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3 Tipps für entspannte Urlaubsfotos
Subway Station, New York, 2018

Subway Station, New York, 2018

Urlaubszeit ist Fotozeit! Und für viele Hobbyfotografen ist das die Gelegenheiten, ihrer sonst vernachlässigten Leidenschaft zu frönen. Die Ansprüche sind hoch. Es geht schließlich darum, eine der schönsten Zeiten des Jahres im Bild festzuhalten, um sie später mit Freunden und Bekannten teilen zu können.

Damit das Ganze auch wirklich Spaß macht, habe ich für dich 3 Tipps für entspannte Urlaubsfotos. Die basieren auf meinen eigenen Erfahrungen. Aus Fehlern lernt man bekanntlich.

Dass du die Grundfunktionen deiner Kamera kennen, ausreichend Akkus und Speicherkarten mitnehmen und regelmäßig Backups deiner Bilder machen solltest, hat dir sicherlich schon jemand gesagt. Ich will mich hier deshalb nicht mit technischen Details aufhalten, sondern das Thema etwas grundsätzlicher angehen:

  1. Die beste Kamera ist die, die du dabei hast. Natürlich ist man mit einer hochauflösenden DSLR mit angesetztem Handgriff, lichtstarken Festbrennweiten oder Zoomobjektiven, die von 24 bis 200mm alles abdecken, einem Aufsteckblitz zum Aufhellen und einem Dreibeinstativ auf alle Eventualitäten vorbereitet. Nur wiegt das ganze Zeug leider unendlich viel. Deshalb läßt man es spätestens nach der ersten Sightseeing-Tour lieber im Hotelzimmer. Irgendwie doof nur, wenn man dann ein Foto machen möchte. Weniger ist in der Regel mehr! Das gilt auch hier. Und NEIN: Die Lösung ist nicht der neue Fotorucksack…

  2. Du machst Urlaub und keine Reportage für National Geographic. Keine Frage: Spektakuläre Bilder sind ohne Mehraufwand nicht zu haben. Da muss man früh aufstehen, nach dem besten Standpunkt suchen, den richtigen Augenblick abwarten, eventuell zu einer besseren Tageszeit noch einmal kommen, usw. Das erfordert Disziplin und kann schnell in Arbeit ausarten. Aber das ist nicht der Sinn von Urlaub. Und irgendwann nervt dann die ganze Fotografiererei – vielleicht nicht dich, aber ganz bestimmt die, die mit dir Urlaub machen. Also: Geh die Sache entspannt an. Disziplin und Arbeit sind früh genug wieder angesagt.

  3. Nichts ist langweiliger als Sehenswürdigkeiten. Der französische Soziologe Pierre Bourdieu hat sich mal angeschaut, was Menschen im Urlaub so fotografieren. Ergebnis: Das, was sie kennen. Wer nach Paris fährt, fotografiert den Eiffelturm, wer nach Athen fliegt die Akropolis und wer Arizona besucht die Beams im Antelope Canyon. Und egal wie man sich dabei ins Zeug legt, es gibt bestimmt noch ein besseres Foto vom Eiffelturm, der Akropolis oder dem Antelope Canyon auf Google. Vergiss also die hinlänglich bekannten Sehenswürdigkeiten und fotografiere das, was deinen Urlaub einzigartig macht. Zum Beispiel die Menschen, mit denen du urlaubst.

Irgendwo in Canada, 2018

Irgendwo in Canada, 2018

In diesem Sinne wünsche ich dir schöne Ferien und ein entspanntes Fotografieren!

TippsThomas Wieland
Buchtipp: Selbst-PR. Der goldene Weg zu mehr Sichtbarkeit und Erfolg von Daniela Heggmaier
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Als Headshot-Fotograf steht bei mir die Frage, wie man durch Selbst-PR die eigene Sichtbarkeit erhöht, weit oben auf der Agenda. Zum einen liefere ich meinen Kunden einen wichtigen Baustein für ihre Selbst-PR: das Portraitfoto. Zum anderen ist mir natürlich selbst an einer hohen Sichtbarkeit gelegen, um potentielle Kunden zu erreichen.

Meine Neugierde war deshalb sofort geweckt, als mir Daniela Heggmaier auf einer Netzwerkveranstaltung von ihrem Buch Selbst-PR. Der goldene Weg zu mehr Sichtbarkeit und Erfolg erzählte.

Um es gleich vorwegzunehmen: Seitdem ich selbständig bin, habe ich viele Bücher dazu gelesen, wie man sich am besten als Personenmarke aufstellt. Aus wenigen habe ich jedoch so viel gelernt wie aus diesem.

Ein Thema für alle Selbständigen und Führungskräfte

Daniela ist es ein großes Anliegen, auch jene für ihr Thema zu gewinnen, die einer Selbst-PR skeptisch gegenüberstehen. Denn: Wer sichtbar ist, hat es deutlich leichter, in Unternehmen eine neue Position zu bekommen oder das Vertrauen neuer Kunden zu gewinnen.

Oder wie es im Buch heißt (S. 13):

Wer sich im Hintergrund hält verliert Chancen an die, die sich in den Vordergrund spielen.

Ehe die Autorin auf das Wie der Selbst-PR zu sprechen kommt, geht sie deshalb ausführlich auf das Warum der Selbst-PR ein.

Dabei legt sie nicht nur anschaulich dar, welch hohe Relevanz das Thema für Selbständige und Führungskräfte besitzt, sondern räumt auch gründlich mit gängigen Vorurteilen auf - etwa der Gleichsetzung von Selbst-PR mit leerer Selbstinszenierung oder der Vorstellung, dass Sichtbarkeit heißt, sein Privatleben offen legen zu müssen.

Ein Werkzeugkasten für die Selbst-PR

Mit ihrem Buch will Daniela aber nicht nur für das Thema sensibilisieren. Vielmehr will sie ihren Lesern helfen, eine durchdachte Strategie für die Selbst-PR zu entwickeln. Denn nur wer strategisch an die Sache rangeht kann mitbestimmen, wie er in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.

Um ihren Anspruch der Praxisrelevanz einzulösen, offeriert Daniela ihren Lesern einen wohl sortierten Werkzeugkasten. Der enthält alles, was man benötigt, um seine Personenmarke zu entwickeln und erfolgreich in der Öffentlichkeit zu positionieren.

Der Bogen ist weit gespannt. Er reicht vom On- und Offline-Netzwerken über den Auftritt in Internet (Website, Blog, Newsletter etc.) und klassischen Medien bis hin zu Vorträgen auf Konferenzen und schließlich dem eigenen Buch.

Was mir ganz besonders gefällt

Es gibt viele Dinge, die Danielas Text auszeichnen, z.B. dass er unnötige Anglizismen vermeidet und in einem eingängigen Stil geschrieben ist. Ich will mich hier auf drei Aspekte beschränken, die mir ganz besonders gut gefallen.

  1. In der Flut von Ratgebern für Selbständige und Führungskräfte zeichnet sich das Buch zunächst dadurch aus, dass seine Autorin auf einen reichen Schatz eigener Erfahrungen zurückgreifen kann. Mit mehr als zwei Jahrzehnten im PR-Geschäft für große Firmen, Einzelunternehmer und seit etlichen Jahren auch in eigener Sache weiß Daniela, wovon sie spricht. Das merkt man auf jeder Seite ihres Buches.

  2. Doch obwohl Daniela über einen reichen Erfahrungsschatz verfügt, begnügt sie sich nicht mit der eigenen Expertise. Stattdessen lässt sie immer wieder andere Expertinnen zu Wort kommen, mit denen sie Interviews zu einzelnen Themenkomplexen geführt hat. So spricht sie z.B. mit Sophia von Rundstedt, der Geschäftsführerin der gleichnamigen Outplacementberatung, über die Bedeutung von Selbst-PR für die lebenslange Karriere oder mit Monika Scheddin, der Präsidentin des Woman’s Business Club, über das Thema Netzwerken. Das ergibt ein rundes Bild und macht die Lektüre äußerst kurzweilig.

  3. Und nicht zuletzt sind es die vielen konkreten Anleitungen und Hilfestellungen, die den Praxiswert von Danielas Text ausmachen, so dass die Entwicklung der eigenen PR-Strategie zu einer handhabbaren Aufgabe wird. So erfährt man im Abschnitt Pressearbeit z.B. nicht nur, dass Interviews eine gute Gelegenheit für die Selbst-PR sind. Man erfährt auch, wie man zu einem Interview mit den Medien kommt, wie diese üblicherweise ablaufen, wie man sich darauf vorbereitet und was man dabei unbedingt beachten sollte. Und eine 11-Punkte-Checkliste zur Vorbereitung gibt es obendrauf. Da bleibt keine Frage offen.

Fazit

Der Verlag bezeichnet Danielas Buch auf dem Schutzumschlag als Das Standardwerk zum Thema Selbst-PR. Das mag vielleicht etwas vorgegriffen sein. Das Potential, eines zu werden, hat das Buch aber auf jeden Fall.

Selbst-PR. Der goldene Weg zu mehr Sichtbarkeit und Erfolg von Daniela Heggmaier ist im Marie von Mallwitz Verlag als liebevoll ausgestattetes Hardcover erschienen, kostet 29,90 EUR, und kann direkt beim Verlag oder über den Buchhandel erworben werden.

Und wer mehr über Daniela Heggmaier erfahren möchte sei auf ihre Homepage unter https://danielaheggmaier.com/ verwiesen.

Branding, TippsThomas Wieland
Die 9 wichtigsten Einsatzmöglichkeiten für deinen Headshot
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Als ich anfing, Headshots zu machen, habe ich immer wieder mit der Bezeichnung dieses fotografischen Genres gehadert. Der Begriff “Headshot” ist im deutschen Sprachraum wenig bekannt und führt bei vielen, die ihn zum ersten Mal hören, zu einem Stirnrunzeln.

Deshalb habe ich mit anderen Begriffen experimentiert: Profilbild, Businessportrait, Bewerbungsfoto usw. Doch alle diese Begriffe waren mir letztlich viel zu eng gefasst, so dass ich bald wieder zu dem Begriff “Headshot” zurückgekehrt bin.

Natürlich kannst du deinen Headshot als Profilbild verwenden, aber eben auch als Businessportrait und ebenso als Bewerbungsfoto. Und damit sind seine Einsatzmöglichkeiten noch längst nicht erschöpft.

Denn ein Headshot kann überall dort verwendet werden, wo es darum geht, als Personal Brand aufzutreten und für sich und seine Leistungen zu werben. Er ist zentrales Element deiner Selbst-PR.

Wofür kannst du deinen Headshot alles verwenden?

Ich habe dir im Folgenden die 9 wichtigsten Einsatzmöglichkeiten zusammengestellt.

  1. Als Profilbild im Sozialen Netzwerk bestimmt dein Headshot den ersten Eindruck, den man sich von dir macht. Und für den gibt es bekanntlich keine zweite Chance.

  2. Als Bewerbungsfoto zeigt dich dein Headshot als Wunschkandidaten für deine Traumposition und setzt dich von gleich qualifizierten Mitbewerbern ab.

  3. Als Portraitfoto auf deiner Website gibt dein Headshot deinem Leistungsangebot ein Gesicht und schafft so Vertrauen bei potentiellen Kunden.

  4. Als Businessportrait – on- wie offline – unterstreicht dein Headshot deine Führungskompetenz, auf die Mitarbeiter, Kunden und Investoren setzen.

  5. Als Pressebild liefert dein Headshot den Medien einen visuellen Anker, ohne den ein Text nur schwer auskommt.

  6. Als Schauspielerportrait auf der Casting Card präsentiert dich dein Headshot als Idealbesetzung für die Rolle, die du unbedingt haben möchtest.

  7. Als Mitarbeiterfoto auf der Website deines Arbeitgebers stellt dich dein Headshot als Teil eines leistungsfähigen Teams vor, das Kunden ebenso wie Stellenbewerber für sich einnimmt.

  8. Als Autorenportrait auf dem Buchdeckel befriedigt dein Headshot die Neugier der Leser, die wissen wollen, wie der Urheber ihrer Lektüre aussieht.

  9. Und als Motivationsfoto an die Wand gepinnt oder auf den Schreibtisch gestellt erinnert dich dein Headshot daran, dass du der selbstbewusste, aufgeschlossene und gut aussehende Mensch bist, der seine Ziele erreichen wird!

Expertentipp: Damit du deinen Headshot auch tatsächlich so vielseitig einsetzen kannst, solltest du darauf achten, von deinem Fotografen die notwendigen Nutzungsrechte für deine Bilder zu erhalten. Mehr zu diesem Thema findest du in meinem Beitrag “WIE SIEHT ES MIT DEN NUTZUNGSRECHTEN AUS?

Wenn du jetzt auch ein so vielseitig einsetzbares Portrait von dir haben möchtest, dann melde dich bei mir. Uneingeschränkte Nutzungsrechte sind in meinen Paketen übrigens schon enthalten.

5 gute Gründe, die gegen ein neues Profilbild sprechen

Bist du unsicher, ob es an der Zeit ist, dein Profilbild zu erneuern, und hast du ohnehin keine Lust, zum Fotografen zu gehen? Dann kann ich dir 5 gute Gründe nennen, die gegen einen neues Profilbild sprechen.

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1. Du blickst auf eine erfolgreiche Karriere zurück und willst dich demnächst in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden, den du mit Familie und Freunden genießen wirst? Die wissen so oder so, mit wem sie es zu tun haben!

2. Du liebst den verzweifelten Blick, den du auslöst, wenn du einen deiner Kontakte aus dem Sozialen Netzwerk das erste Mal triffst, weil der vergeblich versucht, dein Profilbild mit deiner Person in Verbindung zu bringen? Auf diesen Spaß solltest du auf keinen Fall verzichten!

3. Du bist davon überzeugt, dass Kontakte nur face-to-face geknüpft werden können und Soziale Netzwerke ein vorübergehender Hype sind, den du locker aussitzen kannst? In der Tat, in Deutschland sind es gerade mal 38 Mio. Menschen die Social Media aktiv nutzen–das ist noch nicht einmal die Hälfte der Bevölkerung!

4. Du hasst jegliche Art der Veränderung, egal ob beruflich oder privat, und willst das auch deutlich nach außen sichtbar machen? Ein neues Profilbild wäre hier das völlig  falsche Signal!

5. Du bist ein Misanthrop und dein Profilbild hat sich bestens darin bewährt, Menschen davon abzuhalten, mit dir Kontakt aufzunehmen? Hier gilt: Never touch a running system!

Sollte einer dieser Punkte zutreffen, kannst du dich entspannt zurücklehnen. Wenn das nicht der Fall ist, dann solltest du aber über eine neues Profilbild nachdenken. Am besten vereinbarst du gleich einen Termin bei deinem Headshot & Portraitfotografen!

Exklusiv für Männer: Beauty & Styling Tipps für Eure Headshot Session

Wer möchte auf seinen Headshots nicht gut aussehen? Niemand! Und so verwundert es auch nicht, dass Männer nach Beauty & Styling Tipps für ihre Photosession suchen. Das meiste, was sie dazu im Internet finden, beschränkt sich allerdings auf Kleidungsfragen. Weiterführende Ratschläge richten sich in der Regel an Frauen und bieten wenig, woran sich Männer orientieren können.

Um diesem Manko abzuhelfen, gebe ich hier – exklusiv für Männer – meine Beauty & Styling Tipps für eure nächste Headshot Session.

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Die Frage “Was soll ich anziehen?” habe ich bereits in einem früheren Blogbeitrag behandelt. Ich kann mich deshalb im Folgenden ganz auf Gesicht und Frisur konzentrieren. Wir beginnen mit dem Hauptproblem vieler Männer.

Das Hauptproblem: die Lippen

Trockene und spröde Lippen sehen generell nicht schön aus. Auf Headshots stechen sie aber ganz besonders ins Auge. Deswegen halte ich für meine Kunden Lippenbalsam, Vaseline und ähnliches bereit. Allerdings ist deren einmalige Anwendung vor dem Shooting ein Notlösung. Gepflegte Lippen bekommt ihr nur durch regelmäßigen Gebrauch geeigneter Produkte. Spätestens, wenn ihr den Shootingtermin im Kalender stehen habt, ist es deshalb an der Zeit, mit der täglichen Lippenpflege zu beginnen, um mit schönen Lippen vor die Kamera zu treten. (Und die Lippenpflege solltet ihr dann auch beibehalten.)

Hausmittel für gesunde und attraktive Gesichtshaut

Regelmäßige Pflege tut auch der Gesichtshaut gut. Wichtiger noch als einschlägige Pflegeprodukte sind für eine gesunde und attraktive Haut aber viel Schlaf, eine ausreichende Hydrierung und keine zu intensive Sonnenbestrahlung. Das läßt sich nicht immer alles durchhalten. In den Tagen vor eurer Headshot Session solltet ihr aber auf jeden Fall viel Wasser trinken, ein wenig früher ins Bett gehen und die pralle Sonne meiden. Was dann noch an Hautunreinheiten zu sehen ist, kann euer Fotograf leicht retuschieren. Ein spezielles Makeup ist nicht notwendig.

Und bei glänzender Haut?

Wenn, dann ist der Einsatz von Kosmetika bei zu feuchter bzw. zu fettiger Haut angebracht. Denn die Studioblitze werden in diesem Fall zu stark reflektiert, und das führt zu unschön glänzenden Hautpartien. Man(n) sieht verschwitzt aus. Die Lösung für dieses Problem ist allerdings nicht die Puderdose eurer Frau oder Freundin, sondern ein Anti-Glanz-Gel. Das gibt es von verschiedenen Herstellern. Ich habe einige Produkte ausprobiert und verwende im Studio nun das Anti-Shine Mattifying Gel von Peter Thomas Roth; nicht ganz billig, aber sehr wirksam und ebenso hautverträglich.

Frischer Haarschnitt! Aber nicht unmittelbar vor dem Shooting

Egal ob ihr das Haar kurz oder lang tragt, ein Besuch beim Friseur ist immer eine gute Idee. Allerdings solltet ihr zwischen Friseurtermin und Portraitshooting ein paar Tage verstreichen lassen. Zum einen braucht es manchmal, bis man mit dem frischen Schnitt zurecht kommt. Und zum anderen werden – insbesondere am Haaransatz – häufig Hautpartien sichtbar, die sonst nicht der Sonne ausgesetzt sind und deshalb deutlich heller als der Rest des Gesichts sind. Das sieht nicht schön aus.

Besser kein Wetlook

Das Problem zu heller Haut stellt sich auch, wenn ihr für euer Haar einen Wetlook bevorzugt. Helle Kopfhaut reflektiert das Studiolicht relativ stark und das kann dann dazu führen, dass euer Haar deutlich dünner aussieht, als es eigentlich ist. Deshalb ist es besser beim Fototermin auf den Wetlook zu verzichten und beim Styling gegebenenfalls Haarwachs zu verwenden, das diesen Effekt vermeidet.

Alles in allem sind es gar nicht so viele Dinge, die ihr beachten müsst, um auf euren Fotos richtig gut auszusehen. Aber die wenigen machen einen großen Unterschied.

Und wenn ihr jetzt einen Headshot möchtet, auf dem ihr richtig gut ausseht, dann vereinbart am besten gleich einen Termin mit eurem Headshot und Portraitfotografen in München.

Pressefoto? Brauch ich nicht. Oder vielleicht doch?

Man liest Zeitungen und Zeitschriften ja immer durch die Brille der eigenen Profession. Der Blick fällt dann unweigerlich auf die Dinge, die einen beruflich am meisten beschäftigen. Bei mir sind das Headshots bzw. die Art und Weise, wie Menschen mit ihren Portraitfotos für sich und ihre Sache werben.

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Was mir da immer wieder ins Auge springt sind die Fotos, die man am Ende von Gastbeiträgen oder Interviews findet und die den Bildnachweis “privat” tragen. Genau! Ich meine diese leicht unscharfen, über- oder unterbelichteten Portraits, denen man sofort ansieht, dass sie nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren.

Ihre Aufgabe ist es eigentlich, der Expertin bzw. dem Experten hinter den Worten ein Gesicht zu geben und Vertrauen in ihre bzw. seine Kompetenz zu schaffen. Tatsächlich erzeugen diese Aufnahmen in ihrer Unzulänglichkeit aber nur den Eindruck mangelnder Professionalität und unterlaufen damit eben jenen Expertenstatus, den sie eigentlich stützen sollen.

Schon klar: Bei den Presseleuten muss immer alles ganz schnell gehen und da bleibt dann nicht die Zeit, noch zum Fotografen zu gehen, um ein professionelles Portrait machen zu lassen. Da muss als Pressefoto dann herhalten, was gerade auf der Festplatte zu finden ist. Man rechnet doch auch nicht damit, dass einen die Presse um einen Beitrag oder ein Interview zu seinem Spezialthema bittet.

Und genau hier liegt das Problem. Denn dieses “Zu was brauch ich ein Pressefoto? Mich fragt doch eh niemand!”, das in der Verwendung der “Privataufnahmen” mitschwingt, signalisiert, dass man das eigene Expertenwissen nicht wirklich ernst nimmt. Aber wie kann man dann von anderen erwarten, dass sie das tun?

Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Presse einen nach seiner Expertenmeinung fragt und im Nachgang dann auch um ein Portraitbild bittet, gar nicht so gering. Ich kenne zwar keine Zahlen, aber doch erstaunlich viele Menschen, deren Portraitfoto schon einmal unter einem Gastbeitrag oder Interview in einer Publikation zu finden war. Und so geht es anderen sicherlich auch. Der Bedarf an Sachauskunft ist schließlich riesig.

Die Hautärztin wird gefragt, wie man am besten Sonnenbrand vermeidet, der Fitnesstrainer, wie man am schnellsten eine Strandfigur bekommt, die Steuerberaterin, wann sich eine Ehe finanziell rechnet, der Karrierecoach, was in die Bewerbung rein muss, die Politologin, wie die Wahlen in Ungarn zu deuten sind, der Winzer, was man von der diesjährigen Ernte erwarten darf,... Die Liste läßt sich beliebig weiterführen.

Und es sind nicht nur die Zeitungen und Zeitschriften, die am Kiosk zu finden sind, in denen Expertenmeinung gefragt ist. Vielmehr gibt es eine geradezu unerschöpfliche Zahl an Firmen-, Branchen-, und Vereinszeitschriften; von den diversen Plattformen im Internet will ich hier gar nicht sprechen.

Wenn man von der Presse um einen Beitrag oder ein Interview gebeten wird, ist das natürlich eine prima Gelegenheit, mit seiner Sachkenntnis zu punkten. Es ist aber auch eine Möglichkeit, für die eigene Marke zu werben und z.B. neue Kunden zu gewinnen. Da ist aber mehr als Sachkenntnis gefragt.

Der Hautarzt soll sich ja nicht nur mit Sonnenbrand auskennen, sondern auch sympathisch wirken, so dass man sich ihm anvertrauen möchte; von der Steuerberaterin wird nicht nur profunde Kenntnis des Steuerrechts erwartet, sondern sie soll auch den Eindruck machen, dass sie die Interessen ihrer Klienten gegenüber dem Finanzamt durchsetzen kann; usw. usw. Und diese “Zusatzqualifikationen” lassen sich über ein entsprechendes Portraitfoto vermitteln.

Auch wenn man nicht ständig in der medialen Öffentlichkeit präsent ist, macht es also Sinn, ein Pressefoto parat zu haben, das für die eigene Person bzw. Marke wirbt.

Dreh- und Angelpunkt sind dabei nicht zuletzt die Nutzungsrechte. Denn die Bildaussage und die stilistische Umsetzung des Pressefotos kann durchaus dem Profilbild im Sozialen Netzwerk oder dem Businessportrait auf der eigenen Webseite entsprechen. Deren Verwendung als Pressefoto muss allerdings von den mit erworbenen Nutzungsrechten abgedeckt sein. Sonst kann es Schwierigkeiten mit dem Urheber geben. (Mehr zu diesem Thema in meinem Blogbeitrag: Wie sieht es mit den Nutzungsrechten aus?)

Anders formuliert: Eigentlich benötigt man kein spezielles Pressefoto, sondern eine professionelle Portraitaufnahme bzw. einen professionellen Headshot, den man auf den verschiedenen Plattformen und eben auch als Pressefoto verwenden kann.

Das verhindert nicht nur, dass man im Fall der Presseanfrage auf eine unzulängliche “Privataufnahme” zurückgreifen muss, sondern hilft einem auch als Personenmarke wahrgenommen zu werden. Damit sind wir aber schon beim nächsten Thema.

Wenn ihr jetzt einen Headshot möchtet, den ihr auch als Pressefoto verwenden könnt, dann vereinbart am besten gleich einen Termin mit eurem Headshot und Portraitfotografen in München. Entsprechende Nutzungsrechte liefere ich mit.

Was soll ich anziehen? Meine 5 besten Kleidungstipps für eure nächste Headshot-Session

Zu den häufigsten Fragen, die mir Kundinnen und Kunden im Vorfeld ihrer Headshot-Session stellen, gehört die nach der richtigen Kleidung. Anders formuliert: Was soll ich anziehen?

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Bekanntlich machen Kleider Leute. Und obgleich man auf Headshots neben dem Kopf nur die Schulterpartie zu sehen bekommt, trägt die Kleidungswahl erheblich zur Bildaussage bei. Kleidung sendet immer eine Botschaft und sei es nur die, dass sich ihr Träger dieser Zeichenfunktion entziehen möchte.

Es macht also durchaus Sinn, vor seiner Headshot-Session seine Kleidungswahl eingehender zu durchdenken. Und um euch dabei zu helfen, habe ich hier meine 5 besten Kleidungstipps versammelt.

1. Stellt eure Kleidung RECHTZEITIG für euren Fototermin zusammen

Die Erfahrung lehrt, dass immer genau die Kleidungsstücke im Wäschekorb oder nicht auffindbar sind, die man unbedingt anziehen möchte. Das ist zumindest bei wichtigen Terminen so, und dazu gehört eure Headshot-Session. Also: Sucht eure favorisierten Stücke RECHTZEITIG zusammen und kontrolliert auch, ob die Salatsoße beim letzten Waschen rausgegangen ist und alle Knöpfe noch dort sind, wo sie hingehören. Das erspart unliebsame Überraschungen.

2. Vermeidet große Muster und zu grelle Farben

Viel leichter als die Frage, was ihr anziehen sollt, lässt sich die Frage beantworten, was ihr besser nicht anzieht–nämlich alles, was zu sehr von eurem Gesicht ablenkt. Dazu gehört Kleidung mit großen Mustern, Logos und Applikationen. Die Farben sollten nicht zu grell sein und der Hemdkragen farblich nicht abgesetzt, auch nicht innenseitig. Ansonsten gibt es weite Spielräume, die vor allem durch die Botschaft definiert werden, die ihr mit eurer Kleidung senden möchtet.

ZUSATZTIPP: Achtet darauf, dass eure Unterbekleidung weder im Kragen zu sehen ist noch durch eure Oberbekleidung durchscheint. Das wirkt nämlich wenig elegant.

3. Orientiert euch an den Dresscodes eurer Berufsgruppe

Wenn ihr unsicher seid, dann orientiert euch am besten am Dresscode eurer Berufsgruppe. Die Unternehmensberaterin kleidet sich in Kostüm oder Hosenanzug, die Fitnesstrainerin in Sportklamotten. Der Banker trägt Anzug und Krawatte, der Tänzer T-Shirt, Tanktop oder Hoodie. Wollt ihr einer Berufsgruppe zugerechnet werden, solltet ihr euch deshalb an deren Dresscode orientieren. Das gilt auch, wenn ihr noch gar nicht Teil dieser Berufsgruppe seid.

4. Bringt Alternativen zu eurer Headshot-Session mit

Auch wenn ihr ganz sicher seid, das richtige Kleidungsstück gefunden zu haben, bringt immer auch ein, zwei Alternativen zu eurer Headshot-Session mit. Denn was zu Hause vor dem Spiegel perfekt ausgesehen haben mag kann sich im Studio unter völlig anderen Bedingungen als unvorteilhaft erweisen. Tatsächlich sieht man manchmal erst auf dem Foto, sprich: Bildschirm, ob ein Kleidungsstück geeignet ist. Ein guter Fotograf wird euch hier beratend zur Seite stehen.

5. Wählt Kleidungsstücke, in denen ihr euch wirklich wohl fühlt

Bei allem Nachdenken über die richtige Kleidung für euren Fototermin solltet ihr nicht aus den Augen verlieren, dass ihr euch in eurer Kleidung wohl fühlen sollt. Das ist vielleicht sogar das Wichtigste. Denn wer sich in seiner Kleidung unwohl fühlt, sieht schnell verkleidet aus und erweckt den Eindruck, fehl am Platze zu sein. Darum noch einmal: Wählt Kleidungsstücke, in denen ihr euch wohl fühlt.

Und wenn ihr jetzt genau wisst, in welcher Kleidung ihr euch fotografieren lassen wollt, dann vereinbart am besten gleich einen Termin mit eurem Headshot und Portraitfotografen in München. Und bringt dann auch ein, zwei Alternativen mit.

Headshot, TippsThomas Wieland
Wenn ein Headshot Fotograf auf Reisen geht

Urlaubszeit ist Reisezeit. Und als ob die Entscheidung, wo es im Urlaub hingehen soll, nicht schon schwer genug wäre, stellt sich für viele damit auch die Frage, welche Kamera und wieviel Zubehör auf die Reise mitgenommen werden soll.

Mein Travel Kit

Mein Travel Kit

Eine allgemeingültige Antwort kann es darauf natürlich nicht geben. Dem einen ist es vor allem wichtig, die Urlaubserlebnisse in Echtzeit via Social Media mit den Daheimgebliebenen zu teilen, und ist deshalb mit seinem Smartphone bestens ausgerüstet. Die andere hat dagegen den großformatigen Fotoabzug oder das selbstverlegte Fotobuch vor Augen und ist deshalb bereit, Kamera mit Handgriff, mehrere Objektive, Stativ und vielleicht sogar einen Blitz mit Lichtformer durch die Gegend zu schleppen.

Ich will deshalb gar nicht erst versuchen, mehr oder weniger brauchbare Tipps aus der Profiperspektive zu geben. Stattdessen will ich zeigen, was ich bereits auf vielen Reisen erprobt habe und auch auf meine nächste Reise mitnehmen werde. Vielleicht hilft es ja der einen oder dem anderen bei seiner Entscheidungsfindung.

Im Gegensatz zu dem, was ich an Technik bei meinen Headshot und Portraitsessions einsetze, möchte ich auf Reisen möglichst wenig mitnehmen, ohne deshalb große Abstriche bei der Qualität meiner Bilder machen zu müssen. Meine Lösung habe ich in der analogen Fotografie gefunden, die ich auf Reisen auch wegen ihrer entschleunigenden Wirkung schätze.

  • Reisekamera ist meine bewährte Bessa III von Voigtländer. Das ist eine analoge, faltbare Mittelformatkamera (6x6 und 6x7) mit Messsucher, die ganz auf grundlegende Funktionen reduziert ist – so eine Art klassischer Leica auf Testosteron. Die Kamera wiegt etwa ein Kilo, passt gefaltet problemlos in jede Tasche, und ihr fest verbautes 80 mm Objektiv ist für Portraits ebenso geeignet wie für Landschaftspanoramen.
  • Mein Film der Wahl ist Kodak Portra 400 (als SW-Alternative Kodak TRI-X 400 oder Kodak T-MAX 400). Ich habe verschiedene Filmsorten ausprobiert. Portra hat mich wegen seiner cremigen Farben und weichen Übergänge am meisten überzeugt. 400 ISO erlauben es auch bei wenig Licht noch aus der Hand zu fotografieren; Portra ist dennoch sehr feinkörnig. Außerdem ist er sehr leicht zu handhaben und ebenso leicht zu scannen. Dass er relativ teuer ist, trägt dazu bei, die Reise mit eigenen Augen und nicht durch den Kamerasucher zu erleben.
  • Da 400 ISO manchmal zu viel sind, etwa wenn man die Blende für ein Portrait weiter aufmachen möchte, habe ich einen ND-Filter, der zwei Blenden schluckt. Bei der Bessa werden die Filter in die Streulichtblende fest eingesetzt (wie in der Abbildung) und dann bei Bedarf einfach auf das Objektiv geklemmt.
  • Die leere Ersatzspule habe ich dabei, falls beim Filmwechsel die leere Spule, die in der Kamera umgesetzt werden muss, mal im Dreck landet – was sie irgendwann tut!
  • Die Rollfilmdose dient zur Aufbewahrung der Ersatzspule oder einer Filmrolle, die extra vor Licht geschützt werden muss.
  • CR2 Batterien für die Bessa sind zwar nicht allzu schwer zu bekommen. Ohne Ersatzbatterie ziehe ich trotzdem nicht los.
  • Lenspen groß und Lenspen klein, Blasebalg und feuchtes Reinigungstuch für das Objektiv helfen, die Kamera sauber zu halten, wobei Staub etc. in der analogen Fotografie weit weniger problematisch sind als in der digitalen.
  • Notizbuch und Stift dienen mir vor allem um aufzuschreiben, was auf den Fotos zu sehen ist, oder auch potentielle Motive zu vermerken.
  • Und dann darf natürlich auch der Reisepass im Gepäck nicht fehlen.

Alles das passt in eine kleine Umhängetasche, die ich den ganzen Tag mit mir führen kann, ohne Schulterschmerzen zu bekommen. Und die entschleunigende Wirkung der analogen Fotografie ist zuhause dann auch nicht vorbei, da man ganz in Ruhe warten darf, bis die belichteten Filme entwickelt und auf Papier gebracht sind. Im zeitlichen Abstand gibt es dann doppelt schöne Erinnerungen an die getätigte Reise.

Egal, welche Kamera du auf deinen Reisen mitnimmst, ich wünsche dir, erholt und wohlbehalten mit einem großen Sack toller Erinnerungen wieder zurückzukommen.

Wie sieht das perfekte Bewerbungsfoto aus?

Und warum dich diese Frage auch interessieren sollte, wenn du nicht auf Stellensuche bist

Bewerbungsfotos sind ein Thema, das für die meisten Menschen wenig sex appeal hat. Wer sich dafür interessiert, was ein professionelles Bewerbungsbild ausmacht, der möchte sich entweder gerade auf eine neue Stelle bewerben, eine offene Stelle besetzen oder hilft anderen dabei, ihre Karriereziele zu erreichen, wie das z.B. dein Headshot & Portraitfotograf in München macht.

Ich werde dir weiter unten noch zeigen, dass dich das Thema Bewerbungsfoto auch dann interessieren sollte, wenn du nicht auf Stellensuche bist. Denn die klassische Bewerbung ist nur ein von mehreren Wegen, sich einem potentiellen Arbeitgeber zu präsentieren. Entsprechend lohnt es sich, die Bedeutung des Bewerbungsbildes zu überdenken.

Bevor ich Fotograf wurde, haben mich Bewerbungsfotos wenig interessiert. Die meisten habe ich gesehen, wenn ich meinem Chef bei der Bewerberauswahl für eine offene Stelle geholfen habe. Selbst bin ich in dieser Zeit genau ein Mal zum Fotografen gegangen, um Bewerbungsbilder machen zu lassen. Das lief ziemlich unspektakulär ab, die Fotos waren es ebenfalls, und aus dem Job, auf den ich mich damit beworben habe, wurde auch nichts.

Seitdem ich Headshots fotografiere, haben Bewerbungsfotos jedoch meine ganze Aufmerksamkeit. Ich lese alles, was mir dazu vor die Augen kommt, und ich unterhalte mich regelmäßig mit Menschen, die sich Bewerbungsunterlagen ansehen, um zu entscheiden, ob sie jemanden zu einem Gespräch einladen. Und dann bekomme ich natürlich auch wertvolles Feedback von meinen Kunden, die ihre Headshots zur Bewerbung verwenden.

 

Der Überblick

  1. Benötige ich überhaupt noch ein Bewerbungsfoto?

  2. Kann ich mein Bewerbungsfoto selber machen?

  3. Was zeichnet ein perfektes Bewerbungsfoto aus?

  4. Was soll ich für mein Bewerbungsfoto anziehen und wie soll ich mich stylen?

  5. Wie finde ich einen Fotografen, der mir ein professionelles Bewerbungsfoto macht?

  6. Warum sollte mich das Thema Bewerbungsfoto interessieren, auch wenn ich nicht auf Stellensuche bin?


 

Beginnen wir mit Grundsätzlichem.

1. Benötige ich überhaupt noch ein Bewerbungsfoto?

Im Prinzip könntest du dich auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) berufen und deine Bewerbung ohne Foto einreichen. Das AGG sagt zwar nichts über Bewerbungsbilder, hat aber zum Ziel Benachteiligungen wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion, der sexuellen Orientierung usw. zu verhindern, weshalb dir aus einem fehlenden Foto kein Nachteil erwachsen darf. Und tatsächlich gibt es Firmen, die explizit keine Bewerbungsfotos mehr haben möchten.

Soweit wie in den USA, wo niemand auf die Idee käme, seiner Bewerbung ein Bild beizufügen, sind wir aber noch lange nicht. In Deutschland ist das Bewerbungsfoto kulturell nach wie vor fest verankert, und Arbeitgeber sind am Erscheinungsbild ihrer Bewerber interessiert, auch wenn sie das in ihren Stellenausschreibungen nicht sagen.

Das kannst du zu deinem Vorteil nutzen! Denn ein professionelles Bewerbungsbild kann dir die Tür zu einem Bewerbungsgespräch öffnen, nicht zuletzt, weil es dich von Mitbewerbern abhebt, die ähnlich qualifiziert sind, aber ein schlechteres Bewerbungsfoto haben.

Das belegt eine empirische Studie des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn, die zeigt, dass Bewerber mit guten Portraitfotos deutlich häufiger zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden als solche mit schlechten. Darüber habe ich in meinem Blogbeitrag “Ein erstklassiges Profilbild vergrössert deine Chancen bei der Bewerbung” geschrieben.

Besagte Studie zeigt auch, dass die meisten Arbeitgeber, wenn der Bewerbung kein Bewerbungsbild beigefügt ist, nach dem Aussehen der Bewerber im Internet suchen. Auf das Bewerbungsfoto zu verzichten verschiebt also nur das Problem.

Fazit: Von den wenigen Ausnahmen abgesehen, in denen ein Arbeitgeber explizit kein Bewerbungsbild haben möchte, solltest du deinen Bewerbungsunterlagen also ein Foto beifügen.

2. Kann ich mein Bewerbungsfoto selber machen?

Kurz und bündig: Nein!

Egal, wie viele Do-it-Yourself-Seiten dir im Internet das Gegenteil sagen, jeder der regelmäßig mit Bewerbungsfotos zu tun hat, sieht auf Anhieb, ob ein Bild von einem professionellen Fotografen gemacht wurde oder nicht. Und das allererste, was ein professionelles Bewerbungsfoto signalisiert, ist, dass du Bewerbung und Karriere ernst nimmst und weder den Weg zum Profi scheust, noch die Kosten, die damit verbunden sind.

Wenn du auffallen möchtest, dann nicht mit einem selbstgemachten Bewerbungsbild, sondern mit einem professionellen, das wirklich erstklassig ist. Und das bekommst du nur von einem spezialisierten Fotografen, der dir vor, während und nach dem Shooting mit seiner Expertise zur Seite steht und dir mit seinem Coaching hilft, selbstbewusst, aufgeschlossen und gut auszusehen, was uns unmittelbar zur nächsten Frage führt.

3. Was zeichnet ein perfektes Bewerbungsfoto aus?

Die übliche Checkliste führt am Ziel vorbei

Üblicherweise bekommst du auf die Frage, was ein perfektes Bewerbungsbild ausmacht, eine Checkliste präsentiert, die ungefähr so aussieht:

  • Dein Bewerbungsfoto sollte dein aktuelles Aussehen zeigen.
  • Der Ausschnitt sollte so gewählt sein, dass Kopf und Schulterpartie sichtbar sind.
  • Du solltest gut ausgeleuchtet sein.
  • Um sympathisch zu wirken, solltest du leicht lächeln.
  • Der Hintergrund sollte neutral sein, um nicht von deiner Person abzulenken.
  • Deine Kleidung sollte dem angestrebten Beruf entsprechen.
  • Die Größe sollte zwischen 6 x 4 cm und 9 x 6 cm liegen.
  • Meist wird Hochformat verwendet; mit Querformat fällst du, wenn der Schnitt gekonnt gewählt ist, aber leichter auf.

Das ist alles nicht falsch und führt trotzdem am Ziel vorbei. Ich bin sicherlich nicht der einzige, der schon zahlreiche Bewerbungsfotos gesehen hat, die alle diese Kriterien erfüllen und trotzdem Zweifel daran wecken, dass man mit ihnen vorteilhaft für sich wirbt.

Ausgangspunkt ist die Bildaussage

Ausgangspunkt eines jeden Bewerbungsfotos sollte die Aussage sein, die es transportieren soll. Es geht hier ja nicht einfach um eine Identitätsfeststellung wie bei einem Passbild. Vielmehr soll dich das Bewerbungsfoto als ideale Besetzung für eine bestimmte Stelle zeigen. Deshalb kann es kein Bewerbungsbild geben, das auf jede Stelle passt. Von einem Bankkaufmann mit täglichem Kundenkontakt wird anderes erwartet als von einer Unternehmensberaterin, die in der C-Suite unterwegs ist. Ein perfektes Bewerbungsfoto erfordert also zunächst, dass man sich Gedanken über die Bildaussage macht.

Das ist der Grund, weshalb dich ein guter Portraitfotograf in einem Vorgespräch kennenlernen und mit dir klären möchte, auf welche Position du dich mit deinem Bild bewerben willst. Denn nur dann kann er diejenigen Seiten deiner Persönlichkeit in Szene setzen, mit denen du bei deinem zukünftigen Arbeitgeber auch punkten kannst.

Ein perfektes Bewerbungsfoto zeigt dich selbstbewusst und aufgeschlossen

Zwei Dinge sind bei jedem Bewerbungsfoto aber unverzichtbar: Dein zukünftiger Arbeitgeber soll sehen, dass du den Aufgaben, die sich dir im Beruf stellen, gewachsen bist und dass du bei den Menschen, mit denen du es innerhalb und außerhalb des Unternehmens zu tun hast, auf Akzeptanz stoßen wirst.

Dreh- und Angelpunkt dafür ist dein Gesichtsausdruck: Du solltest auf deinem Bewerbungsfoto selbstbewusst und aufgeschlossen aussehen – und das in authentischer Weise. Das gilt für alle Berufe. Zumindest fehlt mir die Fantasie, mir einen Arbeitgeber vorzustellen, der einen unsicheren und verschlossenen Mitarbeiter sucht.

Wo genau der Schwerpunkt liegen sollte, hängt aber von den Anforderungen ab, die sich dir im Beruf stellen werden. Von einer Abteilungsleiterin wird deutlich mehr Selbstbewusstsein erwartet als von einem Teamassistenten, der ohne Selbstbewusstsein freilich auch nicht auskommt.

Ein perfektes Bewerbungsfoto unterstreicht deine Professionalität

Dein Bewerbungsbild soll außerdem deine Professionalität unterstreichen. Das gelingt auf zwei Wegen:

Zum einen solltest du dein Bewerbungsfoto von einem professionellen Fotografen machen lassen. Denn zur eigenen Professionalität gehört immer auch zu wissen, wo deren Grenzen liegen, und sich bei Bedarf die Hilfe eines anderen Profis zu holen. Ein Bild, dem man ansieht, dass es nicht von einem professionellen Fotografen gemacht wurde, würde dem widersprechen.

Zum anderen soll dein Bewerbungsfoto zeigen, dass du dich mit den Anforderungen der Stelle, auf die du dich bewirbst, auseinandergesetzt hast. Hier spielen Gesichtsausdruck und Kleidung die zentrale Rolle. Denn von einer Führungskraft wird ein anderes Auftreten erwartet als von einem Teamplayer – das habe ich gerade erläutert – und ein Finanzberater kleidet sich anders als eine Programmiererin – dazu sage ich gleich mehr.

Ein perfektes Bewerbungsfoto ist ein Hingucker

Ein perfektes Bewerbungsfoto zeigt dich nicht nur selbstbewusst, aufgeschlossen und professionell. Es ist auch ein “Hingucker”, d.h. es sichert die Aufmerksamkeit des Betrachters und bleibt in seinem Gedächtnis hängen.

Das läßt sich am einfachsten erreichen, wenn du auf deinem Bewerbungsbild eine rote Clownsnase trägst oder einen dieser lustigen Faschingshüte aufsetzt.

Okay, zielführender ist es, wenn Licht, Kameraführung und Hintergrund, Körperhaltung und Gesichtsausdruck, Styling und Kleidung in deinem Bewerbungsfoto so zusammenkommen, dass sie die Bildaussage perfekt umsetzen. Das Bewerbungsfoto wird dann in der Masse der Bewerbungen herausstechen und dir einen Startvorteil gegenüber deinen Mitbewerbern verschaffen.

Du sollst dein Bewerbungsfoto mögen, es muss aber nicht dein Lieblingsfoto sein

Dein Bewerbungsfoto ist deine visuelle Visitenkarte, mit der du für dich und deine Fähigkeiten wirbst. Du solltest dein Bewerbungsbild deshalb mögen – im Idealfall ist es sogar ein Booster für dein Selbstvertrauen. Dein Lieblingsfoto muss es deshalb aber nicht sein. Denn die Dinge, die wir vielleicht am meisten an uns schätzen, müssen nicht die Dinge sein, die für einen Arbeitgeber relevant sind. Das gilt auch für unseren engeren Familien- oder Freundeskreis, der uns nicht als Mitarbeiter oder Kollegen sieht, ja uns meistens gar nicht in unserer professionellen Rolle kennt.

Bei der Wahl deines Bewerbungsfotos solltest du dich deshalb von Leuten beraten lassen, die dein Bild auf seine Qualitäten für eine Bewerbung hin beurteilen können. Ein guter Fotograf wird dir sagen, warum er welches Foto für welche Stelle am besten geeignet hält. Und ebenso sind Karriere- und Personalberater Experten, die dir hier weiterhelfen können.

Fazit: Das perfekte Bewerbungsfoto ist auf die Position abgestimmt, auf die du dich bewirbst, und zeigt dich auf authentische Weise selbstbewusst, aufgeschlossen und professionell. Als Hingucker bleibt es sofort im Gedächtnis des Betrachters hängen.

4. Was soll ich für mein Bewerbungsfoto anziehen und wie soll ich mich stylen?

Zunächst: Auch wenn Kleidern nachgesagt wird, dass sie Leute machen. Deine Kleidung kann deinen Gesichtsausdruck zwar unterstützen, aber nie ersetzen. Wer unsicher dreinschaut, wirkt auch im Anzug nicht selbstbewusst. Die Kleidung im Bewerbungsfoto hat deshalb vor allem die Funktion zu zeigen, dass du die kulturellen Anforderungen der Stelle kennst, auf die du dich bewirbst.

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Mache dich also, wenn du unsicher bist, mit dem Dresscode vertraut, der dort hochgehalten wird, wo du hin möchtest, und kleide dich entsprechend. Ganz oft ist das bei Männern ein einfarbiges helles Hemd und darüber ein dunkles Sakko, eventuell noch Krawatte dazu, und bei Frauen die einfarbige helle Bluse und der dunkle Blazer. Das kann aber natürlich auch ganz anders sein. Denn zum einen werden die Kleiderordnungen in vielen Branchen immer lockerer. Und zum anderen sind die Dresscodes etwa in der Finanzbranche natürlich deutlich verschieden von denen in der Kreativbranche, wo du unter Umständen auch mit einem ausgefallenen Kleidungsstück punkten kannst.

Ganz allgemein gilt, dass du auf alles verzichten solltest, was von deinem Gesichtsausdruck ablenkt – große Muster, Logos, Applikationen. Weniger ist in der Regel mehr, und das gilt auch für Makeup und Schmuck. Ein guter Fotograf wird dir hier bei der Vorbereitung auf deinen Fototermin helfen, und er wird dich auch bitten, mehrere Oberteile mitzubringen, damit ihr vor Ort die beste Kombination auswählen könnt. Manchmal sieht man erst auf dem Foto, ob etwas funktioniert oder nicht.

Bei alledem solltest du dich in der Kleidung, die du auf deinem Bewerbungsfoto trägst, wirklich wohl fühlen. Sonst läufst du Gefahr, verkleidet auszusehen. Und wenn du dich tatsächlich verbiegen musst, um einer geforderten Kleidungsordnung zu entsprechen, dann wirst du auf dieser Stelle vermutlich ohnehin nicht glücklich.

Fazit: Orientiere dich bei der Kleidungswahl am Dresscode deiner zukünftigen Kollegen. Achte aber darauf, dass du dich in der gewählten Kleidung auch wirklich wohl fühlst.

5. Wie finde ich einen Fotografen, der mir ein professionelles Bewerbungsfoto macht?

Dazu habe ich ausführlich in meinem Blogbeitrag “5 Tipps, die du unbedingt beachten solltest, wenn du einen Fotografen für dein neues Portraitfoto suchst” geschrieben. Ich will hier die wichtigsten Punkte herausgreifen:

Suche dir einen Spezialisten!

Dein Bewerbungsfoto sollte dich professionell, selbstbewusst und aufgeschlossen zeigen und sich von den Bildern deiner Mitbewerber abheben. Das fordert dem Fotografen Fähigkeiten ab, die nicht einfach im Vorbeigehen zu erwerben sind, weshalb du am besten beim Spezialisten aufgehoben bist, z.B. bei einem Headshot Fotografen.

Schaue dir das Portfolio deines Fotografen gut an!

Das Portfolio sollte die Spezialisierung deines Fotografen deutlich machen sowie seine Handschrift zeigen. Fehlt ein durchgängiger Bildstil, weißt du nicht, was du für dein Geld bekommst. Frage dich: Zeigt das Portfolio ausreichend Bilder, die für eine Bewerbung geeignet sind? Und gefällt mir, was ich sehe?

Versuche, einen persönlichen Eindruck von deinem Fotografen zu gewinnen!

Portraitfotografie lebt von der Interaktion des Fotografen mit den Menschen vor seiner Kamera. Wenn dir dein Fotograf unsympathisch ist, dann wird es dir schwer fallen, dich zu öffnen. Schau dir deshalb die Über mich-Seite deines Fotografen an und versuche dir ein Bild von der Person zu machen, die dich fotografieren wird.

Kläre im Vorfeld die Nutzungsrechte an deinen Bewerbungsfotos!

Als Urheber muss dir der Fotograf die Nutzungsrechte an deinen Portraitfotos einräumen, damit du diese auch verwenden darfst. Ein Bewerbungsfoto, dessen Nutzung auf On- und Offline-Bewerbungen beschränkt ist, darf zum Beispiel nicht umstandslos als Profilbild im Internet verwendet werden. Überlege dir also, wie du dein Bewerbungsfoto nutzen möchtest, und kläre vorab, ob diese Nutzungsarten im Preis enthalten sind.

Achte auf Hilfestellung zur Vorbereitung auf dein Shooting!

Im Vorfeld eines Shootings tauchen immer wieder Fragen auf, die einen als Kunden verunsichern können und deshalb auf den Erfolg des Shootings Einfluß haben. Dein Fotograf sollte dich hier nicht allein lassen und dir bei der Vorbereitung helfen – mit einer FAQ-Seite, die deine Fragen beantwortet, telefonisch oder auch bei einem Treffen. Achte auf ein entsprechendes Angebot!

6. Warum sollte mich das Thema Bewerbungsfoto interessieren, auch wenn ich nicht auf Stellensuche bin?

Der beste Zeitpunkt für ein perfektes Bewerbungsfoto

Der beste Zeitpunkt, um ein perfektes Bewerbungsfoto zu machen, ist, wenn du nicht auf Stellensuche bist.

Das mag auf den ersten Blick nicht ganz einleuchten. Sollte dein Bewerbungsbild nicht aktuell sein? Warum solltest du mit deinem Bewerbungsfoto dann nicht warten, bis du eine neue Stelle suchst? Weil du dann in der Regel mit deinem aktuellen Job unzufrieden bist oder ihn vielleicht schon verloren hast! Beides sind nicht die besten Voraussetzungen, um vor der Kamera selbstbewusst und aufgeschlossen zu agieren. Das ist ganz anders, wenn du dich auf deiner aktuellen Stelle wohl fühlst und dir keine Sorgen um deine berufliche Zukunft machen mußt.

Es gibt aber noch einen weiteren – sogar wichtigeren – Grund, weshalb dich das Thema Bewerbungsfoto interessieren sollte, auch wenn du gerade nicht auf Stellensuche bist. Der kommt allerdings erst in den Blick, wenn wir etwas zurücktreten.

Das perfekte Bewerbungsfoto als Teil deines Personal Branding

Handreichungen zum perfekten Bewerbungsfoto, wie du sie auf vielen einschlägigen Seiten im Internet findest, liegt häufig die Vorstellung eines klassischen Bewerbungsablaufs zugrunde:

Ein Arbeitgeber schreibt eine offene Stelle aus, sammelt und sichtet die eingehenden Bewerbungen und entscheidet dann auf deren Grundlage, wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird oder auch nicht. Das Bewerbungsfoto hilft ihm dabei, einen ersten Eindruck von den Bewerbern zu gewinnen.

In Zeiten, in denen die Bewerbungsunterlagen die einzige Informationsquelle waren, aus der ein Arbeitgeber etwas über einen Bewerber erfahren konnte, mag das so gewesen sein. Heute suchen Arbeitgeber – wie die eingangs zitierte Studie zeigt – jedoch aktiv nach Informationen über ihre Bewerber, um sich ein möglichst vielseitiges Bild von ihrem zukünftigen Arbeitnehmer zu machen. Zumindest solltest du damit rechnen.

Und oft schreiben Arbeitgeber eine Stelle auch gar nicht mehr groß aus, sondern machen sich selbst auf die Suche nach potentiellen Kandidaten. Dabei helfen ihnen Personalberater und professionelle Netzwerke.

In allen diesen Fällen ist die Informationsquelle #1 das Internet, insbesondere Plattformen wie XING, LinkedIn oder auch Facebook. Und deshalb solltest du darauf achten, den erstklassigen Eindruck, den deine Bewerbungsunterlagen vermitteln, nicht durch deinen Auftritt im Internet zu unterlaufen. Das gilt natürlich auch für die Bilder, die dort von dir zirkulieren, etwa dein Profilfoto auf XING und LinkedIn (im Zweifelsfall aber auch die Fotos der letzten Party, die du auf Facebook gepostet hast).

Anstatt dich nur auf deine Bewerbung mit dem perfekten Foto zu konzentrieren, solltest du deshalb ein einheitliches Bild von dir vermitteln, das auch deinen Internetauftritt miteinschließt. Anders formuliert: Verstehe deine Bewerbung als Teil deines Personal Branding und präsentiere dich in kohärenter Weise on- wie offline, so dass du für einen potentiellen Arbeitgeber als Persönlichkeit mit spezifischen Interessen und Fähigkeiten greifbar wirst. Dazu gehört eine Bildstrategie, die sich nicht mit dem perfekten Bewerbungsfoto begnügt, sondern auch die öffentlich zugänglichen Bilder im Internet berücksichtigt, insbesondere die Profilbilder in den Sozialen Netzwerken. Und für letztere gilt im wesentlichen, was ich oben über das perfekte Bewerbungsfoto gesagt habe.

Du kannst die verschiedenen Plattformen, auf denen du vertreten bist, zudem dazu nutzen, unterschiedliche Facetten deiner Persönlichkeit zu zeigen und zum Beispiel das Bewerbungsbild, das dich vor allem als Führungskraft ausweist, um ein Profilbild ergänzen, bei dem du dich stärker als Teamplayer zeigst. Dabei solltest du aber unbedingt auf eine einheitliche Handschrift achten, d.h. die Bilder sollten vom selben Fotografen sein, damit sie über die verschiedenen Plattformen hinweg deiner Person zugeordnet werden können.

Fazit: Dein Bewerbungsbild ist zwar eine wichtige, aber nicht die einzige Quelle, anhand derer sich Arbeitgeber ein Bild von dir machen. Neben einem erstklassigen Bewerbungsfoto solltest du deshalb mindestens auch über ein entsprechendes Profilbild in den Sozialen Netzwerken verfügen.

Du benötigst ein erstklassiges Bewerbungsfoto und ein ebensolches Profilbild? Dann sichere dir am besten gleich einen Termin bei deinem Headshot & Portraitfotografen in München.

5 Tipps, die du unbedingt beachten solltest, wenn du einen Fotografen für dein neues Portraitfoto suchst

Jeder kennt das Problem: Man benötigt ein neues Portraitfoto von sich, weil das Profilbild im Sozialen Netzwerk hoffnungslos veraltet ist, auf dem Lebenslauf noch ein aktuelles Bewerbungsfoto fehlt oder der überarbeitete Internetauftritt nach einem neuen Businessportrait verlangt. Die Idee, einen fotografisch ambitionierten Freund um Hilfe zu bitten, hat zwar zu einem lustigen Abend, nicht aber zu geeigneten Bildern geführt. Und die Frage an den Freundes- und Bekanntenkreis nach einer guten Empfehlung ist ebenfalls ins Leere gelaufen. Jetzt sucht man in den Weiten des Internets nach einem geeigneten Fotografen und wird von dem Angebot, das einem die Suchmaschinen ausspucken, schier überwältigt. Schnell stellt sich die Frage: Auf was muss man achten, wenn man einen Fotografen für sein neues Portraitfoto sucht?

Als jemand, der zwar meist hinter der Kamera steht, aber auch immer wieder Portraitfotos von sich machen läßt, möchte ich dir hier 5 Tipps geben, die du unbedingt beachten solltest, damit du auch wirklich geeignete Bilder bekommst:

1. Suche dir einen Spezialisten!

Dein Portraitfoto fungiert als deine visuelle Visitenkarte – egal ob im Sozialen Netzwerk, auf der Bewerbung oder der Firmenwebsite. Es sollte dich attraktiv, selbstbewusst und aufgeschlossen zeigen und sich in der täglichen Bilderflut behaupten. Das fordert dem Fotografen spezifische Fähigkeiten ab, die nicht einfach im Vorbeigehen zu entwickeln sind. Im Prinzip ist es hier wie in der Medizin. Dort bist du mit deinen Gesundheitsproblemen auch am besten beim zuständigen Spezialisten aufgehoben. Der Spezialist, zu dem du für ein neues Portraitfoto, gehen solltest, ist der Headshot Fotograf.

2. Schaue dir das Portfolio deines zukünftigen Fotografen genau an!

Das Portfolio ist das Schaufenster deines Fotografen und sollte seine Spezialisierung sowie seine Handschrift sichtbar machen. Fehlt deinem Fotografen ein einheitlicher Bildstil, weißt du nicht, was du für dein Geld bekommst. Das Portfolio sollte deshalb auch eine gewisse Größe haben (etwa 20 Portraitsfotos) und unterschiedliche Menschen zeigen, damit du darauf vertrauen kannst, dass dein Fotograf auch von dir ein überzeugendes Portraitfoto in seinem Bildstil machen wird.

3. Versuche einen persönlichen Eindruck von deinem zukünftigen Fotografen zu gewinnen!

Portraitfotografie lebt von der Interaktion des Fotografen mit dem Portraitierten. Wenn dir dein Fotograf unsympathisch ist, dann wird es dir schwer fallen, dich vor der Kamera zu öffnen. Schau dir deshalb die Über mich-Seite deines Fotografen an, auf der hoffentlich auch ein erstklassiger Headshot von ihm zu finden ist. Suche nach ihm in den Sozialen Netzwerken oder rufe einfach bei ihm an. So oder so, versuche auf jeden Fall dir ein Bild von der Person zu machen, die dich fotografieren wird.

4. Kläre im Vorfeld die Nutzungsrechte an deinen Portraitfotos!

Als Urheber muss dir der Fotograf die Nutzungsrechte an deinen Portraitfotos einräumen, damit du diese überhaupt jenseits deiner vier Wände verwenden darfst. Der Umfang der erteilten Rechte kann stark variieren. Ein Bewerbungsfoto, dessen Nutzung auf On- und Offline-Bewerbungen beschränkt ist, darf zum Beispiel nicht auf einer Firmenhomepage oder für eine Vortragsankündigung verwendet werden. Überlege dir also, wie du deine Portraitfotos nutzen möchtest, und kläre vorab, ob diese Nutzungsarten im Preis enthalten sind. (Mehr zu diesem Thema erfährst du in meinem Blogbeitrag "Wie sieht es mit den Nutzungsrechten aus?")

5. Achte auf Hilfestellung zur Vorbereitung auf dein Shooting!

Im Vorfeld eines Shootings tauchen immer wieder Fragen auf, die einen als Kunden verunsichern können und deshalb auf den Erfolg des Shootings Einfluß haben. Die Kleidungswahl ist dabei vielleicht die häufigste, aber bei weitem nicht die einzige Frage. Dein Fotograf sollte dich hier nicht allein lassen und dir bei der Vorbereitung helfen. Das kann er mit einer FAQ-Seite, die deine Fragen beantwortet, telefonisch oder bei einem Treffen. Auf keinen Fall sollte dein Fotograf aber dieses Problem unthematisiert lassen.

Wenn du diese 5 Tipps beachtest, solltest du einen geeigneten Fotografen für deine neuen Portraitfotos finden.

Zusatztipp: Die Headshot Crew bietet auf ihrer Website das größte Verzeichnis professioneller Headshot & Portraitfotografen. Du musst auf https://headshotcrew.com/locate nur deinen Wohnort eingeben und siehst dann, welche Headshot Fotografen in deiner Nähe sind.

Du kannst aber auch einfach einen Termin bei deinem Headshot & Portraitfotografen in München vereinbaren. Ich freue mich!

Was solltest du bei deinem Profilbild beachten?

Unser Profilbild in sozialen Netzwerken wie XING, LinkedIn oder auch Facebook ist häufig der erste Eindruck, den wir auf andere machen, und der ist weitaus prägender, als wir gerne glauben. Das ist mittlerweile von der Wissenschaft gut untersucht, wie ich in einem früheren Post berichtet habe. Doch was zeichnet ein gutes Profilbild aus?

 

1. Dreh- und Angelpunkt eines guten Profilbildes ist dein Gesichtsausdruck, der selbstbewusst, aufgeschlossen und dabei möglichst natürlich wirken sollte, wenn du für dich werben möchtest. Und so wichtig es ist, dass du dich mit deinem Profilbild voll identifizierst, solltest du dich bei der Bildauswahl von einem Experten beraten lassen. Der kann die Bildwirkung im Zweifelsfall besser einschätzen als du oder dir nahe stehende Personen, die dich nicht primär in deiner beruflichen Rolle sehen.

2. Der Hintergrund sollte möglichst unauffällig sein – am besten einfarbig. Meine Favoriten sind weiße, graue und schwarze Hintergründe, weil sie klar und modern wirken und die Bildaussage unterstützen, ohne von den portraitierten Personen abzulenken.

3. Deine Kleidung sollte dem Umfeld entsprechen, in dem du arbeitest. Das kann Bluse und Blazer bzw. Hemd und Sakko sein, muss es aber natürlich nicht. Und es müssen auch nicht immer dunkle Farben sein. Wichtig ist aber auch hier, dass die Kleidung nicht vom Gesicht ablenkt, weshalb du großflächige Muster, Logos etc. vermeiden solltest.

4. Der Bildausschnitt sollte so gewählt sein, dass Kopf und Schulterpartie, aber auch nicht mehr, zu sehen sind. Dadurch ist dein Gesichtsausdruck auch bei kleinen Bildmaßen, wie sie bei Profilbildern häufig sind, noch „lesbar“. Die Schulterpartie reicht für die Identifizierung deines Kleidungsstils völlig aus, alles andere ist unnötige Information. Und deine Augen sollten deutlich in der oberen Bildhälfte – etwa auf der oberen Drittellinie – liegen, da das einen selbstbewussten Gesichtsausdruck unterstützt.

5. Und nicht zuletzt: Das Profilbild sollte dein aktuelles Erscheinungsbild wiedergeben. Denn so attraktiv du auf dem Portrait, das man von dir vor zehn Jahren gemacht hat, aussehen magst, du solltest keine fragenden Blicke auslösen, wenn du den Menschen, die dich bislang nur aus sozialen Netzwerken kennen, das erste Mal face to face gegenüberstehst.

Zusatztipp: Falls du in mehreren sozialen Netzwerken aktiv bist, dann solltest du das nützen, um verschiedene Facetten deiner Persönlichkeit zu zeigen. Verwende deshalb unterschiedliche Profilbilder, die z.B. einmal stärker die Führungskraft und einmal stärker den Teamplayer zeigen. Wichtig ist dabei allerdings, dass alle Bilder dieselbe stilistische Handschrift tragen, damit du über die verschiedenen Plattformen hinweg als eine Person (bzw. Brand) wahrgenommen wirst.

Alternativ dazu bietet sich natürlich auch der regelmäßige Wechsel deines Profilbildes auf einer Plattform an.

Entspricht dein Profilbild diesen Anforderungen oder ist es Zeit für einen Fototermin?

Dos and Don'ts bei der Vorbereitung auf deine Portraitsession

Du benötigst einen neuen Headshot, hast vielleicht schon einen Termin mit deinem Fotografen vereinbart, und überlegst nun, wie du dich am besten auf deine Portraitsession vorbereiten kannst? Dann habe ich hier 6 Tipps, mit denen du zum Erfolg deiner Headshot & Portraitsession beitragen kannst.

1. Mache dir rechtzeitig Gedanken darüber, was du zu deinem Fototermin anziehen möchtest!

Vermutlich hast du es schon selbst erlebt, dass du ein Kleidungsstück für einen bestimmten Anlass eingeplant hattest, um dann feststellen zu müssen, dass das Stück nicht im Schrank, sondern im Wäschekorb lag. Das sollte dir bei deiner Portraitsession nicht passieren. Denn bei allem, was es sonst noch bei der Kleidungswahl zu beachten gilt: Du solltest dich in deiner Kleidung wohl fühlen!

2. Komme ausgeruht zu deinem Fototermin!

Augenringe kann dein Fotograf zwar durch Lichtsetzung und Retusche wegzaubern. Wenn du gegen deine Müdigkeit ankämpfen musst, wird es aber auch dem erfahrensten Fotografen schwer fallen, dir einen natürlich wirkenden Gesichtsausdruck zu entlocken, der neben Selbstbewusstsein und Aufgeschlossenheit auch mit einer überzeugenden Präsens punktet.

3. Bringe dich in eine positive Stimmung!

Vielleicht hörst du dir dazu deine Lieblingsmusik an, versuchst es mit ein wenig Autosuggestion (Stelle dir vor, du hast den Job schon, den du möchtest!) oder trink – wir sind hier in München – einen Schluck (!) Prosecco. Da hat jeder seine eigenen Techniken. Aber egal, wie du dich in eine positive Stimmung versetzt, deine Headshots werden davon profitieren.

4. Lege deinen Friseurtermin nicht in die Woche vor deinem Fototermin.

Ein guter Haarschnitt trägt natürlich zu einem guten Headshot bei. Oft dauert es aber ein paar Tage, bis man mit dem Styling der neuen Frisur zurecht kommt. Zudem werden bei kurzen Haaren häufig helle Hautpartien am Ansatz sichtbar. In beiden Fällen sieht man aus, als ob man gerade vom Friseur kommt...

5. Setz dich in den Tagen vor deinem Fototermin nicht zu intensiver Sonne aus!

Das solltest du aus gesundheitlichen Gründen natürlich grundsätzlich machen, ganz besonders aber vor deiner Headshot & Portraitsession, um unnötige Hautrötungen oder anderweitige Hautirritationen zu vermeiden. Mache lieber alles, was deiner Haut gut tut, trink vor allem ausreichend Wasser!

6. Überhäufe den Tag deiner Headshot & Portraitsession nicht mit Terminen und denk an Zeitpuffer vor und nach deiner Session!

Es liegt zwar nahe, seinen Fototermin auf einen Tag zu legen, an dem man ohnehin eine ganze Reihe von Dingen erledigen möchte. In gehetzter Stimmung solltest du aber nicht zu deinem Fototermin erscheinen (siehe 3.). Außerdem wird dich dein Fotograf erst entlassen, wenn ihr beide mit dem Ergebnis der Session wirklich zufrieden seid. Zumindest halte ich das so.

Du hast noch gar keinen Termin für eine Headshot Session? Dann solltest du dir jetzt einen Termin sichern, um unnötige Enttäuschungen zu vermeiden.

Headshot, TippsThomas Wieland
Die 5 schlechtesten Ausreden, um sich vor einem neuen Profilbild zu drücken

Wenn es um ein neues Profilfoto und den Gang zum Fotografen geht, sind die meisten von uns um eine Ausrede nicht verlegen. Deine sollte zumindest besser sein als diese fünf, die ich am häufigsten höre.

1. Ich bin nicht auf Jobsuche.

Prima, das ist der perfekte Zeitpunkt für ein neues Profilbild! Zum einen kannst du dein Social Media Profil natürlich zu mehr nutzen als zur Jobsuche. Zum anderen solltest du mit deinem neuen Profilbild auf keinen Fall warten, bis du es für eine Bewerbung unbedingt benötigst. Denn dann bist du in der Regel mit deinem momentanen Job unzufrieden oder hast ihn bereits verloren. In beiden Fällen ist es nicht einfach, vor der Kamera selbstbewusst und aufgeschlossen zu agieren. Das ist ganz anders, wenn du dich in deinem Job wohl fühlst und dir keine Sorgen um deine berufliche Zukunft machen musst.

2. Am Bild wird meine Bewerbung nicht scheitern.

Da liegst du leider falsch. Für eine erfolgreiche Bewerbung benötigt man zwar mehr als ein überzeugendes Bewerbungsfoto oder Profilbild im Internet. Eine Studie des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn zeigt aber, dass Bewerber mit ausdrucksstarken Profilbildern um 40% häufiger zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden als Bewerber mit einem unzulänglichen Profilbild. Die Studie zeigt auch, dass praktisch alle Personaler im Internet nach den Profilen der Bewerber suchen (mehr dazu findest du in meine Blogpost "Ein erstklassiges Profilbild vergrößert deine Chancen bei der Bewerbung"). Dein Profilbild kann also sehr wohl Grund für das Scheitern deiner Bewerbung sein.

3. Ich bin nicht fotogen.

Das ist der Satz, den Portraitfotografen wohl am häufigsten hören. Als jemand, der erfolgreich ein Biologiestudium absolviert hat, kann ich dir versichern, dass "vor der Kamera gut aussehen" nicht zu unseren angeborenen Eigenschaften gehört. Vielmehr ist es die Aufgabe des Fotografen durch Licht- und Kameraführung sowie geeignetes Coaching, seine Kunden attraktiv, selbstbewusst und aufgeschlossen zu zeigen. 

4. Ich will erst noch etwas abnehmen.

Ja, das wollen viele von uns. Die brutale Wahrheit ist aber, dass die Wunschfigur weder einfach noch schnell zu haben ist. Und das wird mit zunehmendem Alter leider auch nicht besser. Nun will ich nicht deine Diät- oder Fitnesspläne in Frage stellen. Deren Erfüllung sollte jedoch nicht Voraussetzung für ein neues Profilbild sein, denn sonst läufst du Gefahr, dass es mit dem neuen Bild in absehbarer Zeit nichts wird. Und schlimmer als ein Profilbild, auf dem man nicht seine Wunschfigur hat, ist ein Profilbild, das nur noch wenig Ähnlichkeit mit der abgebildeten Person besitzt. Im übrigen sei auf Punkt 3 verwiesen.

5. In meinem Beruf spielen Äußerlichkeiten keine Rolle.

Echt jetzt? Die Soziologen erklären uns nämlich, dass Gruppenzugehörigkeit in hohem Maße über Äußerlichkeiten wie Kleidung, Frisur, etc. zum Ausdruck gebracht wird. Da gibt es zwischen Architekten, Bankern, Informatikern oder auch Geisteswissenschaftlern zwar Unterschiede. Wenn man dazu gehören will, sollte man jedoch nicht zu weit von den Codes seiner Gruppe abweichen. Und ein professioneller Headshot wird diese Gruppenzugehörigkeit widerspiegeln. Ansonsten signalisiert er aber vor allem, dass du es mit deiner Karriere ernst meinst und deshalb auch bereit bist, Zeit und Geld zu investieren.

Hast du eine bessere Ausrede als diese 5? Wenn nicht, dann sollte dem Gang zum Fotografen nichts mehr im Weg stehen. Am besten vereinbarst du gleich einen Termin bei deinem Headshot & Portraitfotografen in München.