaseline und ähnliches bereit. Allerdings ist deren einmalige Anwendung vor dem Shooting ein Notlösung. Gepflegte Lippen bekommt ihr nur durch regelmäßigen Gebrauch geeigneter Produkte. Spätestens, wenn ihr den Shootingtermin im Kalender stehen habt, ist es deshalb an der Zeit, mit der täglichen Lippenpflege zu beginnen, um mit schönen Lippen vor die Kamera zu treten. (Und die Lippenpflege solltet ihr dann auch beibehalten.)

Hausmittel für gesunde und attraktive Gesichtshaut

Regelmäßige Pflege tut auch der Gesichtshaut gut. Wichtiger noch als einschlägige Pflegeprodukte sind für eine gesunde und attraktive Haut aber viel Schlaf, eine ausreichende Hydrierung und keine zu intensive Sonnenbestrahlung. Das läßt sich nicht immer alles durchhalten. In den Tagen vor eurer Headshot Session solltet ihr aber auf jeden Fall viel Wasser trinken, ein wenig früher ins Bett gehen und die pralle Sonne meiden. Was dann noch an Hautunreinheiten zu sehen ist, kann euer Fotograf leicht retuschieren. Ein spezielles Makeup ist nicht notwendig.

Und bei glänzender Haut?

Wenn, dann ist der Einsatz von Kosmetika bei zu feuchter bzw. zu fettiger Haut angebracht. Denn die Studioblitze werden in diesem Fall zu stark reflektiert, und das führt zu unschön glänzenden Hautpartien. Man(n) sieht verschwitzt aus. Die Lösung für dieses Problem ist allerdings nicht die Puderdose eurer Frau oder Freundin, sondern ein Anti-Glanz-Gel. Das gibt es von verschiedenen Herstellern. Ich habe einige Produkte ausprobiert und verwende im Studio nun das Anti-Shine Mattifying Gel von Peter Thomas Roth; nicht ganz billig, aber sehr wirksam und ebenso hautverträglich.

Frischer Haarschnitt! Aber nicht unmittelbar vor dem Shooting

Egal ob ihr das Haar kurz oder lang tragt, ein Besuch beim Friseur ist immer eine gute Idee. Allerdings solltet ihr zwischen Friseurtermin und Portraitshooting ein paar Tage verstreichen lassen. Zum einen braucht es manchmal, bis man mit dem frischen Schnitt zurecht kommt. Und zum anderen werden – insbesondere am Haaransatz – häufig Hautpartien sichtbar, die sonst nicht der Sonne ausgesetzt sind und deshalb deutlich heller als der Rest des Gesichts sind. Das sieht nicht schön aus.

Besser kein Wetlook

Das Problem zu heller Haut stellt sich auch, wenn ihr für euer Haar einen Wetlook bevorzugt. Helle Kopfhaut reflektiert das Studiolicht relativ stark und das kann dann dazu führen, dass euer Haar deutlich dünner aussieht, als es eigentlich ist. Deshalb ist es besser beim Fototermin auf den Wetlook zu verzichten und beim Styling gegebenenfalls Haarwachs zu verwenden, das diesen Effekt vermeidet.

Alles in allem sind es gar nicht so viele Dinge, die ihr beachten müsst, um auf euren Fotos richtig gut auszusehen. Aber die wenigen machen einen großen Unterschied.

Und wenn ihr jetzt einen Headshot möchtet, auf dem ihr richtig gut ausseht, dann vereinbart am besten gleich einen Termin mit eurem Headshot und Portraitfotografen in München.

Pressefoto? Brauch ich nicht. Oder vielleicht doch?

Man liest Zeitungen und Zeitschriften ja immer durch die Brille der eigenen Profession. Der Blick fällt dann unweigerlich auf die Dinge, die einen beruflich am meisten beschäftigen. Bei mir sind das Headshots bzw. die Art und Weise, wie Menschen mit ihren Portraitfotos für sich und ihre Sache werben.

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Was mir da immer wieder ins Auge springt sind die Fotos, die man am Ende von Gastbeiträgen oder Interviews findet und die den Bildnachweis “privat” tragen. Genau! Ich meine diese leicht unscharfen, über- oder unterbelichteten Portraits, denen man sofort ansieht, dass sie nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren.

Ihre Aufgabe ist es eigentlich, der Expertin bzw. dem Experten hinter den Worten ein Gesicht zu geben und Vertrauen in ihre bzw. seine Kompetenz zu schaffen. Tatsächlich erzeugen diese Aufnahmen in ihrer Unzulänglichkeit aber nur den Eindruck mangelnder Professionalität und unterlaufen damit eben jenen Expertenstatus, den sie eigentlich stützen sollen.

Schon klar: Bei den Presseleuten muss immer alles ganz schnell gehen und da bleibt dann nicht die Zeit, noch zum Fotografen zu gehen, um ein professionelles Portrait machen zu lassen. Da muss als Pressefoto dann herhalten, was gerade auf der Festplatte zu finden ist. Man rechnet doch auch nicht damit, dass einen die Presse um einen Beitrag oder ein Interview zu seinem Spezialthema bittet.

Und genau hier liegt das Problem. Denn dieses “Zu was brauch ich ein Pressefoto? Mich fragt doch eh niemand!”, das in der Verwendung der “Privataufnahmen” mitschwingt, signalisiert, dass man das eigene Expertenwissen nicht wirklich ernst nimmt. Aber wie kann man dann von anderen erwarten, dass sie das tun?

Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Presse einen nach seiner Expertenmeinung fragt und im Nachgang dann auch um ein Portraitbild bittet, gar nicht so gering. Ich kenne zwar keine Zahlen, aber doch erstaunlich viele Menschen, deren Portraitfoto schon einmal unter einem Gastbeitrag oder Interview in einer Publikation zu finden war. Und so geht es anderen sicherlich auch. Der Bedarf an Sachauskunft ist schließlich riesig.

Die Hautärztin wird gefragt, wie man am besten Sonnenbrand vermeidet, der Fitnesstrainer, wie man am schnellsten eine Strandfigur bekommt, die Steuerberaterin, wann sich eine Ehe finanziell rechnet, der Karrierecoach, was in die Bewerbung rein muss, die Politologin, wie die Wahlen in Ungarn zu deuten sind, der Winzer, was man von der diesjährigen Ernte erwarten darf,... Die Liste läßt sich beliebig weiterführen.

Und es sind nicht nur die Zeitungen und Zeitschriften, die am Kiosk zu finden sind, in denen Expertenmeinung gefragt ist. Vielmehr gibt es eine geradezu unerschöpfliche Zahl an Firmen-, Branchen-, und Vereinszeitschriften; von den diversen Plattformen im Internet will ich hier gar nicht sprechen.

Wenn man von der Presse um einen Beitrag oder ein Interview gebeten wird, ist das natürlich eine prima Gelegenheit, mit seiner Sachkenntnis zu punkten. Es ist aber auch eine Möglichkeit, für die eigene Marke zu werben und z.B. neue Kunden zu gewinnen. Da ist aber mehr als Sachkenntnis gefragt.

Der Hautarzt soll sich ja nicht nur mit Sonnenbrand auskennen, sondern auch sympathisch wirken, so dass man sich ihm anvertrauen möchte; von der Steuerberaterin wird nicht nur profunde Kenntnis des Steuerrechts erwartet, sondern sie soll auch den Eindruck machen, dass sie die Interessen ihrer Klienten gegenüber dem Finanzamt durchsetzen kann; usw. usw. Und diese “Zusatzqualifikationen” lassen sich über ein entsprechendes Portraitfoto vermitteln.

Auch wenn man nicht ständig in der medialen Öffentlichkeit präsent ist, macht es also Sinn, ein Pressefoto parat zu haben, das für die eigene Person bzw. Marke wirbt.

Dreh- und Angelpunkt sind dabei nicht zuletzt die Nutzungsrechte. Denn die Bildaussage und die stilistische Umsetzung des Pressefotos kann durchaus dem Profilbild im Sozialen Netzwerk oder dem Businessportrait auf der eigenen Webseite entsprechen. Deren Verwendung als Pressefoto muss allerdings von den mit erworbenen Nutzungsrechten abgedeckt sein. Sonst kann es Schwierigkeiten mit dem Urheber geben. (Mehr zu diesem Thema in meinem Blogbeitrag: Wie sieht es mit den Nutzungsrechten aus?)

Anders formuliert: Eigentlich benötigt man kein spezielles Pressefoto, sondern eine professionelle Portraitaufnahme bzw. einen professionellen Headshot, den man auf den verschiedenen Plattformen und eben auch als Pressefoto verwenden kann.

Das verhindert nicht nur, dass man im Fall der Presseanfrage auf eine unzulängliche “Privataufnahme” zurückgreifen muss, sondern hilft einem auch als Personenmarke wahrgenommen zu werden. Damit sind wir aber schon beim nächsten Thema.

Wenn ihr jetzt einen Headshot möchtet, den ihr auch als Pressefoto verwenden könnt, dann vereinbart am besten gleich einen Termin mit eurem Headshot und Portraitfotografen in München. Entsprechende Nutzungsrechte liefere ich mit.

Was soll ich anziehen? Meine 5 besten Kleidungstipps für eure nächste Headshot-Session

Zu den häufigsten Fragen, die mir Kundinnen und Kunden im Vorfeld ihrer Headshot-Session stellen, gehört die nach der richtigen Kleidung. Anders formuliert: Was soll ich anziehen?

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Bekanntlich machen Kleider Leute. Und obgleich man auf Headshots neben dem Kopf nur die Schulterpartie zu sehen bekommt, trägt die Kleidungswahl erheblich zur Bildaussage bei. Kleidung sendet immer eine Botschaft und sei es nur die, dass sich ihr Träger dieser Zeichenfunktion entziehen möchte.

Es macht also durchaus Sinn, vor seiner Headshot-Session seine Kleidungswahl eingehender zu durchdenken. Und um euch dabei zu helfen, habe ich hier meine 5 besten Kleidungstipps versammelt.

1. Stellt eure Kleidung RECHTZEITIG für euren Fototermin zusammen

Die Erfahrung lehrt, dass immer genau die Kleidungsstücke im Wäschekorb oder nicht auffindbar sind, die man unbedingt anziehen möchte. Das ist zumindest bei wichtigen Terminen so, und dazu gehört eure Headshot-Session. Also: Sucht eure favorisierten Stücke RECHTZEITIG zusammen und kontrolliert auch, ob die Salatsoße beim letzten Waschen rausgegangen ist und alle Knöpfe noch dort sind, wo sie hingehören. Das erspart unliebsame Überraschungen.

2. Vermeidet große Muster und zu grelle Farben

Viel leichter als die Frage, was ihr anziehen sollt, lässt sich die Frage beantworten, was ihr besser nicht anzieht–nämlich alles, was zu sehr von eurem Gesicht ablenkt. Dazu gehört Kleidung mit großen Mustern, Logos und Applikationen. Die Farben sollten nicht zu grell sein und der Hemdkragen farblich nicht abgesetzt, auch nicht innenseitig. Ansonsten gibt es weite Spielräume, die vor allem durch die Botschaft definiert werden, die ihr mit eurer Kleidung senden möchtet.

ZUSATZTIPP: Achtet darauf, dass eure Unterbekleidung weder im Kragen zu sehen ist noch durch eure Oberbekleidung durchscheint. Das wirkt nämlich wenig elegant.

3. Orientiert euch an den Dresscodes eurer Berufsgruppe

Wenn ihr unsicher seid, dann orientiert euch am besten am Dresscode eurer Berufsgruppe. Die Unternehmensberaterin kleidet sich in Kostüm oder Hosenanzug, die Fitnesstrainerin in Sportklamotten. Der Banker trägt Anzug und Krawatte, der Tänzer T-Shirt, Tanktop oder Hoodie. Wollt ihr einer Berufsgruppe zugerechnet werden, solltet ihr euch deshalb an deren Dresscode orientieren. Das gilt auch, wenn ihr noch gar nicht Teil dieser Berufsgruppe seid.

4. Bringt Alternativen zu eurer Headshot-Session mit

Auch wenn ihr ganz sicher seid, das richtige Kleidungsstück gefunden zu haben, bringt immer auch ein, zwei Alternativen zu eurer Headshot-Session mit. Denn was zu Hause vor dem Spiegel perfekt ausgesehen haben mag kann sich im Studio unter völlig anderen Bedingungen als unvorteilhaft erweisen. Tatsächlich sieht man manchmal erst auf dem Foto, sprich: Bildschirm, ob ein Kleidungsstück geeignet ist. Ein guter Fotograf wird euch hier beratend zur Seite stehen.

5. Wählt Kleidungsstücke, in denen ihr euch wirklich wohl fühlt

Bei allem Nachdenken über die richtige Kleidung für euren Fototermin solltet ihr nicht aus den Augen verlieren, dass ihr euch in eurer Kleidung wohl fühlen sollt. Das ist vielleicht sogar das Wichtigste. Denn wer sich in seiner Kleidung unwohl fühlt, sieht schnell verkleidet aus und erweckt den Eindruck, fehl am Platze zu sein. Darum noch einmal: Wählt Kleidungsstücke, in denen ihr euch wohl fühlt.

Und wenn ihr jetzt genau wisst, in welcher Kleidung ihr euch fotografieren lassen wollt, dann vereinbart am besten gleich einen Termin mit eurem Headshot und Portraitfotografen in München. Und bringt dann auch ein, zwei Alternativen mit.

Headshot, TippsThomas Wieland
Quer, hoch, quadratisch oder kreisförmig? In welchem Format sieht euer Headshot am besten aus?

XING, LinkedIn oder auch Facebook nehmen euch die Entscheidung ab. Für euer Profilbild ist dort ein Quadrat bzw. ein Kreis vorgesehen. Doch für welches Format sollt ihr euch entscheiden, wenn es keine Vorgaben gibt, z.B. auf eurer Webseite oder eurem Werbeflyer? In welchem Format sieht euer Headshot am besten aus?

Quer, hoch, quadratisch oder kreisförmig?

Quer, hoch, quadratisch oder kreisförmig?

Um Missverständnissen vorzubeugen: Wie bei allen Geschmacksfragen kann es hier keine alleingültige Antwort geben. Letztlich müsst ihr selbst entscheiden, welches Format euch am besten gefällt. Als überzeugter Anhänger des Querformats bei Headshots kann ich euch aber verraten, weshalb ich dieses Format verwende, und euch so vielleicht bei der eigenen Entscheidung helfen.

Zunächst ist das Querformat das Format des bewegten Bildes, egal ob Kino, Fernsehen oder YouTube. Wenn wir unsere Film- und Videostars sehen, dann sehen wir sie im Querformat. Und das gilt natürlich auch, wenn die Kamera ganz nah ranfährt und unsere Stars im Closeup zeigt. Diese Referenz schwingt immer mit, wenn wir Headshots im Querformat betrachten, und davon profitiert die abgebildete Person.

Das wird besonders deutlich, wenn wir an ein Portraitfoto im Hochformat denken. Was uns da als erstes einfällt, ist das Passfoto. Und dem fehlt nicht erst, seitdem es biometrischen Kriterien entsprechen muss, jegliche Ausstrahlung.

Das Querformat bietet sich aber nicht nur wegen seiner positiven Referenzen an, sondern auch weil es der abgebildeten Person Raum gibt, ohne sie deshalb klein zu machen.

Wie die Formatreihe oben zeigt, erlaubt eigentlich nur das Querformat, Gesichter bildfüllend in Szene zu setzen und trotzdem noch großzügig Raum rechts oder links neben der abgebildeten Person frei zu lassen. Dieser negative space gibt der portraitierten Person Raum zum “Atmen”. Die Person definiert hier den Raum und nicht umgekehrt. Das unterstützt einen souveränen Auftritt.

In den anderen Formaten lässt sich ein ähnlich großzügiger negative space nur dadurch erzeugen, dass man mit der Kamera zurücktritt, d.h. einen größeren Bildausschnitt wählt. Damit wird aber nicht nur das Gesicht, um dessen Ausdruck es in einem Headshot ja vor allem geht, im Vergleich zur Bildfläche kleiner. Man muss auch mehr Oberkörper zeigen, der unterhalb der Schulterpartie aber kaum zur Bildaussage beiträgt.

Der positive Effekt des negative space verliert sich übrigens, wenn das Bild deutlich breiter als hoch ist. Die abgebildete Person wirkt dann wieder vom Raum dominiert und damit schnell “verloren”. Für mich ist das der Grund, weshalb ich im Format 4x5 fotografiere und nicht im klassischen Vollformat (2x3).

Jenseits seiner unterstützenden Funktion für die Bildaussage hat es aber auch einen ganz praktischen Grund, warum ich das Querformat bei Headshots bevorzuge: Es lässt sich–wie das Beispiel oben zeigt–problemlos in andere Formate überführen, ohne dass das Ergebnis unprofessionell aussieht. Das ist bei anderen Formaten nicht der Fall, wie vermutlich schon jeder einmal erlebt hat, der zum Beispiel ein Portrait im Hochformat quadratisch zuschneiden wollte. Da bekommt man schnell einen floating head–einen vom Rumpf abgetrennten Kopf, der im Bild zu schweben scheint.

Also: Auch wer zu dem Ergebnis kommt, dass ihm z.B. das Hochformat am besten gefällt, ist besser damit bedient, vom Fotografen seinen Headshot im Querformat zu bekommen. Denn da sind die anderen Formate gleichsam enthalten.

Wenn ihr jetzt einen erstklassigen Headshot im Querformat möchtet, der euch selbstbewusst, aufgeschlossen und richtig gut aussehen läßt, dann vereinbart am besten gleich einen Termin mit eurem Headshot und Portraitfotografen in München. Ihr bekommt euren Headshot von mir übrigens immer auch im quadratischen Zuschnitt, damit ihr ihn gleich als Profilbild im Sozialen Netzwerk hochladen könnt.

Warum fehlt da was vom Kopf?

Etliche Fotografen schneiden ihre Headshots so zu, dass ein Teil des Oberkopfes verloren geht. Ich bin da keine Ausnahme. Doch obwohl diese Praxis gar nicht so selten ist, besteht durchaus Erklärungsbedarf dafür, warum wir das machen. Anders formuliert: Warum fehlt da was vom Kopf?

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Wie alle gestalterischen Elemente soll bei einem Headshot auch die Wahl des Ausschnitts die Bildaussage unterstützen. Ziel ist es in der Regel, die portraitierte Person selbstbewusst (und aufgeschlossen) zu zeigen. Zunächst braucht es dazu natürlich einen entsprechenden Gesichtsausdruck, den es dann aber durch weitere Elemente zu betonen gilt.

Zu nennen ist etwa die Kameraposition, die nicht zu hoch gewählt sein sollte, damit der Betrachter nicht auf die portraitierte Person “herabschaut”. Wichtiger für unsere Ausgangsfrage ist aber, dass die Augen der portraitierten Person im oberen Bildbereich–etwa auf der oberen Drittellinie–liegen sollten, da das einen selbstbewussten Ausdruck unterstützt. Das ist hier gezeigt.

Die Augen liegen auf der oberen Drittellinie.

Die Augen liegen auf der oberen Drittellinie.

Der Effekt, den diese Positionierung der Augen hat, wird besonders deutlich, wenn man zum Vergleich ein Bild wählt, in dem die Augen näher zur Bildmitte platziert sind, wie ich das beim folgenden Beispiel im rechten Bild getan habe. Hier arbeitet die Wahl des Ausschnitts–mit tiefer positionierten Augen und leerem Raum über dem Kopf–dem selbstbewussten Gesichtsausdruck entgegen. 

Die höhere Positionierung der Augen im linken Bild unterstreicht den selbstbewussten Gesichtsausdruck. Die Positionierung im rechten Bild wirkt dem entgegen.

Die höhere Positionierung der Augen im linken Bild unterstreicht den selbstbewussten Gesichtsausdruck. Die Positionierung im rechten Bild wirkt dem entgegen.

Der angeschnittene Kopf ist also dadurch begründet, dass der Fotograf die Augen der portraitierten Person nahe der oberen Drittellinie platzieren möchte, um einen selbstbewussten Gesichtsausdruck zu betonen. Der Kopf wandert im Bild nach oben und damit ein Teil des Oberkopfes über den Bildrand hinaus.

Nun könnte man den Bildausschnitt natürlich auch einfach großzügiger wählen und mehr Brustpartie zeigen. Dadurch würden die Augen der portraitierten Person automatisch im oberen Bildbereich zu liegen kommen, ohne dass man deshalb den Oberkopf abschneiden muss.

Dagegen spricht allerdings, dass es bei Headshots um Gesicht und Gesichtsausdruck geht, die es prominent ins Bild zu rücken gilt. Und so wichtig es dabei ist, die Schulterpartie der abgebildeten Person zu zeigen, um über die Kleidung eine berufliche bzw. soziale Verortung zu ermöglichen (und einen körperlosen Kopf zu vermeiden), so wenig hat die Brustpartie einen zusätzlichen Informationswert, weshalb auf sie verzichtet werden sollte.

Letzteres gilt auch deshalb, weil Headshots meist in relativ kleinen Abmessungen verwendet werden. Man denke zum Beispiel an ihren Einsatz als Profilbild im sozialen Netzwerk. Wenn hier die Hälfte des Bildes für grauen Anzugstoff verschwendet wird, hat es der Betrachter schwer, etwas aus dem Gesicht der portraitierten Person herauszulesen. Deshalb ist es besser, ein wenig vom Oberkopf abzuschneiden als einen größeren Ausschnitt zu wählen, um die Augen im Bild nach oben zu bringen.

Wer jetzt glaubt, dass nur Headshot-Fotografen auf die Idee kommen können, Köpfe anzuschneiden, der sollte sich eine beliebige Zeitschrift vornehmen und aufmerksam die Portraits darin studieren. Ich war selbst überrascht, wie häufig dort ein Teil des Oberkopfes fehlt. Aber das fällt meist gar nicht auf, da unser Hirn offensichtlich die fehlende Kopfpartie problemlos mitdenkt–kein Grund also, sich über angeschnittene Köpfe zu sorgen.

Dennoch will ich nicht ohne den Hinweis schließen, dass es selbstredend auch Verwendungszwecke für Headshots gibt, bei denen ein “ganzer Kopf” die bessere Lösung ist. Für mich ist das ein Grund, immer mit "ganzem Kopf" zu fotografieren und meine Headshots erst am Ende der Nachbearbeitung zuzuschneiden. So kann ich meinen Kunden beide Optionen geben.

Ob mit oder ohne Oberkopf, wenn du einen erstklassigen Headshot möchtest, der dich selbstbewusst, aufgeschlossen und richtig gut aussehen läßt, dann vereinbare am besten gleich einen Termin mit deinem Headshot und Portraitfotografen in München.

Was ist der Unterschied zwischen einem Headshot und einem Portraitfoto?

Zu den Fragen, die mir als Headshot- und Portraitfotografen regelmäßig gestellt werden, gehört die nach dem Unterschied zwischen einem Headshot und einem Portraitfoto. Die Frage ist eigentlich nicht richtig gestellt, denn ein Headshot ist ein Portraitfoto. Aber das ist natürlich keine befriedigende Antwort, weil umgekehrt nicht jedes Portraitfoto auch ein Headshot ist. Also anders gefragt: Worin unterscheiden sich Headshots von anderen Produkten der Portraitfotografie?

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Häufig helfen bei derartigen Definitionsfragen formale Eingrenzungen, und das ist auch hier ein guter erster Schritt. Headshots zeichnen sich – der Begriff legt es nahe – dadurch aus, dass sie sich auf das Gesicht der abgebildeten Person konzentrieren und die Umgebung ausblenden. Kopf und Schulterpartie vor unscharfem oder neutralem Hintergrund sind deshalb fester Bestandteil der Bildsprache von Headshots. Doch das findet man natürlich auch bei vielen anderen Portraits, bei denen es sich trotzdem nicht um Headshots handelt.

Neben der formalen Dimension ist es deshalb sinnvoll, den Verwendungszweck von Headshots in den Blick zu nehmen, so dass man zu folgender Definition gelangt: Als Headshot, /ˈhedʃɑːt/, wird im englischen Sprachraum ein Portraitfoto bezeichnet, das das Erscheinungsbild einer Person – insbesondere ihr Gesicht – in realistischer Weise einfängt, um für Branding und Casting verwendet zu werden.

Branding und Casting werden hier sehr weit verstanden. Denn Headshots sind längst nicht mehr auf die Filmindustrie, in der sie als Marketingtool für Schauspieler aufgekommen sind, beschränkt. Sie werden ebenso als Businessportrait auf der Website verwendet wie als Profilbild im sozialen Netzwerk, als Bewerbungsfoto auf dem Lebenslauf oder als Autorenportrait auf dem Buchumschlag, um nur einige Beispiele zu nennen.

In allen diesen Fällen soll der Headshot für die abgebildete Person und ihre Fähigkeiten (bzw. ihr Leistungsangebot) werben. In den allermeisten Fällen heißt das, die abgebildete Person soll kompetent, aufgeschlossen und sympathisch wirken – kurz: den Betrachter für sich einnehmen. 

Natürlich gibt es auch Headshots, die andere Eigenschaften in den Vordergrund stellen, etwa wenn es um Schauspielerportraits geht, die ein bestimmtes Rollenprofil nahe legen sollen. Doch immer geht es darum, eine klare Botschaft im Sinne der abgebildeten Person zu transportieren. Nichts wäre schlimmer, als wenn der Betrachter eines Headshots ins Grübeln kommt, ob die darauf gezeigte Person den Aufgaben, die ihr gestellt werden, auch tatsächlich gewachsen ist.

Headshots lassen sich also als auf Kopf und Schulterpartie beschränkte Portraitfotos verstehen, die für die abgebildete Person werben sollen.

Wie verhält es sich dann mit anderen Bereichen der Portraitfotografie? Eine ähnlich griffige Formel läßt sich hier nicht angeben. Die Spielarten der Portraitfotografie sind zu vielfältig, um sie über einen Kamm zu scheren. Gemeinsam ist ihnen allerdings – und da sind Headshots miteingeschlossen – die Interaktion zwischen dem Fotografen und der zu portraitierenden Person, die ist die Voraussetzung eines jeden Portraits und macht für mich den besonderen Reiz der Portraitfotografie aus. Aber damit sind wir schon beim nächsten Thema.

Wenn du noch mehr zum Thema Headshot erfahren möchtest, empfehle ich dir meinen Blogbeitrag "WAS IST DENN BITTE EIN HEADSHOT?". Und wenn du nicht nur über Headshots lesen, sondern auch einen haben möchtest, dann vereinbare am besten gleich einen Termin bei deinem Headshot und Portraitfotografen in München.

Was ist denn bitte ein Headshot?

Das ist mit Abstand die häufigste Frage, die mir gestellt wird, wenn ich mich als Headshot Fotograf vorstelle. Kein Wunder! Der Begriff Headshot ist hierzuland wenig gebräuchlich und wird – wenn überhaupt – eher mit Videospielen als einem fotografischen Genre in Verbindung gebracht. Ich habe deshalb versucht, bei uns stärker verbreitete Begriffe zu verwenden. Nach einigem Experimentieren bin ich dann aber wieder zu Headshot zurückgekehrt, weil der Begriff meine fotografische Spezialisierung schlicht am besten beschreibt. Was hat es also mit dem Begriff Headshot auf sich?

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Ursprünglich das Portraitfoto der Schauspieler

Wie das englische Wort vermuten lässt, kommt der Headshot aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum, genauer: aus den USA, wo er eng mit der Geschichte der Filmindustrie verknüpft ist. Als Headshot wurde ursprünglich das Portraitfoto bezeichnet, mit dem sich ein Schauspieler für eine Rolle bewirbt. Das ist in der Regel ein 8x10 Inch-Fotoabzug, auf dessen Rückseite der Lebenslauf des Schauspielers und seine Kontaktdaten zu finden sind. Die ungewöhnlichen Abmessungen stammen aus der Zeit, als Portraits mit analogen Großformatkameras gemacht wurden.

Da die Zahl der Schauspieler die Zahl der zu besetzenden Rollen in den USA (aber natürlich nicht nur dort) um ein Vielfaches übersteigt, sind die Anforderungen an einen Headshot hoch: Ein Headshot soll nicht nur das Erscheinungsbild eines Schauspielers, speziell sein Gesicht, in realistischer Weise wiedergeben. Er soll auch einen besonders interessanten Aspekt seiner Persönlichkeit einfangen und die Aufmerksamkeit des Betrachters, sprich: Casting Directors, auf sich ziehen, so dass er in der Masse der eingegangenen Bewerbungen heraussticht.

Anders formuliert: Ein Headshot soll dem Schauspieler die Tür zum Vorsprechen öffnen.

In den USA ein eigenes fotografisches Genre

Es wäre nun spannend, sich die Geschichte des Headshots – vom theatralisch inszenierten Schwarz-Weiß-Bild im Hochformat zum möglichst authentischen Farbportrait im Querformat – etwas genauer anzusehen. Doch will ich das den Kulturwissenschaftlern überlassen. Hier reicht die Feststellung, dass sich Headshots wegen ihrer großen Bedeutung für die Filmindustrie in den USA schnell zu einem eigenen Genre mit entsprechend spezialisierten Fotografen entwickelt haben. Nicht zufällig gibt es die meisten Headshot Fotografen in den beiden Medienmetropolen Los Angeles und New York.

Die Konkurrenz unter Schauspielern und Headshot Fotografen hat dem Genre ausgesprochen gut getan. Die allgemein hohe Qualität der Headshots, die in der US-Filmindustrie zirkulieren, spricht für sich.

Herausragender Vertreter des Genres und treibende Kraft hinter seiner Entwicklung ist der New Yorker Fotograf Peter Hurley, dessen Headshots eine unverwechselbare Handschrift tragen. Peter, den ich zu meinen Lehrern zählen darf, hat nicht nur den weißen Hintergrund und eine extrem gleichmäßige Ausleuchtung seiner Subjekte in der Headshot Fotografie populär gemacht. Er ist vor allem dafür bekannt, den Menschen vor seiner Kamera dabei zu helfen, authentisch zu agieren, weshalb seine Headshots in besonderer Weise die Persönlichkeit der Portraitierten einfangen.

Bei weitem Nicht nur für Schauspieler interessant

Portraitbilder, die für die abgebildete Person werben und ihr dadurch Türen öffnen, sind natürlich nicht nur für Schauspieler interessant und deshalb war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis auch andere Berufsgruppen Headshots haben wollten. Mit die ersten waren die Haus- und Wohnungsmakler. Das ist in den USA eine ziemlich große Berufsgruppe, die in besonderem Maße darauf angewiesen ist, das Vertrauen potentieller Kunden zu gewinnen. Die Bedeutung eines kompetent und sympathisch wirkenden Headshots, z.B. auf einem Werbeflyer, kann da schwer überschätzt werden.

Spätestens mit der allgemeinen Verbreitung des Internets sind Headshots in den USA zu einem zentralen Bestandteil des Personal und Corporate Brandings geworden, eignen sie sich doch ideal als Profilbilder für Firmenwebsites oder Soziale Netzwerke wie LinkedIn. Nicht nur Schauspieler wissen deshalb um die große Bedeutung eines erstklassigen Headshots für das eigene Business bzw. die eigene Karriere. Neben den Actor Headshot ist deshalb der Business bzw. Corporate Headshot getreten.

Das hat den Kundenstamm vieler etablierter Headshot Fotografen erweitert und, da Business und Corporate Headshots nicht nur in Los Angeles und New York benötigt werden, Fotografen an unzähligen anderen Orten dazu gebracht, sich auf Headshots zu spezialisieren. Wer in den USA, aber auch in anderen englischsprachigen Ländern, ein Portraitbild benötigt, das für Casting oder Branding geeignet ist, sucht deshalb nach einem Headshot Fotografen.

Und in Deutschland?

In Deutschland ist Headshot Fotografie als Genre weitgehend unbekannt, auch wenn sich das allmählich ändert. Natürlich gibt es auch hierzulande das Schauspielerportrait sowie (relativ wenige) darauf spezialisierte Fotografen. Auf andere Branchen hat das aber kaum Auswirkung, was nicht nur an der bei Schauspielerportraits vorherrschenden Ästhetik liegen dürfte.

Jenseits der darstellenden Künste dominieren in der Arbeits- und Geschäftswelt zwei Genres der Portraitfotografie: das Bewerbungsfoto und das Businessportrait.

Ersteres ist in den USA unbekannt, bei uns dagegen nach wie vor fester Bestandteil einer Bewerbung und folgt weitgehend klaren Regeln. Entsprechend gibt es eine große Zahl von Fotografen und Studios, die Bewerbungsfotos anbieten. Die Entwicklung wird hier aber vor allem durch den Preiswettbewerb getrieben, mit der Folge, dass Bewerbungsfotos oft nicht den besten Ruf genießen. Die Zeiten, in denen die klassische Bewerbung der einzige Weg zur neuen Stelle war, sind aber ohnehin vorbei, weshalb es sich lohnt das Bewerbungsfoto im größeren Rahmen des Personal Branding zu betrachten. Darüber habe ich ausführlich in meinem Blogbeitrag “Wie sieht das perfekte Bewerbungsfoto aus?” geschrieben.

Das Businessportrait ist formal weniger stark definiert als das Bewerbungsfoto und reicht vom Mitarbeiterportrait für die Website bis zum Portrait des Vorstandes im Geschäftsbericht. Die Zahl der Fotografen und Studios, die dieses Genre bedienen, steht der Zahl der Bewerbungsfotografen in nichts nach, wobei die Spezialisten in diesem Genre nicht immer leicht zu finden sind.

Alles in allem ist die Situation hierzulande recht unübersichtlich, weshalb der Laie schnell mit dem Problem konfrontiert wird, an wen er sich denn nun wenden soll, wenn er zum Beispiel ein neues Profilfoto für LinkedIn oder XING oder ein Portrait für eine Vortragsankündigung benötigt.

Dabei eint alle diese Genres, dass die von ihnen gelieferten Portraitfotos für die abgebildete Person und ihre Fähigkeiten werben sollen. Damit sie das in optimaler Weise machen, bedarf es freilich eines ganzen Sets spezieller Fähigkeiten, die nicht einfach im Vorbeigehen zu erwerben sind. Die aus den USA stammende Headshot Fotografie ist hier mit ihrer frühen Spezialisierung und stetigen Weiterentwicklung beispielhaft vorangegangen. Sie liefert Portraitfotos, die ideal für Casting und Branding verwendet werden können – egal ob als Businessportrait auf der Website, als Profilbild im sozialen Netzwerk, als Bewerbungsfoto auf dem Lebenslauf, als Schauspielerportrait auf der Casting Card oder auch als Autorenportrait auf dem Buchumschlag.

Du möchtest dich auch mit einem erstklassigen Headshot präsentieren? Dann bietet dir, die von Peter Hurley ins Leben gerufene Headshot Crew auf ihrer Website das wohl weltweit größte Verzeichnis professioneller Headshot & Portraitfotografen. Du musst auf https://headshotcrew.com/locate nur deinen Wohnort eingeben und siehst dann, welche Headshot Fotografen in deiner Nähe sind.

Du kannst aber auch einfach einen Termin bei deinem Headshot & Portraitfotografen in München vereinbaren. Ich freue mich!

Tethered Shooting beim Headshot & Portraitfotografen?

In der Regel mache ich auf meinem Blog einen großen Bogen um technische Fragen. Denn egal, ob sie ihren Headshot als Businessportrait, Bewerbungsfoto oder auch Profilbild verwenden wollen, meine Kunden interessieren sich für die Bilder, die sie bekommen, nicht für die technischen Bedingungen, unter denen sie entstehen. Zumindest bin ich bislang bei keiner meiner Headshot oder Portraitsessions danach gefragt worden, welche Blitzsynchronzeit meine Kamera hat oder auf welche Farbtemperatur meine Blitze ausgelegt sind.

Insofern mag es besonders befremdlich wirken, dass ich nun ausgerechnet das Thema tethered shooting aufgreife, das selbst viele meiner Kollegen lieber links liegen lassen. Doch anders als Blitzsynchronzeiten und Farbtemperaturen ist tethered shooting tatsächlich für alle interessant, die einen Headshot bzw. ein Portraitfoto von sich benötigen. Ich erkläre gleich weshalb. Zunächst will ich aber die Frage beantworten, was tethered shooting überhaupt ist.

Beim  tethered shooting  wird die Kamera über ein Datenkabel mit dem Computer verbunden.

Beim tethered shooting wird die Kamera über ein Datenkabel mit dem Computer verbunden.

Am besten lässt sich der Begriff als “kabelgebundenes Fotografieren” ins Deutsche übersetzen. Gemeint ist ein technisches Verfahren der Digitalfotografie, bei dem die Kamera über ein Datenkabel mit einem Computer verbunden wird. Zusammen mit einer geeigneten Software erlaubt das die Kamera über den Computer zu steuern und – in unserem Zusammenhang wichtiger – die Bilder direkt auf dem Computerbildschirm zu betrachten.

Letzteres wäre im Prinzip zwar auch auf dem Monitor möglich, der auf der Rückseite der Digitalkameras angebracht ist. Um die Bilder eines Shootings ausreichend beurteilen zu können, ist der aber viel zu klein – und um mit zwei oder mehr Leuten die Details eines Fotos zu besprechen sowieso.

Bei großen Fotoproduktionen, bei denen die Verantwortung für das Ergebnis auf mehreren Schultern liegt und an denen nicht selten auch der Auftraggeber teilnimmt, ist tethered shooting Standard. Denn es erlaubt allen Beteiligten, die Bilder schon während des Shootings zu begutachten und bei Bedarf einzugreifen, um Änderungen vorzunehmen. So ist sichergestellt, dass am Ende des Shootings auch tatsächlich die Fotos im Kasten bzw. auf dem Datenspeicher sind, die man haben möchte.

Und genau das ist natürlich auch das Ziel einer Headshot & Portraitsession, weshalb nicht einsichtig ist, warum hier auf tethered shooting verzichtet werden sollte. Für mich ist das jedenfalls ein Standard, hinter den ich nicht zurückgehen möchte. Und du solltest deinen Fotografen auch danach fragen.

Tethered shooting erlaubt es mir als Portraitfotografen, meine Kunden schon während des Shootings immer wieder vor den Computerbildschirm zu holen, um gemeinsam mit ihnen die gerade aufgenommenen Bilder zu besprechen. Ich möchte wissen, was meinen Kunden gefällt und was nicht, um sicher zu gehen, dass sie am Ende der Session mit ihren Headshots wirklich zufrieden sind. Ein Businessportrait, Bewerbungsfoto oder auch Profilbild, hinter dem man nicht steht, eignet sich schließlich nicht für Branding, Casting & Business.

Ich nütze den Computerbildschirm aber nicht nur, um während des Shootings das Feedback meiner Kunden einzuholen. Der Computerbildschirm ist für mich zugleich ein unersetzbares Coachinginstrument. Erkläre ich meinen Kunden zum Beispiel, wie sie durch ihre Kopfhaltung ihre Kinnlinie verbessern können, dann kann ich ihnen das Ergebnis gleich auf dem Computerbildschirm zeigen. So lernen sie, sicher vor der Kamera zu agieren, und entwickeln ein Gespür dafür, wie sie ihr Erscheinungsbild beeinflussen können. Denn fotogenes Auftreten ist nicht angeboren, sondern kann tatsächlich gelernt werden, und tethered shooting ist dabei ein unverzichtbares Hilfsmittel.

Wenn du also einen Portraitfotografen suchst, dann erkundige dich unbedingt danach, ob er tethered fotografiert. Warum solltest du auf die Vorteile dieser Technik verzichten?

Und für die Kollegen, die jetzt wissen möchten, welche Soft- und Hardware ich verwende, um kabelgebunden zu fotografieren: Die Software heist Capture One Pro, das Datenkabel und die sonstige Hardware sind von Tether Tools. Nicht-Fotografen können diese Details freilich egal sein...

Und wann hat sich dein Fotograf zuletzt fotografieren lassen?

Hast du einen Fotografen schon einmal gefragt, wann er sich zuletzt fotografieren hat lassen? Und hast du dann etwas in der Art erwidert bekommen, dass man als Fotograf lieber hinter als vor der Kamera steht? Das würde mich nicht wundern. Viele meiner Kollegen sind ziemlich kamerascheu. Da unterscheiden sie sich in nichts von Nicht-Fotografen, von denen ebenfalls viele erschreckt schauen, wenn eine Kamera auf sie gerichtet wird. Aber gerade das ist der Grund, warum man als Fotograf regelmäßig die Seiten wechseln sollte.

Nur vor der Kamera erlebt man, wie unangenehm es sich anfühlt, wenn eine längere Stille entsteht, weil der Fotograf mit sonstwas beschäftigt ist, oder wie verloren man sich vorkommt, wenn sich die Kommunikation des Fotografen auf “jetzt in die Kamera schauen” und “bitte lächeln” beschränkt, oder wie stark es einen verunsichert, wenn man keine Rückmeldung dazu bekommt, wie man sich vor der Kamera verhält. Das kann selbst für alte Hasen durchaus erhellend sein. Andererseits kann man sich von den Kollegen natürlich auch einiges abschauen und das sollte man nützen. Ganz besonders gilt das, wenn man vor die Kamera eines international angesehenen Topfotografen tritt.

Shot by my mentor Peter Hurley

Shot by my mentor Peter Hurley

Und genau dazu hatte ich kürzlich Gelegenheit, als Peter Hurley aus New York nach München kam. Peter gilt – sicherlich zurecht – als einer der besten Headshot Fotografen überhaupt, und ich schätze mich sehr glücklich, von ihm die Feinheiten dieses fotografischen Genres gelernt zu haben. In München hat Peter einen Workshop abgehalten, bei dem ich ihm etwas helfen konnte, vor allem aber über die Schultern schauen durfte. Und nicht zuletzt ergab sich hier die Gelegenheit, von ihm fotografiert zu werden.

Ein Headshot steht oder fällt mit dem Gesichtsausdruck, und Peter ist ein Meister darin, den Menschen vor seiner Kamera die unterschiedlichsten Ausdrücke ins Gesicht zu zaubern. Der Headshot in diesem Beitrag spricht für sich. So habe ich mich noch nie gesehen! Und auch wenn sich diese Aufnahme nicht unbedingt als Profilbild eignet, ist sie ein Lieblingsbild von mir. Natürlich habe ich von Peter, seitdem ich ihn kenne, schon ganz viel darüber gehört, wie man Menschen vor der Kamera führt und das auch in meine eigene Arbeit integriert. Zu erleben wie sich sein Coaching anfühlt, war dennoch eine unbezahlbare Erfahrung, von der meine Kunden zweifellos profitieren werden. Und natürlich bekam ich auch Headshots für meine neue Website...

Wenn du wissen möchtest, was Peter angestellt hat, als er dieses Foto von mir gemacht hat, dann melde dich einfach! Das gilt natürlich auch, wenn du einen Termin für eine Headshot Session bei mir vereinbaren möchtest.

Dos and Don'ts bei der Vorbereitung auf deine Portraitsession

Du benötigst einen neuen Headshot, hast vielleicht schon einen Termin mit deinem Fotografen vereinbart, und überlegst nun, wie du dich am besten auf deine Portraitsession vorbereiten kannst? Dann habe ich hier 6 Tipps, mit denen du zum Erfolg deiner Headshot & Portraitsession beitragen kannst.

1. Mache dir rechtzeitig Gedanken darüber, was du zu deinem Fototermin anziehen möchtest!

Vermutlich hast du es schon selbst erlebt, dass du ein Kleidungsstück für einen bestimmten Anlass eingeplant hattest, um dann feststellen zu müssen, dass das Stück nicht im Schrank, sondern im Wäschekorb lag. Das sollte dir bei deiner Portraitsession nicht passieren. Denn bei allem, was es sonst noch bei der Kleidungswahl zu beachten gilt: Du solltest dich in deiner Kleidung wohl fühlen!

2. Komme ausgeruht zu deinem Fototermin!

Augenringe kann dein Fotograf zwar durch Lichtsetzung und Retusche wegzaubern. Wenn du gegen deine Müdigkeit ankämpfen musst, wird es aber auch dem erfahrensten Fotografen schwer fallen, dir einen natürlich wirkenden Gesichtsausdruck zu entlocken, der neben Selbstbewusstsein und Aufgeschlossenheit auch mit einer überzeugenden Präsens punktet.

3. Bringe dich in eine positive Stimmung!

Vielleicht hörst du dir dazu deine Lieblingsmusik an, versuchst es mit ein wenig Autosuggestion (Stelle dir vor, du hast den Job schon, den du möchtest!) oder trink – wir sind hier in München – einen Schluck (!) Prosecco. Da hat jeder seine eigenen Techniken. Aber egal, wie du dich in eine positive Stimmung versetzt, deine Headshots werden davon profitieren.

4. Lege deinen Friseurtermin nicht in die Woche vor deinem Fototermin.

Ein guter Haarschnitt trägt natürlich zu einem guten Headshot bei. Oft dauert es aber ein paar Tage, bis man mit dem Styling der neuen Frisur zurecht kommt. Zudem werden bei kurzen Haaren häufig helle Hautpartien am Ansatz sichtbar. In beiden Fällen sieht man aus, als ob man gerade vom Friseur kommt...

5. Setz dich in den Tagen vor deinem Fototermin nicht zu intensiver Sonne aus!

Das solltest du aus gesundheitlichen Gründen natürlich grundsätzlich machen, ganz besonders aber vor deiner Headshot & Portraitsession, um unnötige Hautrötungen oder anderweitige Hautirritationen zu vermeiden. Mache lieber alles, was deiner Haut gut tut, trink vor allem ausreichend Wasser!

6. Überhäufe den Tag deiner Headshot & Portraitsession nicht mit Terminen und denk an Zeitpuffer vor und nach deiner Session!

Es liegt zwar nahe, seinen Fototermin auf einen Tag zu legen, an dem man ohnehin eine ganze Reihe von Dingen erledigen möchte. In gehetzter Stimmung solltest du aber nicht zu deinem Fototermin erscheinen (siehe 3.). Außerdem wird dich dein Fotograf erst entlassen, wenn ihr beide mit dem Ergebnis der Session wirklich zufrieden seid. Zumindest halte ich das so.

Du hast noch gar keinen Termin für eine Headshot Session? Dann solltest du dir jetzt einen Termin sichern, um unnötige Enttäuschungen zu vermeiden.

Headshot, TippsThomas Wieland