Posts in Pressefoto
Die 9 wichtigsten Einsatzmöglichkeiten für deinen Headshot
florian2@thomaswieland.jpg

Als ich anfing, Headshots zu machen, habe ich immer wieder mit der Bezeichnung dieses fotografischen Genres gehadert. Der Begriff “Headshot” ist im deutschen Sprachraum wenig bekannt und führt bei vielen, die ihn zum ersten Mal hören, zu einem Stirnrunzeln.

Deshalb habe ich mit anderen Begriffen experimentiert: Profilbild, Businessportrait, Bewerbungsfoto usw. Doch alle diese Begriffe waren mir letztlich viel zu eng gefasst, so dass ich bald wieder zu dem Begriff “Headshot” zurückgekehrt bin.

Natürlich kannst du deinen Headshot als Profilbild verwenden, aber eben auch als Businessportrait und ebenso als Bewerbungsfoto. Und damit sind seine Einsatzmöglichkeiten noch längst nicht erschöpft.

Denn ein Headshot kann überall dort verwendet werden, wo es darum geht, als Personal Brand aufzutreten und für sich und seine Leistungen zu werben. Er ist zentrales Element deiner Selbst-PR.

Wofür kannst du deinen Headshot alles verwenden?

Ich habe dir im Folgenden die 9 wichtigsten Einsatzmöglichkeiten zusammengestellt.

  1. Als Profilbild im Sozialen Netzwerk bestimmt dein Headshot den ersten Eindruck, den man sich von dir macht. Und für den gibt es bekanntlich keine zweite Chance.

  2. Als Bewerbungsfoto zeigt dich dein Headshot als Wunschkandidaten für deine Traumposition und setzt dich von gleich qualifizierten Mitbewerbern ab.

  3. Als Portraitfoto auf deiner Website gibt dein Headshot deinem Leistungsangebot ein Gesicht und schafft so Vertrauen bei potentiellen Kunden.

  4. Als Businessportrait – on- wie offline – unterstreicht dein Headshot deine Führungskompetenz, auf die Mitarbeiter, Kunden und Investoren setzen.

  5. Als Pressebild liefert dein Headshot den Medien einen visuellen Anker, ohne den ein Text nur schwer auskommt.

  6. Als Schauspielerportrait auf der Casting Card präsentiert dich dein Headshot als Idealbesetzung für die Rolle, die du unbedingt haben möchtest.

  7. Als Mitarbeiterfoto auf der Website deines Arbeitgebers stellt dich dein Headshot als Teil eines leistungsfähigen Teams vor, das Kunden ebenso wie Stellenbewerber für sich einnimmt.

  8. Als Autorenportrait auf dem Buchdeckel befriedigt dein Headshot die Neugier der Leser, die wissen wollen, wie der Urheber ihrer Lektüre aussieht.

  9. Und als Motivationsfoto an die Wand gepinnt oder auf den Schreibtisch gestellt erinnert dich dein Headshot daran, dass du der selbstbewusste, aufgeschlossene und gut aussehende Mensch bist, der seine Ziele erreichen wird!

Expertentipp: Damit du deinen Headshot auch tatsächlich so vielseitig einsetzen kannst, solltest du darauf achten, von deinem Fotografen die notwendigen Nutzungsrechte für deine Bilder zu erhalten. Mehr zu diesem Thema findest du in meinem Beitrag “WIE SIEHT ES MIT DEN NUTZUNGSRECHTEN AUS?

Wenn du jetzt auch ein so vielseitig einsetzbares Portrait von dir haben möchtest, dann melde dich bei mir. Uneingeschränkte Nutzungsrechte sind in meinen Paketen übrigens schon enthalten.

Pressefoto? Brauch ich nicht. Oder vielleicht doch?

Man liest Zeitungen und Zeitschriften ja immer durch die Brille der eigenen Profession. Der Blick fällt dann unweigerlich auf die Dinge, die einen beruflich am meisten beschäftigen. Bei mir sind das Headshots bzw. die Art und Weise, wie Menschen mit ihren Portraitfotos für sich und ihre Sache werben.

nils@thomaswieland.jpg

Was mir da immer wieder ins Auge springt sind die Fotos, die man am Ende von Gastbeiträgen oder Interviews findet und die den Bildnachweis “privat” tragen. Genau! Ich meine diese leicht unscharfen, über- oder unterbelichteten Portraits, denen man sofort ansieht, dass sie nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren.

Ihre Aufgabe ist es eigentlich, der Expertin bzw. dem Experten hinter den Worten ein Gesicht zu geben und Vertrauen in ihre bzw. seine Kompetenz zu schaffen. Tatsächlich erzeugen diese Aufnahmen in ihrer Unzulänglichkeit aber nur den Eindruck mangelnder Professionalität und unterlaufen damit eben jenen Expertenstatus, den sie eigentlich stützen sollen.

Schon klar: Bei den Presseleuten muss immer alles ganz schnell gehen und da bleibt dann nicht die Zeit, noch zum Fotografen zu gehen, um ein professionelles Portrait machen zu lassen. Da muss als Pressefoto dann herhalten, was gerade auf der Festplatte zu finden ist. Man rechnet doch auch nicht damit, dass einen die Presse um einen Beitrag oder ein Interview zu seinem Spezialthema bittet.

Und genau hier liegt das Problem. Denn dieses “Zu was brauch ich ein Pressefoto? Mich fragt doch eh niemand!”, das in der Verwendung der “Privataufnahmen” mitschwingt, signalisiert, dass man das eigene Expertenwissen nicht wirklich ernst nimmt. Aber wie kann man dann von anderen erwarten, dass sie das tun?

Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Presse einen nach seiner Expertenmeinung fragt und im Nachgang dann auch um ein Portraitbild bittet, gar nicht so gering. Ich kenne zwar keine Zahlen, aber doch erstaunlich viele Menschen, deren Portraitfoto schon einmal unter einem Gastbeitrag oder Interview in einer Publikation zu finden war. Und so geht es anderen sicherlich auch. Der Bedarf an Sachauskunft ist schließlich riesig.

Die Hautärztin wird gefragt, wie man am besten Sonnenbrand vermeidet, der Fitnesstrainer, wie man am schnellsten eine Strandfigur bekommt, die Steuerberaterin, wann sich eine Ehe finanziell rechnet, der Karrierecoach, was in die Bewerbung rein muss, die Politologin, wie die Wahlen in Ungarn zu deuten sind, der Winzer, was man von der diesjährigen Ernte erwarten darf,... Die Liste läßt sich beliebig weiterführen.

Und es sind nicht nur die Zeitungen und Zeitschriften, die am Kiosk zu finden sind, in denen Expertenmeinung gefragt ist. Vielmehr gibt es eine geradezu unerschöpfliche Zahl an Firmen-, Branchen-, und Vereinszeitschriften; von den diversen Plattformen im Internet will ich hier gar nicht sprechen.

Wenn man von der Presse um einen Beitrag oder ein Interview gebeten wird, ist das natürlich eine prima Gelegenheit, mit seiner Sachkenntnis zu punkten. Es ist aber auch eine Möglichkeit, für die eigene Marke zu werben und z.B. neue Kunden zu gewinnen. Da ist aber mehr als Sachkenntnis gefragt.

Der Hautarzt soll sich ja nicht nur mit Sonnenbrand auskennen, sondern auch sympathisch wirken, so dass man sich ihm anvertrauen möchte; von der Steuerberaterin wird nicht nur profunde Kenntnis des Steuerrechts erwartet, sondern sie soll auch den Eindruck machen, dass sie die Interessen ihrer Klienten gegenüber dem Finanzamt durchsetzen kann; usw. usw. Und diese “Zusatzqualifikationen” lassen sich über ein entsprechendes Portraitfoto vermitteln.

Auch wenn man nicht ständig in der medialen Öffentlichkeit präsent ist, macht es also Sinn, ein Pressefoto parat zu haben, das für die eigene Person bzw. Marke wirbt.

Dreh- und Angelpunkt sind dabei nicht zuletzt die Nutzungsrechte. Denn die Bildaussage und die stilistische Umsetzung des Pressefotos kann durchaus dem Profilbild im Sozialen Netzwerk oder dem Businessportrait auf der eigenen Webseite entsprechen. Deren Verwendung als Pressefoto muss allerdings von den mit erworbenen Nutzungsrechten abgedeckt sein. Sonst kann es Schwierigkeiten mit dem Urheber geben. (Mehr zu diesem Thema in meinem Blogbeitrag: Wie sieht es mit den Nutzungsrechten aus?)

Anders formuliert: Eigentlich benötigt man kein spezielles Pressefoto, sondern eine professionelle Portraitaufnahme bzw. einen professionellen Headshot, den man auf den verschiedenen Plattformen und eben auch als Pressefoto verwenden kann.

Das verhindert nicht nur, dass man im Fall der Presseanfrage auf eine unzulängliche “Privataufnahme” zurückgreifen muss, sondern hilft einem auch als Personenmarke wahrgenommen zu werden. Damit sind wir aber schon beim nächsten Thema.

Wenn ihr jetzt einen Headshot möchtet, den ihr auch als Pressefoto verwenden könnt, dann vereinbart am besten gleich einen Termin mit eurem Headshot und Portraitfotografen in München. Entsprechende Nutzungsrechte liefere ich mit.